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Schwule dominieren die Berichterstattung über CSDs und Homo-Ehe. Elke Amberts Studie liefert erstmals Zahlen zur bisher nur gefühlten "Leerstelle Lesben" und analysiert die wenigen, oft verzerrenden Darstellungen lesbischer Frauen

Elke Amberg hat in ihrem Buch "Schön! Stark! Frei!" detailliert herausgearbeitet, wie Lesben in den Medien (nicht) dargestellt werden. Wir veröffentlichen die Einleitung als Leseprobe.

Von Elke Amberg

Da sind sie wieder, die Tunten, grell geschminkt, mit rotem Lackkorsett, Federbüscheln auf dem Kopf und Plateauschuhen. Und der Text unter dem Foto? Ähnlich weit von der Wirklichkeit entfernt wie diese Maskerade. Der Christopher Street Day, ein großer Karneval, Luftballons und Lederpeitschen, "und am Rande küssen sich zwei Frauen". Das ist die einzige Zeile in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung, die darauf schließen lässt, dass bei der "Schwulenparade" auch Lesben dabei waren. Dazu erfährt die interessierte Leserin, dass nun auch Schwule auf dem Standesamt heiraten können, aber die echte Gleichstellung mit der Ehe noch aussteht. Der Blick in die Zeitung am Morgen nach der Parade, die erfüllt war von den Begegnungen mit Freundinnen, die frau seit Jahren nicht mehr gesehen hat, beim Nachverdauen der Neuigkeiten, die im Trubel der Menge in aufgekratzter Stimmung ausgetauscht wurden – der Morgen danach ist für lesbische Frauen ein großer Frust. Denn die Welt der Zeitungen kennt keine lesbischen Frauen.

Szenenwechsel: Lesben und Schwule sind Thema in den Fernsehnachrichten. Die Homosexuellen, heißt es, dürfen nun das Kind ihres Homo-Partners adoptieren. Im Bild: ein Schwulenpaar mit einem Kind in der Mitte. Es veranschaulicht die neuen bahnbrechenden bürgerlichen Rechte, die schwulen Männern nun eingeräumt werden.

Ein Dank an die lesbische Journalistin Esther L. aus Uganda


Das Hamburger Abendblatt berichtete kürzlich über "Zehn Jahre ´Schwulen-Ehe´": Dürfen sich lesbische Paare nicht auch verpartnern?

Nochmals Szenenwechsel. Und jetzt wird es sehr ernst: Eine lesbische Journalistin aus Uganda, hier kurz E. genannt, beantragt 2010 Asyl in Deutschland. Sie hat zu lesbischschwulen Themen veröffentlicht in einem Land, das ein bereits bestehendes Gesetz gegen Schwule noch verschärfen will. Als Höchststrafe ist nun die Todesstrafe geplant und das Gesetz soll auch auf Lesben anwendet werden.

Esther L. wurde von ihrer Familie wegen ihres Lesbisch-Seins verstoßen. Eine Heirat sollte arrangiert werden, um die Sache zu vertuschen. Als das nicht klappt, dringen Unbekannte in ihre Wohnung ein und vergewaltigten sie.

