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Kommentare zu:
Obama wirbt bei UN für Homo-Rechte


#1 KimAnonym
  • 22.09.2011, 08:57h
  • Obama fällt in meinem Ansehen immer weiter. Es ist doch Schmierentheater, wenn einer zugleich Anti-Palästina-Politik betreibt und damit die Rechte von Menschen mit den Fussen tritt und zugleich homo*-Rechte mit in eine Rede eingebaut werden. Was ist denn das für ein Trick? Will er Gruppen gegeneinander aufspielen? homo*-Personen auf der einen Seite und Palästineser auf der anderen? Übel, ganz übel...
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#2 HinnerkAnonym
  • 22.09.2011, 10:57h
  • Antwort auf #1 von Kim
  • "Kein Land sollte auch Menschen die Rechte verwehren, weil sie jemanden lieben."

    Da kann ich ihm nur vollkommen zustimmen!

    Das werde ich sowieso NIE verstehen, wie man Menschen diskriminieren kann, nur weil sie lieben. Wie man in seinem Inneren empfindet, hat doch überhaupt keine Auswirkungen auf andere Menschen.
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#3 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 22.09.2011, 12:20h
  • Antwort auf #1 von Kim
  • Ich verstehe Dein Argument, aber von "Freiheitsrechte" in Palästina kann man kaum reden. Die Schwulen werden dort im palästinensischen Autonomiegebiet (Westjordanland)auf übelste Art verfolgt, gefoltert und ins Gefängnis gesteckt. Im von Hamas regierten Gebiet (Gaza) ist für Homosexualität sogar Todestrafe vorgesehen. Offiziell ist dort Homosexualität streng verboten. Zum Glück sind die Schwulen in von Israelis besiedelten Gebiete in Palästina vor muslimischer Verfolgung geschützt. Da kann ich Politik Obamas und Israels nur gut heißen. Oft scheitert die Friedenverhandlungen an die von Israelis gestellten Bedingungen. Homosexualität zu legalisieren und damit die Schwulen zu schützen, ist auch eine der vielen Bedingungen von Israel in der Friedenverhandlungen. Natürlich ist die Legalisierung der Homosexualität für Israel nicht das wichtigste Thema, aber immerhin eine der vielen Auflagen, die von PLO erfüllt werden muss. Israel verlangt von PLO z. B. auch, dass die Juden in Palästina die gleiche Rechte bekommen wie die Muslimen, was PLO aber wiederrum verweigert. PLO erkennt Israel als Staat an, aber zu mehr wollen sie nicht bereit sein. Ich weiß, wovon ich rede, denn ich war selber dort und habe festgestellt, dass die Welten in beiden Länder so kontrast sind. Und genau das will Isreal vermeiden bzw. verhindern. Israel ist ein sehr homofreundliches Land, umgeben von sehr gefährlichen Feinden, die Israel am liebsten aus der Landkarte getilgt haben wollen. Ich kann nur sagen, dass Israel nur zu Unrecht schlechten Ruf hat.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 22.09.2011, 15:30h
  • "Kein Land sollte Menschen ihre Rechte verwehren - das Rechte auf Rede- oder Religionsfreiheit. Kein Land sollte auch Menschen die Rechte verwehren, weil sie jemanden lieben. Darum müssen wir uns für die Rechte von Schwulen und Lesben in der ganzen Welt einsetzen."

    Dieser Aufruf ist vor allem an die Staaten Afrikas und Asiens gerichtet, wo Homorechte (besonders in den Schurkenstaaten China, Iran u. Nordkorea) mit Füßen getreten werden! Außerdem wäre die UN gut beraten, das Vetorecht abzuschaffen und China, Iran und Nordkorea auszuschließen, denn wer international isoliert ist, der kommt um drnigende Reformen nämlich nicht herum!
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#5 +972Anonym
#6 pro israelAnonym
#7 todesmaskeEhemaliges Profil
  • 23.09.2011, 01:37h
  • Mein Kommentar hat nichts mit den Politiker aus Israel zu tun. Ich spreche von Menschen, die in Israel leben. Sie leben in ständiger Angst, weil alle Nachbarländer Feinde sind, die Israel indirekt ausradieren wollen. Wir Europäer können bedenklos nach Holland, Belgien, Dänemark, Österreich etc... fahren, was die Isralis nicht können. Ich kenne einige Freunde dort, die beklagen, nur per Flug andere Welt sehen zu können. Die ständig steigende Militärausgaben treibt Israel zwangsläufig in soziale Misslage, damit sie sich vor Feinden schützen können. Zumal PLO zu nichts mehr bereit ist, als Israel nur anzuerkennen, kann und darf die Welt nicht zulassen, dass PLO eigenmächtig Staat gründet, indem sie tun und lassen können, wie es denen passt. Das kann sehr gefährlich für Israel werden. Daher soll PLO seinen Staat nur über Friedenverhandlung mit Israel bekommen, wobei sie mit Menschen- und Freiheitsrecht verbundene Auflagen und natürlich auch zum Schutz Israels viele Bedinungen erfüllen müssen. Aber genau das will PLO nicht, warum wohl..... , nämlich weil sie Israel im Hintergedanke schon immer ausradiert sehen wollen. Natürlich schließe ich nicht aus, dass Israel selbst Menschrechte mit Fussen tritt. Aber im Vergleich zu PLO ist Israel ein viel menschenfreundlicheres Land. In Israel hat man als Staatsbürger das Recht den Staat zu verklagen. Die israelische Justiz ist unabhängig und unantastbar, wovon man in PLO nur träumen kann. Israel ist ein Rechtsstaat, wogegen die mit Vetterwirtschaft und Korruption geplagte PLO nicht behaupten kann, ganz abgesehen davon noch viel brutaler die Menschenrechte mit Fussen tritt. Da ist Israel für mich das kleinere Übel. Ich weiß, wovon ich rede, ganz egal wieviel rote Punkte ich hier einstecke.
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#8 ABAAnonym
  • 23.09.2011, 09:37h
  • Antwort auf #7 von todesmaske
  • von was israelis schreiben und reden:

