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Der Marsch für Gleichberechtigung. Die Regenbogenflagge und ihr Besitzer landeten kurz danach in Polizeigewahrsam

Die Moskauer Polizei hat am Samstag einen "Marsch für Gleichberechtigung" abgebrochen und 40 Personen verhaftet, darunter auch etliche Gegendemonstranten. Die Demonstration in der Innenstadt Moskaus für die Rechte von Lesben und Schwulen war im Vorfeld von der Stadtverwaltung erlaubt worden, an ihr nahmen 30 bis 40 Personen teil.

Nach Informationen von Gayrussia, der Seite der Organisatoren des "regulären" Moskauer CSD, soll es zu der Genehmigung gekommen sein, weil die Organisatoren des Marsches für Gleichberechtigung in ihrem Antrag bei der Stadt Homosexualität nicht erwähnt haben. Vor Ort soll die Polizei erst nach einer halben Stunde den Protest unterbunden haben, als erstmals der Begriff Homophobie verwendet wurde. Zuvor hatten sich die Teilnehmer unter anderem für mehr Rechte für Frauen und gegen Kapitalismus ausgesprochen.

Die Polizei verhaftete einige der Teilnehmer, eine Galerie des Portals ridus.ru zeigt, wie ein Mann mit Regenbogenflagge festgenommen wird. Zuvor hatten die Beamten zahlreiche Gegendemonstranten festgenommen, die teilweise mit Tomaten warfen; auch eine Paintball-Pistole soll konfisziert worden sein. Es kam zu einigen körperlichen Übergriffen auf die Teilnehmer der LGBT-Demo, darunter nach der Auflösung des Protests in der naheliegenden U-Bahn-Station.

Direktlink | Ein Videobericht zum Marsch für Gleichberechtigung

Staatliche Homophobie in Russland

Demonstrationen von Lesben und Schwulen sind in Moskau immer wieder verboten worden. Fanden sie trotzdem statt, verhaftete die Polizei immer wieder die Teilnehmer. Der Europäische Menschengerichtshof hat im letzten Jahr geurteilt, dass frühere CSD-Verbote illegal waren. Russland hat daraufhin den Klägern Schadenersatz bezahlt aber an seiner Praxis nichts geändert. In dieser Woche verweigerte das Innenministerium sogar die Anerkennung von vier LGBT-Organisatoren, im Bezirk Archangelsk beschloss die Regierung ein Verbot jeglicher "Propaganda" für Homo-Rechte (queer.de berichtete). (nb)



#1 la paloma blancaAnonym
  • 02.10.2011, 14:44h
  • Chappi & Frolic

    Bible bellt

    Von Anfang an wurde die katholische Solidarność von regimekritischen Intellektuellen un der katholischen Kirche unterstützt. Damit gelang eine Solidarität über Gesellschaftsgrenzen hinweg, die sich dann in einer Volksbewegung gegen das herrschende Regime wandte. Vor allem aus dem westlichen Ausland (USA und Westdeutschland) gab es große Unterstützung.

    "Jahre später überreichte der Chef der CIA, William Casey, Papst Johannes Paul II. während einer Privataudienz im Vatikan ein besonderes Souvenir: eine Satellitenaufnahme vom Warschauer Siegesplatz während der Messe des Papstes. Darauf war eine riesige Menschenmenge wie eine Masse schwarzer Tropfen um einen weißen Punkt herum zu sehen.

    Hatte Stalin einst noch spöttisch gefragt: "Und wie viele Divisionen hat der Papst?", so konnten seine Nachfolger im Kreml wie auch ihre Gegner in Washington diese Divisionen nun auf Spionagefotos zählen. Sie waren nur mit Worten und Emotionen bewaffnet, aber das genügte."

    www.spiegel.de/spiegel/spiegelspecial/d-39952351.html

    Bible bellt

    Während und nach dem Zweiten Weltkrieg lockerten sich die Bedingungen für die Russische Kirche, da Stalin beim „Großen Vaterländischen Krieg“ nicht auf die moralische Unterstützung von Seiten der Kirche verzichten wollte. 1943, als nur mehr 3 Bischöfe im Amt waren, gestattete der Staat der Kirche, wieder einen Patriarchen zu wählen. Nach 1945 erlaubte das Sowjetregime der Kirche, sich im begrenzten Ausmaß wieder seelsorgerlich zu betätigen, indem einige wenige Kirchen wieder als Gottesdiensträume genutzt werden durften. Auch theologischer und geistlicher Nachwuchs durfte nur in begrenztem Maße herangezogen und ausgebildet werden.

    Bible bellt (Wild East)

    "Mit der von Michail Gorbatschow eingeleiteten Perestrojka und dem endgültigen Zusammenbruch der UdSSR Ende 1991 erlangte die Russische Orthodoxe Kirche ihre volle kirchliche Freiheit wieder und konnte mit einem umfassenden Aufbauprozess beginnen. Zahlreiche Klöster und Kirchenbauten wurden der Kirche wieder zurückgegeben und der neue Russische Staat erwies sich nicht mehr als Gegner, sondern als Partner und Förderer der Orthodoxie."

    www.google.de/search?q=%D0%90%D1%80%D0%BC%D0%B8%D1%8F%20%D0%
    B8%20%D1%86%D0%B5%D1%80%D0%BA%D0%BE%D0%B2%D1%8C&um=1&ie=UTF-
    8&hl=de&tbm=isch&source=og&sa=N&tab=wi&biw=998&bih=445


    Wild West

    www.google.de/search?um=1&hl=de&safe=off&biw=998&bih=438&tbm
    =isch&sa=1&q=soldier+prayer&oq=soldier+prayer&aq=f&aqi=g-L3&
    aql=&gs_sm=s&gs_upl=33223l33847l0l34969l5l2l0l0l0l0l220l425l
    2-2l2l0
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#2 MarcAnonym
  • 02.10.2011, 19:00h
  • Den Zivilisationsgrad einer Gesellschaft und eines Staates erkennt man immer daran, wie sie mit Minderheiten und Schwächeren umgeht...
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 03.10.2011, 15:57h
  • Die Community in Rußland kann einem Leid tun! In diesem Land will ich als Schwuler nicht leben!
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#4 ClaudiaAnonym
  • 03.10.2011, 22:36h
  • Zum Kotzen!
    Länder wie Russland kann man als zivilisiert oder gar "demokratisch" absolut nicht bezeichnen.
    Mir tun die Lesben und Schwule dort Leid.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil