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Roland Emmerich: "Who cares?"

Hollywood-Regisseur Roland Emmerich hat in einem Interview erklärt, dass er inzwischen offener mit seinem Schwulsein umgeht.

Dem "Focus" sagte der 55-Jährige, dass er sich eine Hochzeit mit seinem rund 30 Jahre jüngeren Freund vorstellen könne. Heute habe er kein Problem, über sein Privatleben offen zu sprechen: "Früher hat keiner gewusst, dass ich schwul bin, heute ist mir das wurscht. Ich finde es wichtig, dass man zu politischen Themen wie der Homosexuellen-Ehe Stellung bezieht." Er erklärte weiter, er wisse um die Homosexualität einiger Hollywood-Schauspieler, die das nicht zugeben wollen. In seinem Beruf könne er offener sein: "Aber das ist das Tolle daran, Regisseur zu sein: Man kann sagen, was man will. Who cares?", so Emmerich.

Bislang hat sich Emmerich kaum zu seiner Sexualität geäußert, diese aber auch nicht versteckt. In der Vergangenheit hat er sich wiederholt für Homo-Rechte eingesetzt: So spendete er 2006 150.000 US-Dollar an ein Projekt zur Bewahrung und Restaurierung schwuler und lesbischer Filme. 2007 hielt er im Namen der schwul-lesbische Community eine Spendenaktion für die damalige demokratische Präsidentschaftskandidatin Hillary Clinton ab - in seinem eigenen Haus in Los Angeles.

Emmerich bleibt Amerika treu

Nach Deutschland zurückkehren will der in Sindelfingen aufgewachsene Schwabe nicht, obwohl er eine Wohnung in Berlin besitzt: "Es liegt am schlechten Wetter. Und an den vielen Verboten". Trotzdem wundern ihn manche Eigenarten der Amerikaner: "Das platzt auch in Gesprächen mit US-Freunden oft aus mir heraus: 'Ihr seid immer noch gegen die Ehe von Homosexuellen, haltet immer noch an der Atomenergie fest'".

Emmerich ist einer der erfolgreichsten Regisseure für Katastrophenfilme in den USA. In Deutschland startete er in den 80er Jahren mit Science-Fiction-Produktionen wie "Das Arche-Noah-Prinzip" und "Moon 44". 1992 drehte er mit "Universal Soldier" seinen ersten Hollywood-Streifen. Mit "Independence Day" schaffte er vier Jahre später den Durchbruch. Der Film brachte weltweit fast eine Milliarde Dollar an der Kinokasse ein. Emmerich führte auch Regie bei weiteren actionreichen Filmen wie "Der Patriot", "The Day After Tomorrow" und "2012". (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 30.09.2011, 18:41h
  • Wunderbar, daß wieder eine Schrankschwester in die Öffentlichkeit entschwebt ist! Bisher hatte er sich ja vornehm zurückgehalten und viele dachten, er sei auf derSuche nach der Frau fürs Leben. Die Filme von ihm sind trotzdem der Hammer - egal, ob er hetero ist oder sich jetzt endlich aus seinem Schneckenhaus getraut hat!
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#2 nachdenkenProfil
  • 30.09.2011, 19:02hBerlin
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Quatsch - dies konnte man überall nachlesen. Sollte er auf Filmplakate "der schwule Hollywood-Regisseur Roland Emmerich" schreiben. Na, dann demnächst heißt es "der heterosexuelle Hollywood-Regisseur Steven Spielberg".
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#3 dobrapivo
  • 30.09.2011, 19:26h
  • Das rehablitiert ihn nicht für den ganzen pathetischen Schrott mit dem er andauernd die Kinos belästigt!
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#4 toyboyAnonym
#5 DaveAnonym
  • 30.09.2011, 21:04h

  • Foxx du raffst irgendwie nix oder? Dir wurde schon mehrmals gesagt das er schwul ist. Und er hat auch schon länger einen Partner mit dem man ihn immer auf roten Teppichen sieht.
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#6 ZozzyAnonym
#7 vingtans
  • 30.09.2011, 22:18h
  • also ich mag ihn nicht.

    seine widerlich pathetischen amifilmchen wege.

    er hat inen miesen gemack, da soll er in L.A bleiben.. da gehört sowas hin.
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#8 pixiAnonym
#9 herve64Profil
  • 01.10.2011, 09:01hMünchen
  • Antwort auf #7 von vingtans
  • Nun ja, um ihn mögen oder nicht mögen zu können, müsste ich ihn persönlich kennen.

    Was ich definitiv nicht mag, sind aber seine Filme: ok, den Einsatz der Tricktechnik beherrscht er zwar bravourös, aber die Handlungen sind abgekupferte Versatzstücke von erfolgreicheren Vorgängern, gemixt mit pseudo-aktuellem Hintergrund, die wahllos zusammen geschustert und zu einem Einheitsbrei verkocht wurden. Obendrein bestechen sie durch logische Fehler bzw. nicht rational nachvollziehbare Gedankengänge. Ein gutes Beispiel hierfür ist seine Godzilla-Version, in der er die französischen Atomversuche auf Mururoa (Pazifik) mit einbezieht: wie kommt es dann, dass dieses Vieh aus seinem Ei schlüpft, um Feuerland herum schwimmt und bis nach New York zieht, um dort die Stadt nach Vorbild der japanischen Vorlage zu zertrampeln? Wenn man überhaupt schon partout eine Stadt in den USA dafür auswählt, dann wäre Los Angeles wohl nachvollziehbarer gewesen. Aber dort gibt es wohl nicht so schöne Wolkenkratzer, die man so nett plakativ zertrümmern kann.

    Kurz: Roland Emmerich wurde so oft als "schwäbischer Spielberg" bezeichnet. "Spielhügel" dürfte wohl die bessere Umschreibung für ihn sein.
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#10 alexMucEhemaliges Profil