    This syndrome is highly developed around here and is shared by states like Iran, Myanmar, South Africa for some decades, the communist Albania and others.

    www.ynetnews.com/articles/0,7340,L-4122549,00.html

    neben dem massada-syndrom gibt es das café-syndrom. das geht nach einem rechtsliberalen israelischen kolumnisten so:

    A: wir reden nicht mit terroristen, sie sprengen unsere cafés in die luft.
    B: aber das machen sie doch schon sehr lange nicht mehr?
    A: was, sie machen das nicht mehr? ja warum sollen wir dann mit ihnen reden?
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#9 terror-watchAnonym
#10 FBAnonym
  • 23.09.2011, 10:06h
  • Antwort auf #5 von +972
  • www.facebook.com/event.php?eid=116471618458860

    Recognition of the Palestinian State – and then negotiations – rather than another Masada. In front of our very eyes, an insane drama is being acted out. The Prime Minister of Israel is leading his citizens to Masada. Human morality, Jewish history and the interests of Israel – all clearly show the way to being the first state in the world to recognize, in the United Nations, our neighbor state and them to enter into negations, based on equality, regarding territorial exchanges and security arrangements. After all, the Palestinian State recognizes the State of Israel in the “67 borders. The Jewish People arose in the Land of Israel, there they developed their identity. The Palestinian People arose in Palestine, there they developed their identity. Therefore, we sincerely welcome the expected declaration of independence by the Palestinian State, Israel’s neighbor, and within the borders at the time of our independence which were determined at the end of the War of Independence in 1949; the borders more commonly known as the ‘67 borders. This is the natural right of both the Jewish and the Palestinian people – as written in Israel’s Declaration of Independence “to be masters of their own fate, like all other nations, in their own sovereign State”.[...]

    Erstunterzeichner:

