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Leisha Hailey beklagt sich über gemeine Stewardessen

Leisha Hailey ("The L Word") beschuldigt die Fluglinie Southwest Airlines, sie aus reiner Homophobie aus einem Flugzeug geworfen zu haben. Ihr Vergehen: Sie knutschte ihre Freundin.

Die US-Schauspielerin wollte von Baltimore nach St. Louis fliegen, als sich der Vorfall ereignete. Sie klagte daraufhin die Fluglinie via Twitter an: "Ich wurde von SouthwestAir diskriminiert. Eine Flugbegleiterin sagte, dass dies eine 'familienfreundliche' Fluglinie sei. Küssen sei nicht okay." Sie sei mit ihrer Freundin aus dem Flugzeug geworfen worden, weil sie sich über die Anordnung des Flugpersonals beschwert hätten. "SouthwestAir unterstützt homophobe Angestellte. Niemand hat sich gegen sie gewehrt."

Hailey hat nun zum Boykott von Southwest Airlines aufgerufen. Sie erklärte, sie habe als Beweis Audio- und Videoaufnahmen des Vorfalls gemacht. Die im texanischen Dallas beheimatete Billiglinie gilt mit rund 3.500 Flügen pro Tag als eine der größten Fluggesellschaften der Welt.

Nach Angaben von TMZ.com hat sich ein Vertreter von SouthwestAir bereits bei der Schauspielerin entschuldigt. Sie solle sich mit der Fluglinie in Verbindung setzen, um über den Vorfall zu sprechen.

Southwest hat in den letzten Monaten bereits mehrfach für Aufsehen gesorgt, weil immer wieder Passagiere aus nichtigen Gründen aus dem Flugzeug geworfen wurden. Auch Promis trifft es immer wieder: So musste Green-Day-Sänger Billie Joe Armstrong unlängst ein Flugzeug verlassen, weil seine Hosen zu sehr unten hingen. Auch Regisseur Kevin Smith fiel in Ungnade bei den Stewardessen. Sein Vergehen: Er sei zu fett gewesen.

Leisha Hailey spielte bei "The L Word" sechs Staffeln lang die bisexuelle Journalistin Alice Pieszecki. Ansonsten übernahm sie Gastrollen in mehreren amerikanischen TV-Serien wie "Grey's Anatomy" oder "CSI". Seit 2007 ist sie zudem mit ihrer Electropop-Band "Uh Huh Her" aktiv. Die Gruppe lieferte unter anderem den Song "Same High" für den Soundtrack des lesbischen Films "The Kids Are Alright". (dk)



#1 Side-FX23Anonym
  • 27.09.2011, 13:58h
  • Ach wie gut, dass es auch noch andere Airlines gibt, mit denen man fliegen kann... Ansonsten ist diese Nachricht genauso Informativ wie der berühmte Sack Reis, der in Peking umgekippt ist...
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#2 FinnAnonym
  • 27.09.2011, 14:15h
  • Wieso müssen Fluglinien immer so homophob sein?

    Heteros dürfen sich küssen, aber wehe, Schwule oder Lesben küssen sich! Da wird man dann auch mal rausgeworfen, selbst wenn man deswegen Termine verpasst.

    Offenbar braucht man noch viel strengere Anti-Diskriminierungs-Gesetze! Die "automatische Selbstregelung" funktioniert offensichtlich nicht.

    Und bis dahin helfen wohl nur Boykotte gegen Unternehmen wie Southwest Airlines und all die anderen homophoben Fluggesellschaften.
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#3 ichAnonym
#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 FDP-ChristianAnonym
  • 27.09.2011, 14:28h
  • Es ist zwar ärgerlich, aber den Ruf nach strengeren Anti-Diskriminierungsgesetzen verstehe ich nicht...
    Man kann doch privaten Fluglinien nicht vorschreiben, dass sie alle Leute ins Flugzeug lassen muss.

    Wenn küssende Homosexuelle dort nicht erwünscht sind, ist das die Angelegenheit der Fluglinie und bedarf keinerlei staatlicher Regulierung. Gleichwohl finde ich es gut, wenn die Betroffenen darauf aufmerksam machen und so vor diesen Fluglinien warnen. Die Marktwirtschaft regelt sich auch in diesem Punkt selbst.
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#6 GeorgB
  • 27.09.2011, 14:46h
  • Antwort auf #5 von FDP-Christian
  • @FDP-Christian
    Hat der Begriff "Antidiskriminierungsgesetz" irgendeine Bedeutung für dich? Das gilt in Deutschland natürlich für Private. Informier dich mal über die Hintergründe. Vielleicht geht dir ja ein Licht auf, warum auch Private nicht uneingeschränkt diskriminieren dürfen. Stell dir vor, die privaten Energiekonzerne beliefern keine dunkelhaarigen Schwulen mit blauen Augen und noch drei anderen Merkmalen mehr mit Strom. Auf die relativ wenigen, auf die das zutrifft, können die Konzerne gut verzichten. Aber diese Leute haben nur aufgrund Diskriminierung keinen Strom mehr, können auch keinen woanders besorgen. Das regelt dann nicht der Markt...
    Ist dieses platte Beispiel für dich nachvollziehbar?
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#7 Julek89
#8 FDP-ChristianAnonym
  • 27.09.2011, 15:29h
  • Antwort auf #6 von GeorgB
  • Es gibt genügend staatliche Stromversorger... Leider zu viele, aber das ist ne andere Sache.

    Ich denke, jeder Gerichtshof würde in einem solchen Fall eindeutig FÜR die Betroffenen entscheiden... Dafür brauch man keine neuen Gesetze, Artikel 3 unserer Verfassung is ausreichend.
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#9 RaffaelAnonym
  • 27.09.2011, 16:03h
  • Antwort auf #5 von FDP-Christian
  • "Man kann doch privaten Fluglinien nicht vorschreiben, dass sie alle Leute ins Flugzeug lassen muss."

    Richtig, die sollten auch Schwarze, Asiaten und wer denen sonst noch nicht passt, nicht ins Flugzeug lassen. Wo käme man da hin, wenn man nicht ungehindert diskriminieren dürfte?

    Dann doch lieber ein paar besoffene Piloten, die die Stewardessen pimpern, eh man zwei Frauen zulässt, die sich tatsächlich küssen. Wenn sich Frauen küssen, dann bitte nur im Lesbenporno, den sich die Piloten abends im Hotel reinziehen.

    Mal im Ernst:
    Du forderst hier tatsächlich, dass man ungestraft diskriminieren darf!!

    Diese von Dir und der FDP mantra-artig wiederholte Lebenslüge, der Markt würde das regeln, hat sich nun wirklich nicht zum ersten Mal als falsch erwiesen. Der Markt regelt es eben nicht.

    Dass die FDP das nicht kapieren will ist klar, denn damit ist ihr einziger Grundsatz gescheitert.
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#10 RaffaelAnonym