Esther L. ist eine Kämpferin mit Wunden, die nicht so schnell heilen. In Deutschland ist ein Asylantrag wegen Verfolgung aufgrund der sexuellen Identität möglich. Und deutsche und internationale Zeitungen berichten im Herbst 2010 sogar über das geplante Gesetz in Uganda. Hassverbrechen und öffentliche Hetze gegen Lesben und Schwule sind in Uganda an der Tagesordnung. Fundamentalistische christliche Gruppen aus den Vereinigten Staaten unterstützen die Hasspropaganda durch eine "etwas andere" Missionarsarbeit. Als die Anhörung zu dem Asylantrag der Journalistin vor der Tür steht, ist Uganda sogar in den internationalen Schlagzeilen. Die westliche Presse empört sich, denn eine neu gegründete ugandische Zeitung begnügt sich nicht mit der üblichen Hetze. Die Zeitung veröffentlicht zur Steigerung der Auflage "exklusiv" Bilder von "stadtbekannten" Lesben und Schwulen und fordert ihre LeserInnen auf: "Hang them" – "Hängt sie auf". In der deutschen Presse ist von lesbischen Frauen jedoch nicht mehr die Rede. Es heißt, das neue Gesetz sehe für Schwul-Sein die Todesstrafe vor, und es werde zur Lynchjustiz gegen Schwule aufgerufen. Esther L. ist nicht schwul, sondern lesbisch und weiß anderes zu berichten. Ihre Anhörung Anfang November dauert fünf Stunden. Der Dolmetscherin stehen mehrmals die Tränen in den Augen, berichtet die Rechtsanwältin hinterher. – Vielleicht ist es Esther L. zu verdanken, dass diese Studie nun tatsächlich mit allen Mühen und Plagen, die damit verbunden waren, entstanden ist…

Nicht nur lesbische Jugendliche benötigen Vorbilder und Mutmacherinnen


Auch die sonst geschätzten Kollegen von Spiegel Online haben die lesbischen Teilnehmerinnen des Amsterdam Pride einfach unter den Tisch fallen lassen

Selten ist es für Lesben von so existenzieller Bedeutung, dass sie in den Medien vorkommen. Oder ist das zu kurz gedacht? Was geht in den Köpfen lesbischer und bisexueller Mädchen vor, die im Coming-out sind? Die Selbstmordrate ist bei lesbischen und schwulen Jugendlichen im Vergleich zu ihren heterosexuellen AltersgenossInnen viermal so hoch. Welche Wirkung hat die Nicht-Sichtbarkeit von Lesben auf den Prozess ihrer Identitätsfindung und ihr Coming-out? Welche Wirkung hat die Nicht-Sichtbarkeit auf das Selbstbewusstsein bei jeder einzelnen lesbischen Frau und auf ihr Sich-Verorten in dieser Welt?

Wie allein und von der ganzen Welt verlassen fühlt sich eine Lesbe, die nicht in der Großstadt wohnt und sich im Alter von fünfzig Jahren plötzlich in eine Frau verliebt – dabei gibt es doch so viele, die so etwas erleben! Welche existenziellen Ängste halten Prominente, egal, ob sie Politikerinnen, Schauspielerinnen oder Sportlerinnen sind, davon ab, offen lesbisch zu leben? Lieber führen sie ein anstrengendes Doppelleben, verleugnen sich und ihre Lebensgefährtin, Liebste oder Partnerin. Dabei könnten sie mit einem mutigen kleinen Schritt an die Öffentlichkeit die lang ersehnten Vorbilder und Mutmacherinnen sein, die nicht nur die Jugendlichen so dringend benötigen.

Elke Amberg: Schön! Stark! Frei! Wie Lesben in der Presse (nicht) dargestellt werden, Paperback, 248 Seiten, Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach 2011, 20 €



#1 antos
  • 01.10.2011, 18:36h
  • Endlich mal ein Thema, das definitiv auf 'queer.de' gehört, hier aber bisher leider nie stattgefunden hat.

    Liebe Elke, bei all deiner sicher berechtigten Presseschelte - wo bitte sind die Frauen, die öffentlich lesbenpolitisch Stellung beziehen? Wer außer Hella von Sinnen fällt dir ein - ungestützt durch Insider-Lesbenmagazine? Als öffentliche Person? Die sich konsequent zum Thema äußert?

    Vielleicht Anne Will, die auch noch den miesesten klerikalen Homobasher ohne Widerspruch ausreden lässt? Oder Rita Süssmuth, die es im gesegneten Alter dann doch noch schafft, ausgerechnet der LSU beizutreten, weil sie ja auch offenkundig gern über Katholizismus und Moral spricht?

