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  • 17. September 2011, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music)

Ein gewichtiger Name - ein gewichtiges Album: Superheavy ist ein spannendes Projekt zwischen Reggae und Rock.

Die neue Supergroup von Mick Jagger (Rolling Stones) vereint Joss Stone, den jüngsten Sohn von Bob Marley, Damian Marley, Dave Stewart (Eurythmics) und den Filmkomponisten A.R. Rahman ("Slumdog Millionaire") in einer knackigen Genre-Mixture quer über die Kontinente. Kein Wunder, dass diese höchst unterschiedlichen, aber genialen Musiker einen Gruppennamen wie Superheavy wählten. Die schwergewichtige Fünferkonstellation, die zusammen stolze elf Grammys auf ihrem Konto verbucht hat rund um den Globus in diversen Studios gearbeitet, um dann zu Beginn des Jahres den Großteil der gemeinsamen Kompositionen binnen drei Wochen in Los Angeles aufzunehmen.

Youtube | Erste Singles aus dem Album: ''Miracle Worker''

Von der spontanen Idee zum Album


(Bild: Universal Music)

Die Idee für SuperHeavy entstand, nachdem Jagger und Stewart über eine Band nachgedacht hatten, in der Vertreter aus ganz unterschiedlichen musikalischen Lagern zusammenkommen sollten. Jagger dazu: "Dave wollte unbedingt ein Album machen, bei dem ganz verschiedene Künstler mitwirken, sprich: ihr musikalischer Background sollte von Grund auf verschieden sein. Anstatt also ein paar Leute zu versammeln, die alle im weitesten Sinn Rockmusik machen, oder besser gesagt Blues oder sonst was, war die Idee, möglichst viele Genres unter einen Hut zu bekommen. Ich sagte ihm darauf, dass ich das für eine durchaus interessante Idee hielt, nur hätte ich niemals damit gerechnet, dass daraus dann auch wirklich etwas werden würde."

Bislang keine Tournee geplant


(Bild: Universal Music)

Der Name SuperHeavy bedeutete für alle Beteiligten vor allem eines: Improvisation, offene Sessions und spontanes Arbeiten, wie Jagger berichtet: "Ich sagte zu Dave, dass wir normalerweise mit den Stones die Songs im Vorfeld schreiben und erst dann ins Studio gehen, aber diese Jam-Sessions haben auch so zu grandiosen Ergebnissen geführt." Auch Joss Stone empfand die Sessions als befreiende Erfahrung: "Einfach so drauflos zu spielen fühlte sich am besten an; so nahmen die Songs nach und nach Form an, ganz wie von selbst." Was die Zukunft von SuperHeavy betrifft, ist noch alles offen: "Wir haben keine Tour oder so geplant; aber wenn die Platte den Leuten richtig gut gefällt, dann würde ich das nicht ausschließen. Wir würden wahnsinnig gerne ein paar Stücke davon mal live präsentieren", sagt ein bescheidener Jagger abschließend. (cw/pm)