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Ein 36- und ein 39-jähriges Opfer - beide wurde gefesselt und erdrosselt in ihren Wohnungen aufgefunden

Vier schwule Männer sind in den letzten neun Monaten in Johannesburg gefesselt und erdrosselt aufgefunden worden - in der Szene fürchtet man sich nun vor einem Serienkiller.

In den vier Fällen wurden die 33 bis 39 Jahre alten Opfer in Privatwohnungen aufgefunden, berichtet die Zeitung "Independent". Es gab keinerlei Einbruchsspuren und es wurde nur wenig gestohlen. Die Behörden gehen daher davon aus, dass die Opfer den Täter selbst ins Haus gelassen haben. In einer Wohnung fand die Polizei neben der Leiche zwei halbvolle Weingläser. Es gibt bislang noch keinerlei Hinweise auf den oder die Täter und kein Motiv.

Die Polizei behandelt die Fälle derzeit getrennt. Kriminaltechniker Mark Welman erklärte jedoch, dass es ein wiederkehrendes Muster bei den Morden gebe, was einen Serientäter wahrscheinlich mache. Zwar sei einer der Fälle etwas anders gelagert: Ein 36-jähriges Opfer wurde im schwarzen Wohnviertel Soweto wie die anderen gefesselt und erwürgt, danach träufelte der Täter aber Säure auf den Mann. Dennoch sei es wegen des vorherigen Tathergangs wahrscheinlich, dass es sich um den selben Täter handelte. Nach Ansicht von Welman könnte der Mörder damit lediglich DNS-Spuren beseitigt haben.

Treffen mit Täter via Datingportale organisiert?

Medienberichten zufolge waren alle vier Opfer internetaffin, mindestens zwei hatten Profile bei schwulen Datingseiten. In der Szene wird nun davor gewarnt, Fremde mit nach Hause zu nehmen.

Homosexualität wurde in Südafrika erst 1994 nach dem Ende der Apartheid legalisiert. Schwule und Lesben profitierten dabei von Gleichbehandlungsgesetzen, die das harmonische Zusammenleben zwischen weißen und schwarzen Südafrikanern garantieren sollten. Das führte dazu, dass ab 1999 gleichgeschlechtliche Paare rechtlich anerkannt wurden. 2002 wurden sie im Adoptionsrecht gleichgestellt, 2006 öffnete Südafrika als erstes Land auf dem Kontinent die Ehe für Schwule und Lesben (queer.de berichtete). (dk)



#1 tjaAnonym
  • 04.10.2011, 15:33h
  • da sieht man wieder, männer die meinen ihnen kann nichts mehr passieren sobald sie das 18. lebensjahr erreicht und erwachsen geworden sind, sind reichlich naiv.
    ich kann nicht nachvollziehen warum man einen fremden in seine eigene wohnung lässt.
    wenn jemand mit einer waffe bedroht wird ist er automatisch der schwächere, da spielt es keine rolle mehr ob man theoretisch körperlich stark genug ist sich wehren zu können oder nicht...der stärkste mann kann gegen waffen und plötzliche angriffe nicht ankommen.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 Geert
  • 04.10.2011, 16:07h
  • Vor Jahren gab es in London den Bondagemörder: Er verabredete sich mit passiven Bondageliebhabern und fesselte sie. Danach tötete er sie langsam und qualvoll.
    Solche Sachen gibt es immer mal wieder. Wer sich mit Fremden verabredet, trägt ein Restrisiko. Man kann den Leuten nur bis vor die Stirn schauen.
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