    Verstecken sich lesbische erfolgreiche Frauen noch lieber als erfolgreiche schwule Männer?
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#2 KarstenAnonym
  • 01.10.2011, 18:51h
  • Anstrengender Text. Immer dann wenn es passt, bedient sich die Autorin lesbischer Abwesenheit um ihr Argument zu untermauern (CSD-Berichterstattung etc), wenn's nicht passt (Selbstmordrate, die bei jugendlichen Lesben deutlich niedriger ist als bei schwulen Teenagern), sitzen wir plötzlich wieder alle in einem Boot. So geht's argumentativ nicht. Und was wäre denn, wenn statt über Anne Will, Maren Kroymann, Dunja Hayali und neuerdings ja auch Alice Schwarzer, immer nur über Hella von Sinnen oder Ulrike Folkerts (das wandelnde Lesbenklischee: laut, butch, lustig oder tough, butch, sportlich) berichtet werden würde? Das wäre dann wie die Berichterstattung über Transen beim CSD als alleinige Repräsentanz schwulen Lebens in Deutschland. Beides stimmt als Bild nicht so ganz. Was aber stimmt: Laut und butch oder laut und tuntig sein ist viel mutiger und schwieriger als Alice Schwarzer zu sein, Jahrzehntelang im Schrank zu sitzen und sich parallel über mangelnde Medienaufmerksamkeit für Lesben zu beschweren. Da sind die Schwulen was den offenen Umgang mit ihrer Sexualität in den Medien anbelangt deutlich weiter und vielleicht ja auch deswegen sichtbarer.
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#4 antos
  • 01.10.2011, 19:19h
  • Antwort auf #2 von Karsten
  • "Laut und butch oder laut und tuntig sein ist viel mutiger und schwieriger als Alice Schwarzer zu sein, Jahrzehntelang im Schrank zu sitzen und sich parallel über mangelnde Medienaufmerksamkeit für Lesben zu beschweren."

    So sieht's aus!
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#5 LesbosAnonym
  • 01.10.2011, 19:46h
  • Ich bin der Meinung, dass Lesben unterrepräsentiert sind und finde das sehr schade.

    Allerdings sind sie es teilweise auch selbst schuld. Denn statt mit Schwulen gemeinsam für allg. Homorechte zu kämpfen, sind auch Schwule für manche feministische Lesben oft das Hassobjekt Mann, das man bekämpfen muss.

    Und wenn man dann auch noch anfängt, z.B. das Mahnmal der im Dritten Reich ermordeten Schwulen gegen alle historischen Fakten für ganz andere Ziele zu missbrauchen, darf man sich nicht wundern, wenn ein Keil zwischen Schwule und Lesben getrieben wird, unter dem dann alle zu leiden haben.
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#6 istdochegal2011Anonym
  • 01.10.2011, 20:53h
  • Antwort auf #5 von Lesbos
  • Wegen jedem beschissenen Tropfen Öl werden von der NATO Länder plattgemacht. Aber wenn es um Menschenleben und Freiheit geht, machen die westlichen Nationen keinen Finger krum, obwohl sie das Recht, die Pflicht und die Möglichkeiten dazu haben.

    Ich versteh's nicht, aber vielleicht bin ich auch einfach nur zu dumm.
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#7 Parht123Anonym
  • 02.10.2011, 11:07h
  • Antwort auf #5 von Lesbos
  • Da kann ich mich nur anschließen.

    Wenn Lesben ständig gegen Schwule poltern, dürfen sie sich nicht wundern, wenn Schwule sich irgendwann nur noch um ihre Interessen kümmern und Lesben dann einfach in den feministischen Emanzen-Topf geschmissen werden und nicht mehr wahrgenommen werden.

