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  • 16. August 2004, noch kein Kommentar

Berlin Das Langericht Berlin verhandelt seit diesem Montag über einen 31-jährigen Berliner, der angeklagt ist, am 4. Februar 2004 einen 58-Jährigen in dessen Wohnung in Berlin-Köpenick erstochen zu haben. Der Mann verteidigte seine Tat mit einem Annäherungsversuch des Opfers, der zu einem Kontrollverlust geführt habe. Daher habe er ihn mehrfach mit einem Messer in Brust und Rücken gestochen. "Er hat mich angefasst und dann ist es passiert", so der Angeklagte, der bei Vernehmungen mit der Polizei noch angegeben hatte, es sei fast zum Oralverkehr gekommen. Damals sagte er Medienberichten zufolge auch, er habe den Mord aus Scham und generellen Hass auf Homosexuelle begangen. Der Mann ist gleichzeitig beschuldigt, im August 2003 zusammen mit seinem Halbbruder einen Bekannten zusammengeschlagen zu haben, der Beklagte trat dabei mit Springerstiefeln auf das Opfer ein. Die Tat, an der sich der Beklagte angeblich nicht erinnern kann, fand in der Wohnung des späteren Mordopfers statt. Die beiden Männer kannten sich aus einem Imbiss, der Beklagte wusste von der sexuellen Orientierung des Mordopfers und hatte sich trotzdem mehrfach mit ihm getroffen. (nb)