    Larry Abramson, Artist und Prof. der Künste
    Maj Gen (aD) Avraham Adan ("Bren"), der ehemalige Kommandeur der Panzer-Korps
    Prof. Chaim Adler, Israel-Preisträger
    Prof. Joseph Agassi, Philosoph
    Gila Almagor-Agmon, Israel-Preisträger
    Shulamit Aloni, Israel-Preisträger
    Prof. Eva Illouz
    Oriella Ben-Zvi
    Prof. Elie Barnavi, ehemaliger Botschafter in Frankreich
    Ilan Baruch, der ehemalige Botschafter in Südafrika
    Prof. Yehuda Bauer, Israel-Preisträger
    Prof. Haim Ben Shahar, ehemaliger Präsident der Universität Tel Aviv
    Prof. Miriam Ben-Peretz, Israel-Preisträger
    Daniel Blatman, Leiter der Abteilung für zeitgenössische Judentum
    Prof. Menachem Brinker, Israel-Preisträger
    Dr. Rafael Braun
    Prof. Judith Buber Agassi
    Maj Gen (Ret) Nehemia Dagan, der ehemalige Chief Education Officer
    Dr. Yossi Dahan
    Yael Dayan, ehemaliges Mitglied der Knesset
    Brig Gen (aD) Prof. Eran Dolev, Commander of Health Services
    Prof. Yehuda Elkana, ehemaliger Präsident der Central European University
    Brig Gen (aD) Yitzchak Elron, ehemaliger Militärattaché in Südamerika
    Prof. Yaron Ezrahi, Gewinner des Political Science Society Award
    Prof. Menachem Fisch
    Yona Fischer, Israel-Preisträger
    Ari Folman, Golden Globe Preisträger
    Prof. Haim Gans
    Maj Gen (aD) Shlomo Gazit, ehemaliger Chef des militärischen Geheimdienstes, Vorsitzender der Jewish Agency und der Präsident der Ben Gurion Universität
    Yair Garbus, Emet-Preisträger
    Moshe Gershuni, Israel-Preisträger
    Prof. Galia Golan
    Prof. Amiram Goldblum
    Prof. Naomi Graetz
    Tal Gutfeld
    Prof. Hanoch Gutfreund, ehemaliger Präsident der Hebrew University
    Tal Harris, CEO One Voice
    Prof. Galit Hasan-Rokem
    Prof. Ruth Hacohen
    Lahav Halevy
    Prof. David Harel, Israel Prize und Emet Preisträger
    Dr. Shmuel Harlap, Vorsitzender des Colmobil Begrenzte
    Prof. Naomi Chasan, der ehemalige Knesset-Abgeordnete
    Yoram Kaniuk, Sapir-Preisträger
    Dani Karavan, Israel-Preisträger
    Prof. Avnet Katz
    Prof. Elihu Katz, Israel-Preisträger
    Prof. Yehoshua Kolodny, Israel-Preisträger
    Ofer Lalush
    Alex Levac, Israel-Preisträger
    Savyon Liebrecht
    Dr. Alon Liel, ehemaliger Generaldirektor des Außenministeriums
    Ram Loevy, Israel-Preisträger
    Prof. Avishai Margalit, Israel und Emet-Preisträger
    Hanna Maron, Israel-Preisträger
    Sami Michael, Emet-Preisträger
    Hillel Mitlepunkt
    Ohad Naharin, Israel Preisträger
    Raz Naftali
    Amoz Oz, Israel-Preisträger
    Prof. Dov Pekelman
    Michal Peleg
    Izhar Petkin, Artist
    Prof. Itamar Procaccia, Israel-Preisträger
    Sefi Rachlevsky, Experte für jüdische Theologie
    Prof. Gabi Salomon, Israel-Preisträger
    Dr. Aliza Savir
    Prof. Hillel Schocken
    Prof. Alice Shalvi, Israel-Preisträger
    Maj Gen (aD) Nathan Sharoni, Präsident des Rates für Frieden und Sicherheit
    Prof. David Shulman, Emet-Preisträger
    Joshua Sobol, Theater Preisträgerin
    Prof. Zeev Sternhell, Israel-Preisträger
    Prof. Carlo Strenger
    David Tartakover, Israel-Preisträger
    Dan Tsur, Israel-Preisträger
    Prof. Zeev Tzahor, Präsident des Sapir College
    Micha Ullman, Israel-Preisträger
    Lia van Leer, Israel-Preisträger
    Prof. Menahem Yaari, Israel-Preisträger, Präsident (Emeritus) der Israel Academy of Sciences and Humanities
    Dalia Yairi
    Prof. Yossi Yonah
    Prof. Yirmiyahu Yovel, Israel-Preisträger
    CLIL Zisaphel
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#11 Hillary's manAnonym
#12 Timm JohannesAnonym
  • 24.09.2011, 03:22h
  • Eine sehr gute Rede von Barack Obama, die ich als schwuler Mann in Deutschland aus tiefster Überzeugung teile.

    Barack Obama ist ein Glücksfall für die USA und es ist sehr positiv, dass er nunmehr auch vor der UNO in seiner Rede sich für die Rechte homosexueller Menschens stark macht und damit zugleich die Legalisierung weltweit einfordert.

    In Israel, einem sehr homofreundlichen Staat, wie ich aus eigener Reise nach Tel Aviv erleben durfte, werden homosexuelle Handlungen nicht bestraft und Israel ist uns Europäern gesellschaftlich und homopolitisch sehr nah.

    Die palästinesischen Gebiete hingegen sind sehr homophob geprägte Gegenden, wo man sich offen schwul nicht einmal zeigen kann, ohne Gefahr zu laufen, erschlagen zu werden.

    Wir als Deutsche haben eine hohe Veranwortung gegenüber Israel und daher werde ich mein Leben lang, niemals den Staat Israel gefährden und immer mich für dessen Schutz einsetzen. Eine Anerkennung der palästinensischen Gebiete würde ich nur unterstützen, wenn Israels Regierung dies selbst vorschlagen würde.
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#13 mgrasek100Ehemaliges Profil
  • 26.09.2011, 06:00h
  • Also ich verstehe hier so manche Kommentare nicht, es ist doch richtig, wenn die Palis keinen eigenen Staat bekommen, solange sie mit Israel nicht verhandeln, die Israelis müssen sich schützen.

    Zum Thema Homorechte hat er aber recht, denn die Palis selber haben ein sagen wir mal schwieriges Bild teilweise zu Schwulen und ich finde es richtig, wenn der US Präsident sich für uns einsetzt.
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