    Das ist genau die Ernte, die manche Lesben gesät haben. (inkl. Alice Schwarzer)

    Und das schlimmste ist:
    sie kapieren es nicht mal. Je weniger Beachtung sie finden, desto mehr meinen sie poltern zu müssen. Und separieren sich damit nur noch weiter.
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#8 benachteiligtAnonym
#9 SchattentanzProfil
  • 02.10.2011, 15:15hBerlin
  • Antwort auf #1 von antos
  • Es ist in der Tat ein interessantes Thema, allerdings hätte ich noch zwei Anmerkungen.

    Erstens, fehlt mir eine Analyse zur Darstellung von Homo-/Bi- und Transsexualität in den Medien allgemein. Als was kommen wir denn vor? Als schwule Stricher, fette und hässliche Hartz IV - Lesben sowie als Krawalltransen. Schwule mögen in den Medien eine größere Präsenz haben, aber dieser Vergleich lenkt doch einerseits vom negativen Bild (Schriller Entertainer, den keiner Ernst nehmen kann) und andererseits vom allgemeinen Mangel an Darstellung der LGBTQ ab. Die lesbische Sichtbarkeit in den Medien zu erhöhen erscheint mir gegenüber dem Ziel, die LGBTQ-Community stärker zu repräsentieren, jedenfalls zweitrangig. Lieber gemeinsam mehr erreichen, als getrennt nicht existent, nech? Aber: so einem gemeinsamen Kampf stehen oft die Männerfeindlichkeit der Politlesben (bzw.) die Frauenfeindlichkeit einiger Schwulen im Weg. Ich fürchte -in Anbetracht des ein oder anderen Vergleichs- dass dieses Buch den Schwul vs. Lesbisch-Konflikt anheizen wird und damit scheitert.

    2. Zur Rolle von lesbischen Vorbildern (damit meine ich nicht Hella von Sinnen und Co.):

    Alle mir bekannten, prominenten und offen lesbischen Frauen sind feige und in Anbetracht der Teenie-Selbstmordraten auch verantwortungslos. Oder wieviele lesbische BT-Abgeordnete kennt ihr (Ex-MdB Süßmuth ist aber, soweit ich weiß, mit nem Mann verheiratet ;-) )?

    Alice Schwarzer? Sie hat sich aus meiner Sicht mit ihrem späten CO völlig ins Abseits geschossen. Ihre Erfolge, ihr ein oder andere Einsatz für mehr Homorechte und ihre Standhaftigkeit in allen Ehren, aber das CO hatte einen bitteren Nachgeschmack. Das Bild der ewig kämpfenden und aufrechten Alice -ganz gleich, ob man ihre Ziele nun gut oder schlecht findet- hat jedenfalls tiefe Risse bekommen.

    Anne Will? Die schlägt dem Fass den Boden aus:
    1. hat sie den Mund gehalten, bis ihr beruflich nix mehr passieren konnte.
    2. könnte sie durch ihre Talkshow dem Thema Homosexualität und Diskriminierung deutlich mehr Öffentlichkeit zu verleihen (z.B. wenn sie zu den CSDs oder zum Papstbesuch mal entsprechende Sendungen bringen würde/gebracht hätte. Das machen die Maischberger und die Illner doch auch) - sie tut es aber nicht. Stattdessen setzt sie jahrelang auf die Verschwiegenheit der Szene, genießt ihr Regenbogenleben und gibt nichts, aber auch gar nichts zurück. Dabei wäre sie mal eine willkommene Abwechslung für all die jungen Mädchen dort draussen, die auf Schulhöfen beschimpft, beleidigt und ausgestossen werden und ja, auch sexuell bedrängt werden - die sich einsam, isoliert und ganz allein auf der Welt fühlen und nichts mit dicken Krawalllesben wie Hella von Sinnen anfangen können. Anne Will, so sehr ich sie auch kritisiere, wäre insgesamt ein gutes Vorbild - aber ihr fehlt es einfach an Verantwortungsbewusstsein!

