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Das Anti-Papst-Bündnis "Not Welcome", nicht zu verwechseln mit dem größeren Bündnis "Der Papst kommt" unter Federführung des LSVD, hat für Mittwoch zu einem Protest vor der CDU-Bundeszentrale aufgerufen. Grund: Die Union hält dort einen Empfang zum Papst-Besuch ab, zu dem sie zusammen mit dem Freiburger Erzbischof Robert Zollitsch eingeladen hat.

Der Empfang findet damit zeitgleich zur ersten Beratung eines Gesetzentwurfes der Grünen im Bundestag über die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben statt. Spitzen der Union hatten sich bereits in der letzten Woche im Konrad-Adenauer-Haus mit einigen Bischöfen getroffen und das christliche Weltbild und die Freude über den Papst-Besuch betont. Und Abgeordnete kritisiert, die der Rede im Bundestag fernbleiben wollen.

Der Protest beginnt um 17.30 Uhr am Wittenbergplatz. Das Bündnis "Not Welcome" nimmt dann am Donnerstag an der großen Demo gegen den Papstbesuch teil und will später dem Papst eine kleine Nachtmusik darbieten, wenn dieser in der Apostolischen Nuntiatur schläft. Der Treffpunkt am Südstern könnte aber, wie so vieles in Berlin, abgesperrt sein. "Wir werden versuchen, so nahe wie möglich heranzukommen", schreiben die Organisatoren. "Bringt alles mit, um Musik und engelsgleichen Lärm zu machen." (nb)



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#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 EnyyoAnonym
  • 21.09.2011, 00:36h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Wenn das denn schon der Schluß wäre - habe gerade mit bekommen, wie viel der öffentlich-rechtliche Kirchenfunk über den Papstbesuch berichtet: stundenlang werden z.T. zur besten Sendezeit Ansprachen und Messen übertragen. Im ersten, nicht im dritten Programm. Das ZDF und Phoenix beglücken dann noch die restlichen Papstfans.

    In Deutschland haben die Katholiken einen Anteil an der Bevölkerung von knapp 30% - d.h. im Umkehrschluß, dass mindestens 70% des Volkes nichts mit dem alten Mann aus Rom und seinen Zauber am Hut haben - von wegen Ausgewogenheit usw.
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#3 FinnAnonym
  • 21.09.2011, 10:19h
  • "Und Abgeordnete kritisiert, die der Rede im Bundestag fernbleiben wollen."

    Einfach nur wegbleiben bringt nicht viel, da die Parteien (inkl. der Linken) die leeren Plätze mit "Statisten" auffüllen will, so dass weder der Papst noch die Öffentlichkeit auf den Bildern den Protest registrieren.

    Wenn die Protestler wirklich Protest ausdrücken wollen, MÜSSEN sie zunächst anwesend sein und dann erst aufstehen und den Saal verlassen, wenn der Papst anfängt zu reden.
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#4 IchAnonym
  • 21.09.2011, 11:45h
  • hmm...die CDU findet es unverschähmt dem Bundestag fern zu bleiben, wenn ein "Staatsgast" dort redet....aber zeitgleich zu einer wichtigen Debatte zu einem Bürgerrechtsthema eine Veranstaltung ansetzen, so dass garantiert eine Vielzahl von Abgeordneten dieser Debatte fern bleibt.....soviel zum Thema einer bürgerlichen, demolratischen Partei...anstatt über wichtige Fragen zur Freiheit und Bürgerrecht zu diskutieren lieber Kaffee saufen mit Geistlichen....ich weiß ja nun ehrlich nicht, was schlimmer ist...
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#5 HinnerkAnonym
  • 21.09.2011, 15:39h
  • Antwort auf #4 von Ich
  • Wobei ich glaube, dass mittlerweile jeder halbwegs intelligente Mensch weiß, dass die CDU/CSU herzlich wenig mit Demokratie zu tun hat.

    Die labern immer dann groß von Demokratie, wenn es ihnen passt, aber wo es ihnen gegen den Strich geht, interessieren die sich einen Dreck für Demokratie.
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