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Sowohl Alexa als auch Ben haben sich in Johnny verguckt

Jetzt auf DVD: "Dare" erzählt die Geschichte dreier Teenager, die neue sexuelle Erfahrungen sammeln.

Von Carsten Weidemann

"Schmutzig, sexy, spannend, schön", urteilte das Gay-Magazin "Männer" über Adam Salkys Filmdebüt "Dare - Hab' keine Angst. Tu's einfach!". Die witzige wie intelligente Teenie-Comedy von 2009 erzählt die Abenteuer dreier völlig verschiedener Teenager, die eines verbindet: Am Ende ist jeder von ihnen eine gewandelte Persönlichkeit - und hat die ersten sexuellen Erfahrungen gesammelt.

Die Story kurz zusammengefasst: Alexa meint, dass ihr als zukünftiger Schauspielerin mehr Lebenserfahrung zugute käme. Weshalb sie Mädchenschwarm Johnny verführt. Die neuen Züge an seiner besten Freundin wecken auch in Ben verborgene Gefühle, der daraufhin über seinen Schatten springt und Johnny ebenfalls den Hof macht. Und der Junge aus reichem Hause, der gerne den Bad Boy spielt? Der erweist sich als höchst aufgeschlossen, als das charismatische Freundes-Duo auf ihn zusteuert.

Eine Coming-of-age-Story außerhalb der Heteronorm

Regisseur Adam Salky gelingt es, mit Witz und Scharfsinn Sexualität und Coming-of-age außerhalb der Heteronorm aufs Korn zu nehmen. Toll in Form sind dabei seine sexy Hauptdarsteller: Es ist unmöglich, sich nicht in Johnny alias Zach Gilford (The Last Winte") zu verlieben, hinter dessen Lächeln unendlich viel Sehnsucht liegt. Es ist vielleicht schwer, zuzugeben, wenn es einen nicht nur zu Mädchen, sondern auch zu anderen Jungs hinzieht. Aber es gibt nichts Besseres, als sich darauf einzulassen.

In weiteren Rollen zu sehen sind Emmy Rossum (Das Phantom der Oper - Der Film, The Day After Tomorrow, Mystic River, Law & Order), Ashley Springer (The Visitor), Alan Cumming (Dali 3D, Burlesque, Titus, Urbania, GoldenEye, Black Beauty) und Rooney Mara (The Social Network, Dream Boy, The Girl with the Dragon Tattoo).

Dare. Hab' keine Angst. Tu's einfach!, Spielfilm, USA 2009, Regie: Adam Salky, Darsteller: Zach Gilford, Ashley Springer, Alan Cumming, Emmy Rossum, Rooney Mara, Laufzeit ca. 90 Min, Sprache: englische Originalfassung, Untertitel: Deutsch (optional), FSK 12, Pro-Fun Media

Youtube | Offizieller deutscher Trailer
Galerie:
Dare - Szenenfotos
10 Bilder


#1 reinheitsgebotAnonym
  • 27.09.2011, 09:35h
  • "Es ist vielleicht schwer, zuzugeben, wenn es einen nicht nur zu Mädchen, sondern auch zu anderen Jungs hinzieht. Aber es gibt nichts Besseres, als sich darauf einzulassen."

    klarer fall für die schwule identitätspolizei!
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#2 bewusstsein!Anonym
  • 27.09.2011, 11:52h
  • Antwort auf #1 von reinheitsgebot
  • schatzerl, die ständige wir-sind-alle-bi-propaganda (oder müssen es sein) der letzten monate ist auch ohne identitätspolizei empirisch mehr als auffällig.

    im obigen artikel - man beachte die formulierung - wieder ein klarer fall von heterosexismus, der davon ausgeht, jungs müssten sich zuallererst (!) und unbedingt "zu mädchen hingezogen" fühlen.

    wer diese "selbstverständlichkeit" nicht grundsätzlich in frage stellt, hat entweder selbst nichts verstanden und eignet sich kaum als ratgeber für sexuelle befreiung oder will das rad der schwulen emanzpation wieder ganz weit zurückdrehen. man glaubt es kaum, aber genau diese "selbstverständlichkeiten" haben noch viel mehr einfluss auf die frage der sexuellen freiheit und selbstbestimmung als das unmittelbare (!) wirken des pabstes. mittelbar besteht hier natürlich gesellschaftlich ein klarer zusammenhang.
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 27.09.2011, 14:41h
  • Schon wieder ein OmU! Egal, ob der Film gut ist oder nicht, wenn er in Deutschland käuflich ist, sollte er auch synchronisiert sein!
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#4 apfelmaikProfil
  • 27.09.2011, 18:03hHerford
  • Ich frage mich, ob es auch eine gesellschaftliche Veränderung hindeutet, wenn es plötzlich kaum noch schwule aber eine riesige Schwemme bisexueller Filme gibt.
    Und ich weiß auch nicht, ob mir diese Veränderung gefällt.
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#5 poikujzhgfdAnonym
#6 vingtans
  • 28.09.2011, 00:44h
  • mein ideal von "liebe" bezieht sich nur auf einen partner,
    dem "einundalles" eben ;)

    ich bin da stürmerunddränger und mag keine kompromisse, keine dreierkisten.

    aber dreierbeziehungen gibt es und ob sie funktiuonieren liegt nicht in meinem ermessen, wichtig ist also hier für toleranz zu kämpfen,

    auch wenn es nicht mein lebenskonzept ist.
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