Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?14956

Petition gegen Bezahldienst

Paypal unterstützt Homo-Hasser


Auch aggressive Homo-Hasser sind "PayPal verified"

Homo-Aktivisten haben eine Petition gegen den Online-Bezahldienst Paypal gestartet, weil das Unternehmen auch schwulenfeindliche Hassgruppen als Kunden akzeptiert.

Die auf allout.org veröffentlichte Petition ist bereits von mehr als 25.000 Menschen weltweit unterzeichnet worden. Darin wird beklagt, dass Paypal die finanzielle Lebensader mehrerer Homohasser ist. "Dank Paypal ist es einfacher als je zuvor, Geld verschiedenster Währungen über Kontinente zu empfangen und zu versenden. Aber Paypal hat auch die Verantwortung, dass diese Technologie nicht in falsche Hände fällt", heißt es in der Petition. Mit der Unterstützung von Homo-Hassern untergrabe Paypal seine Glaubwürdigkeit.

Die Petition nennt insgesamt zehn Organisationen, die Paypal mit ihren Diensten unterstützt - darunter auch die rumänische Gruppe Noua Dreaptă, die in Rumänien und Moldawien Angriffe auf CSDs geplant hatte. Die Ultranationalisten sind Teil der Europäischen Nationale Front, der auch die rechtsextreme deutsche Partei NPD angehört.

Eine Gruppe macht Schwule für Nazi-Terror verantwortlich

Auch die amerikanische Gruppe Abiding Truth Ministries zählt zu den Kunden von Paypal. Diese beschuldigt Schwule, die wahren Erfinder des Nationalsozialismus zu sein - daher seien Homosexuelle für den Judenmord verantwortlich. Das Standardwerk der Gruppe um den Pfarrer Scott Lively ist "Das rosa Hakenkreuz: Homosexualität und die Nazis". Wegen dieser radikalen Ansichten hat der Konzern Apple die Gruppe bereits aus seinem Onlineshop verbannt - nachdem tausende Menschen die Computerfirma in einer Petition dazu aufgefordert hatten (queer.de berichtete).

Paypal ist in der Vergangenheit bereits mehrfach gegen unliebsame Kunden vorgegangen. So hat die Firma, die eine hundertprozentige Tochter des Online-Händlers eBay ist, etwa WikiLeaks als Kunden abgelehnt. In den Paypal-Nutzungsbedingungen werden auch Aufrufe zu Hass oder Gewalt als Aktivitäten genannt, die verboten sind. (dk)



#1 Tom1985Profil
  • 12.09.2011, 17:49hBerlin
  • Paypal untergräbt damit nicht seine Glaubwürdigkeit, Papal hatte noch nie den Ansatz einer Glaubwürdigkeit.

    Auch wenn das System noch so bequem ist. Ich bitte alle Leser mal darum, sich mit den Aktionen von Paypal der letzten Jahre auseinanderzusetzen und sich eindringlich zu überlegen, ob sie die Weltanschauung, die diese Bank vertritt mit ihrem Geld weiterhin unterstützen wollen.

    Auch wenn man mal drei Tage länger auf eine Online-Bestellung warten muss, da man per Überweisung zahlt, oder auf hood.de nicht so einen Preis bei einer Versteigerung erzielt wie auf ebay: Das ist es mir allemal wert.

    PS: Obwohl ich eigentlich Nichtraucher bin, bestell ich mir jetzt erstmal ein paar kubanische Zigarren bei Rossman. Soviel Courage gehört belohnt.

    www.heise.de/newsticker/meldung/Lassen-uns-nicht-erpressen-R
    ossmann-schmeisst-Paypal-raus-1340041.html
  • Antworten » | Direktlink »
#2 I.Ramos GarciaAnonym
#3 JoonasAnonym
  • 12.09.2011, 22:31h
  • Wundert mich nicht: ist nicht der erste Internet-Konzern, der Probleme mit Schwulen hat.

    Was es nur besonders perfide macht:
    Paypal ist ganz rigoros und erpresst alle Händler, die z.B. kubanische Produkte vertreiben. Deswegen haben schon diverse deutsche Unternehmen die Zusammenarbeit mit Paypal beendet.

    Aber mit Homohassern hat Paypal natürlich kein Problem.

    Ist aber eh ein unsicherer und proprietärer Dienst, von dessen Benutzung man eh nur abraten kann.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MarcAnonym
  • 13.09.2011, 10:26h
  • Antwort auf #3 von Joonas
  • Ja, es ist wirklich bezeichnend, dass diese ganzen Internet- und Computer-Unternehmen, egal ob sie Microsoft, Apple, Facebook, Google, Paypal, ebay, amazon oder wie auch immer heißen, zwar bei vielen Themen immer sehr restriktiv sind, aber bei Homophobie völlig tatenlos sind.

    Äußere Kritik an einer Kirche und schon kommen die Zensoren der Unternehmen angerannt. Aber Homohass darf man ruhig verbreiten, das ist dann plötzlich freie Rede.

    Ich traue diesen ganzen Unternehmen nicht weiter, als ich einen Computer werfen kann. Und nutze z.B., so weit es geht, Open Source-Software.
  • Antworten » | Direktlink »
#5 SebiAnonym
  • 13.09.2011, 10:58h
  • Paypal hat sich schon öfters durch Homophobie bemerkbar gemacht.

    Und es ist eh unsicher.

    Ich würde das eh nicht nutzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 13.09.2011, 14:00h
  • Ich habe gerade die Petition unterschrieben und hoffe, daß es noch mehr Unterstützer werden!
  • Antworten » | Direktlink »
#7 XDAAnonym
#8 TotochenProfil
  • 13.09.2011, 17:00hFürstenau
  • Ich habe gerade gestern eine Bestellung mit Paypal bezahlt. Ich glaube das war dann wohl meine letzte.
  • Antworten » | Direktlink »