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  • 19. September 2011, noch kein Kommentar

Charismatischer neuer Star in der Opernwelt: Vittorio Grigolo

Der junge italienische Tenor hat sein zweites Album "Arrivederci" vorgelegt.

Von Carsten Weidemann

Vom Londoner Independent als "das aufregendste männliche Operntalent der Gegenwart" bezeichnet, legt der Tenor nun mit "Arrivederci" sein zweites Album bei Sony Classical vor.

Während sein erstes Album "The Italian Tenor" sich dem rein klassischen Opernrepertoire widmete, kombiniert Vittorio Grigolo auf seinem neuen Album eine Auswahl bekannter Arien mit Liedern aus dem vergangenen Jahrhundert, die tief in der italienischen Tradition verwurzelt sind. "Arrivederci" ist eine persönliche Hommage an die Musik, mit der die großen Tenöre der Vergangenheit Generationen von Musikliebhabern bezauberten. Vittorio Grigolo wird begleitet vom Orchestra del Teatro Regio di Parma unter der Leitung von Pier Giorgio Morandi.

Wenn Oper und Schlager eine Verbindung eingehen

Der Titel des Albums wurde nicht ohne Grund ausgewählt. Wie Vittorio Grigolo erklärt, bedeutet Arrivederci "bis bald". Es hält das Versprechen, dass "unsere Augen sich wiedertreffen werden" und bietet die Chance, "die Werte und Farben einer italienischen Tradition wiederzufinden, die durch den schnellen Lebensrhythmus unseres Alltags drohen weggewischt zu werden". Vittorio Grigolo hat eine Vorliebe für die Musikkultur seiner Heimat an der Wende zum 20. Jahrhundert und seine Idee, Arien mit Liedern zu kombinieren, geht zurück auf eine Zeit, als Oper und Schlager auf der Opernbühne ebenso wie im Alltag eine schöne Verbindung eingingen.

Das neue Album setzt dort an, wo "The Italian Tenor" aufhörte, bei Arien wie Verdis "La donna è mobile" ("Rigoletto"), Cileas "Il lamento di Federico" ("L'arlesiana") und Giordanos "Amor ti vieta" ("Fedora"), bevor es sich in den Bereich der italienischen Lieder bewegt, die dem Publikum des 20. Jahrhunderts von Tenören wie Enrico Caruso, Beniamino Gigli und Mario Lanza nahegebracht wurden. Den typisch neapolitanischen Melodien von "Core 'ngrato" (Cardillo), "Non ti scordar di me" (De Curtis), "Mattinata" (Leoncavallo) und "Torna a Surriento" (De Curtis) fügt Vittorio Grigolo Kleinodien hinzu, die ihm seit seiner Kindheit in Rom bekannt sind: "Chitarra romana" (di Lazzaro) und "Arrivederci, Roma" (Rascel) - beide stehen für die musikalische Tradition und den Klang einer Zeit in Vittorio Grigolos Leben, die er nie vergessen wird. Die Lieder auf diesem Album umspannen das gesamte 20. Jahrhundert, der letzte Ausdruck dieses musikalischen Erbes findet sich in Dallas populärem Hit "Caruso".