    Mehr Lesben fallen mir jetzt gerade nicht ein. Ich sehe bei vielen diesen Hang, sich ins Privatleben zurückzuziehen; prominente Schwule erscheinen mir da politischer zu sein. Für diese Haltung mag es Gründe geben, aber erstens, verstehe ich sie nicht und zweitens, wird den jungen Mädels auf diese Weise nicht geholfen.

    Mir als Frau jedenfalls fehlten bei meinem Coming In die weiblichen Vorbilder. Ich hatte allerdings kein Problem damit, mir ein männliches und schwules Vorbild zu suchen: Wowi :).
    Der hat damals mit seinem CO richtig was riskiert und gekämpft - Angriff ist eben die beste Verteidigung. Ich fand Wowi immer klasse, sein Geschlecht war da zweitrangig, ich hatte meinen Homo-Helden.
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#10 wie's halt kommtAnonym
  • 02.10.2011, 16:12h
  • Antwort auf #9 von Schattentanz
  • "..Prof. Dr. Miriam Meckel engagiert sich in der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ziel: die Lehre Ludwig Erhards an das 21. Jahrhundert anzupassen. Die Initiative will die Chancen aufzeigen, die sich jedem Einzelnen bieten. "Die Soziale Marktwirtschaft ist nicht fit für die neuen Herausforderungen der Informations- und Dienstleistungsgesellschaft: globaler Wettbewerb, Veränderungen der Arbeitswelt, demografischer Wandel. Im Lauf der mehr als 50-jährigen Geschichte hat unser Wirtschaftssystem zu viel Ballast angesammelt. Die Garanten des Erfolges und des Wohlstandes, wie Wettbewerb, Leistungsbereitschaft, Eigeninitiative, Unternehmergeist oder Risikobereitschaft, sind immer mehr in den Hintergrund gedrängt worden. Dafür wuchsen die Ansprüche, die Sozialleistungen, der Einfluss des Staates und die Zahl der Gesetze und Regelungen. Für die notwendigen Reformen unseres Wirtschaftssystems brauchen wir einen gesellschaftlichen Klimawechsel..."

    Der Anteil der hilfebedürftigen Kinder im Norden ist in den vergangenen sechs Jahren von 27 auf 36 Prozent gestiegen, heißt es von den Tafeln. Das ist mehr als im Bundesdurchschnitt - der liegt laut Verein bei 25 Prozent. "Immer mehr alleinerziehende Mütter kommen zu uns und deshalb auch immer mehr Kinder",...

    www.ndr.de/regional/schleswig-holstein/tafel143.html

    SPIEGEL: Herr Senator, das Programm, das Sie aufgestellt haben, ist anspruchsvoll und teuer. Sie wollen die Industrie ankurbeln, Sie wollen die Arbeitslosigkeit abschaffen, Löhne und Renten erhöhen, Schulen und Wohnungen bauen. Jedes Kind soll jeden Tag einen halben Liter Milch bekommen. Wie wird Chile dieses Programm finanzieren können?

    ALLENDE: Ich möchte eine Gegenfrage stellen: Wissen Sie, wie das chilenische Volk lebt? Möchten Sie, daß das deutsche Volk so leben muß? Möchten Sie, daß 50 Prozent der deutschen Kinder unterernährt sind? Möchten Sie, daß es dort 600 000 Kinder gäbe, die geistig zurückgeblieben sind, weil sie nicht genug zu essen bekommen haben? Würden Sie es gern haben, wenn ich der Alleinbesitzer der deutschen Reichtümer wäre?"

    www.spiegel.de/spiegel/print/d-44906593.html

    Drei Jahre später half Helmut Schmidts Freund Henry Kissinger bei der blutigen Beseitigung Salvador Allendes.

    Die beiden Überlebenden beklatschen sich bis heute bei der Verleihung von Preisen durch die
    Hüter von Armut und Profit.

    Der deutsche Surviver darf dann gerne, ab und an zur ARD- Kollegin der Lebensgefährtin von Frau Professor Meckel.

    Bei soviel Päpstinnen braucht man keinen Papst.
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