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Clint Eastwood hat im Wahlkampf 2008 Obama-Gegner John McCain unterstützt

Hollywood-Star Clint Eastwood versteht nicht, warum die Republikaner auf dem Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe beharren.

Im Interview mit dem Magazin "GQ" erklärte Eastwood: "Manche Leute machen eine große Sache aus der Homo-Ehe. Mir ist es aber scheißegal, wer wen heiraten will. Warum auch nicht?", erklärte der 81-Jährige. "Jeder sollte die Chance haben, den Lebensweg zu wählen, den er bevorzugt." Politisch sei er von den heutigen Republikanern enttäuscht: "Ich war ein Eisenhower-Republikaner, als ich 21 war, weil er versprochen hat, uns aus dem Korea-Krieg rauszuholen. Über die Jahre habe ich mich mehr und mehr mit der republikanischen Philosophie angefreundet. Heute ist es aber ein Trauerspiel." Er unterstütze zwar die freie Marktwirtschaft, sei aber in gesellschaftlichen Fragen liberal.

Eastwood bewirbt gerade seinen neuen Film "J. Edgar", für den er als Regisseur und Produzent aktiv wurde. Darin wird die Geschichte von FBI-Gründer J. Edgar Hoover (1895-1972) erzählt, der als versteckt lebender Homosexueller gilt. Das Drehbuch wurde vom schwulen Autoren Dustin Lance Black verfasst, der 2009 für seinen Film "Milk" mit einem Oscar ausgezeichnet wurde (queer.de berichtete).

DiCaprio über Homo-Ehe

Bei "GQ" äußerte sich auch "J. Edgar"-Hauptdarsteller Leonardo DiCaprio zur Frage der gleichgeschlechtlichen Ehe. DiCaprio, der sich seit vielen Jahren für die Gleichstellung von Schwulen und Lesben ausspricht, erklärte im Interview, er sei "wütend", wie viel Energie im Kampf gegen die Homo-Ehe verschwendet werde. Immerhin gebe es derzeit echte Probleme wie den Klimawandel oder die Wirtschaftskrise.

"J. Edgar" soll ab Anfang November in den USA zu sehen sein. Als deutscher Starttermin ist der 16. Februar 2012 vorgesehen. Neben DiCaprio spielen Armie Hammer, Naomi Watts, Damon Herriman und Jeffrey Donovan die Hauptrollen.

Die gleichgeschlechtliche Ehe ist derzeit in sechs der 50 US-Bundesstaaten erlaubt. 31 Staaten verbieten aber ausdrücklich die Homo-Ehe. Zuletzt hat das Parlament in North Carolina am Dienstag beschlossen, in seiner Verfassung das Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe zu verankern. Das Verbot muss noch im Mai 2012 bei einem Volksentscheid von den Wählern abgesegnet werden. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.09.2011, 18:06h
  • Clint Eastwood hat meinen Respekt verdient! Ich dachte zuerst, er sei ja kein Freund der Homoehe, bin aber eines besseren belehrt worden. Ob sich aber die Republikaner seine Schelte zu Herzen nehmen, bleibt ungewiß.
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#2 HinnerkAnonym
  • 15.09.2011, 10:41h
  • Das überrascht mich zwar ein wenig, weil Clint Eastwood als eher konservativ gilt. Aber das freut mich natürlich, dass auch er sich jetzt auf unsere Seite stellt.

    Und Leonoardi di Caprio setzt sich ja schon seit Jahren für uns ein. Ebenso wie z.B. Matt Damon, Brad Pitt, Angelina Jolie, Cyndi Lauper, Cher, etc.

    Diesen allen gebührt ein Denkmal!
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#3 Knueppel
  • 15.09.2011, 11:35h
  • Clint Eastwood, einst vielbeschäftigter Darsteller in Western-Filmen, dann zum ernst zu nehmenden Regisseur gereift, zwar konservativ, aber nicht kritikunfähig gegenüber Konservativen geworden.

    Mit solchen Leuten kann ich (politisch links) leben.
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#4 newsAnonym
  • 15.09.2011, 15:33h
  • "Der New Yorker Demokrat war im Juni zurückgetreten, nachdem er aus Versehen ein Foto mit seinem halb-erigierten Penis unter Boxershorts an alle seine Twitter-Anhänger gesendet hat - und das zunächst beharrlich leugnete."

    www.queer.de/detail.php?article_id=14895

    Nun wurde gewählt....

    Obama's Israel policy seen as factor that cost him House seat

    Bob Turner, a 70-year-old Catholic, who repeatedly criticized Obama on Israel, defeats Democrat David Weprin in district that is 40% Jewish
    [...]
    Orthodox Jews, who tend to be conservative on social issues, expressed anger over Weprin's vote in the state Assembly to legalize gay marriage. In July, New York became one of six states to recognize same-sex nuptials.

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4122057,00.html
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#5 EikeAnonym
  • 15.09.2011, 15:58h
  • Clint Eastwoord gilt zwar als eher konservativ, hat aber zumindest sein Gehirn noch nicht abgeschaltet um nur noch blind irgendeiner Ideologie zu folgen.

    Man kann ja durchaus in vielem unterschiedliche Meinungen vertreten, aber solange die Menschen noch nachdenken und sich mit anderen Meinungen auseinandersetzen, habe ich nichts gegen Meinungsvielfalt.
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#6 clearwaterAnonym
#7 good newsAnonym
  • 15.09.2011, 19:43h
  • Antwort auf #4 von news
  • Nun klingt sich NEW YORK TIMES Editorial zum Triumphgeheul zu diesem Wahlergebnis ein.

    Geheul von Kreisen rund um den vorbestraften ehemaligen moldawischen Türsteher Lieberman,
    den sich Israels Oligarchie als Sprecher gönnt.

    EDITORIAL
    Israel and New York’s Ninth District
    Published: September 14, 2011

    www.nytimes.com/2011/09/15/opinion/israel-and-new-yorks-nint
    h-district.html


    The grim economy appears to have been a big factor in his victory over Assemblyman David Weprin, and some voters also complained about Mr. Weprin's principled vote in Albany to legalize gay marriage, which was anathema to many ultra-Orthodox Jewish voters.

    Mr. Obama has done nothing of the sort; his support for Israel has never wavered. But we fear that Benjamin Netanyahu, the Israeli prime minister, will read the election as yet another reason to ignore the president’s advice and refuse to make any compromises with the Palestinians, no matter how essential for Israel’s own security.
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#8 JPAnonym
  • 15.09.2011, 22:39h
  • Hat er nicht ca. 65 Jahre gebraucht, um klar zu kommen/sehen?
    Sollte schneller gehen...
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