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Sebastian Stamm hielt die Stange kraftvoll (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Die neue Staffel der Casting-Show "Das Supertalent" auf RTL legt einen guten wie schwulen Start hin.

Von Carsten Weidemann

Ein schwules Tanz-Trio, Dieter Bohlen auf High Heels, ein geiler Punk und ein halbnackter Stangenturner: Mit einer gelungenen Doppel-Folge am Freitag und Samstag ging der Kölner Sender mit der neuen Supertalent-Ausgabe an den Start. Mal rund sieben, mal rund neun Millionen Zuschauer verfolgten die Auftritte der Freaks und der Talente. Und wie bereits bei den vorigen Serien gibt es auch jetzt wieder ausreichend schwule Teilnehmer, die ihr Glück versuchen sowie ein paar Augenweiden, die die Zuschauer und die Jury überzeugten. Leider fehlt in diesem Jahr Bruce Darnell, doch seine Nachfolgerin Motsi Mabuse ist mindestens genauso nah am Wasser gebaut wie der Model-Berater. Mit Sylvie van der Vaart lieferte sich Motsi ein regelrechtes Tränenduell. Die beiden Nerv-Moderatoren Marco Schreyl und Daniel Hartwich halten sich dieses Mal wohltuend zurück.

Mit Federboa, Pumps und Lady Gaga: Drei schwule Jungs aus dem Revier


Pierre (mitte) war für Bohlen "heiß". Links Kevin, rechts Zalem (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Mit schwarzen Glitterhosen, Federboas und auf Pumps stacksten die drei schwulen Jungs von "True Fame" aus dem Ruhrgebiet auf die Bühne und sorgten erste einmal für skeptische Blicke und abschätzige Bemerkungen von Jury-Mitglied Dieter Bohlen: "Das sieht mir sehr nach Friseuren aus." Kevin, Zalem und Pierre ließen die High Heels schon bald durch die Luft fliegen und tanzten einen Mix aus Lady Gaga und Michael Jackson, inklusive eines Spagats des etwas übergewichtigen Pierres. "Das war heiß, Pierre. Ich bin echt ein bisschen verliebt in dich", urteilte Bohlen grinsend, obwohl die Tanzperformance selbst nicht die Beste war. Er ließ die drei eine Runde weiter.

Schräg, schwul oder schön und mit Talent


Jörg, der schüchterne Punk mit der zarten Seele (Bild: RTL / Stefan Gregorowius)

Ziemlich aufgedreht präsentierte sich der 36-jährige Mark Ashley, der mit seinem Auftritt die Chance hatte, erstmals seinem Idol Dieter Bohlen zu begegnen. "Er ist mein Gott". Er verblüffte den ehemaligen Modern Talking-Sänger mit einer Stimme, die exakt wie die von Thomas Anders klingt.

Eine Augenweide war der junge Punk Jörg Perreten aus der Schweiz, der mit Irokesenschnitt und Springerstiefeln einem Klavier ganz zarte Klänge und Improvisationen entlockte. Und auch der muskulöse Stangentänzer Sebastian Stamm überzeugte mit Muskelkraft wie Charme.

Im letzten Jahr hatten die Zuschauer den einmaligen Sänger Freddy Sahin-Scholl (57) gewählt. Er begeisterte mit seinem Talent in zwei Stimmlagen zu singen. "Das Supertalent 2011" kassiert eine Siegesprämie von 100.000 Euro.



#1 das stigma !Anonym
  • 18.09.2011, 19:16h
  • was auch sonst ??

    schwule kommen in den medien immer nur als friseure, tucken, exoten vor !

    das ist absicht, weil sonst jungs auf die idee kommen könnten, geile, coole schwule irgendwie interessant zu finden oder womöglich schwule identifikationsfiguren vorzufinden !

    man nennt das auch stigmatisierung und sie ist zentrale ursache für die unterdrückung von männlicher homosexualität !

    irgendwann merkt die schwule community vielleicht noch, wie sie sich immer wieder zu clowns und witzfiguren der heteros machen lässt, die das ganze ausschließlich zur abgrenzung und aufrechterhaltung ihrer fassade brauchen !
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#2 alexMucEhemaliges Profil
  • 18.09.2011, 19:31h
  • Antwort auf #1 von das stigma !
  • Stimmt nur zum Teil. Der Typ an der Stange gehört sicher nicht dazu.
    Die peinliche "Boygroup" sicherlich. Lady Gaga zu kopieren ist ja schon mehr ais ausgelutscht. Und ein Friseur war ja bei den Dreien wirklich dabei.
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#3 BurgerBerlinProfil
  • 18.09.2011, 19:42hBerlin
  • Es ist erschreckend, was man als "guten Start" bewertet, nur weil paar schräge Menschen - zum Teil auch Schwul - sich zum Affen im Unterschichtenfernsehen machen. Was hier als Talent bezeichnet wird, ist ein Sammelsurium von Klaviergeklimper, schrägem Singen und gescriptet aufgearbeiteten Schicksalen mit Tränenfaktor. Ordinär gesagt - ist dem Autor dieses Artikels beim anschauen einer "Abgegangen". Oder woher kommt eine solche Bewertung ?
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#4 das stigma !Anonym
  • 18.09.2011, 19:47h
  • Antwort auf #2 von alexMuc
  • die einzigen, die als schwul präsentiert und wahrgenommen wurden, sind aber die üblichen klischeeclowns, du intelligenzbolzen !

    und das wird auch weiterhin so bleiben, weil schwule das ja völlig normal finden !
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#5 SvenAnonym
  • 18.09.2011, 20:02h
  • Ich meinen Augen ist diese Sendung/ Sender nicht im Ansatz dazu geeignet irgendeine ermsthafte, positive Diskussion darüber zu führen oder gar als leuchtendes Beispiel für die schwule Bewegung darzustellen.
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#6 alexMucEhemaliges Profil
#7 schwulenaktivist
  • 18.09.2011, 22:46h
  • Antwort auf #1 von das stigma !
  • Stigmageplapper. Schwul soll das eine tun und das andere nicht lassen. Gegen Lady Gaga und die Kampflesbe Schwarzer ist auch nichts einzuwenden. Es wäre ja zu Gähnen - auch für Kravattenschwule, wenn es immer nur um Kravatten ginge! :P
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#8 maaaartinAnonym
#9 SandroAnonym
#10 maaaartinAnonym