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Make Love, Not War

US-Soldat darf Pornos drehen


Sergeant Simmons tritt in Pornos unter anderem mit dem Namen Christian Jade auf - und kann das auch weiterhin tun

Ein Soldat der Marineinfanterie darf in Schwulenpornos seine schauspielerischen Talente zeigen - nur die gesamte Uniform darf er dabei nicht tragen, hat jetzt ein Berufungsgericht des US-Militärs entschieden.

Erst seit zwei Wochen dürfen Schwule und Lesben nach der Abschaffung des "Don't ask, don't tell"-Gesetzes offen im US-Militär dienen (queer.de berichtete). Jetzt haben sie auch das Recht, in Schwulenpornos mitzuwirken, wie das "U.S. Navy-Marine Corps Court of Criminal Appeals" entschieden hat. Die Vorgeschichte: Feldwebel Matthew W. Simmons wurde von der Militärgerichtsbarkeit angeklagt, weil er für die Anbieter "Active Duty", "College Dudes" und "Corbin Fisher" Videos drehte, in denen er sich befriedigte oder Sex mit einem anderen Darsteller hatte.

Kein Missbrauch der Uniform

Bei diesen Videos sagte er nicht nur, dass er Teil der Marineinfanterie, der US-Eliteeinheit, ist. Er trug auch Teile der Uniform und wurde deshalb wegen missbräuchlichen Gebrauchs seiner Arbeitskleidung angeklagt. Die Richter konnten jedoch keinen Regelverstoß feststellen: "Der Angeklagte hat nie eine vollständige Uniform getragen", heißt es in der Entscheidung. Der Zuschauer habe daher nie "einen visuellen Beweis" erhalten, dass dieser Mann für die Regierung der Vereinigten Staaten arbeitet. "Er hat nie erklärt, dass die Marineinfanterie ihn unterstützt oder seine Taten für richtig oder falsch hält", erklärten die Richter. Sie revidierten damit eine Entscheidung der niedrigeren Instanz, die den Soldaten noch verurteilt hatte, weil er sich mit seiner Uniform einen unlauteren wirtschaftlichen Vorteil verschafft und das Image der Truppe beschädigt habe.

Simmons hat angegeben, für seine Videodrehs insgesamt 10.000 US-Dollar erhalten zu haben. Bei der Marineinfanterie ist er übrigens als Bläser aktiv: Im Militärorchester spielt er das Baritonhorn. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 04.10.2011, 16:29h
  • Ein GI als Schwulenpornodarsteller - dann klappt's auch nach dem Militär und ein Nebenverdienst ist nichts Befremdliches mehr.
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#2 embeddedAnonym
#3 aiweiwei-fetishAnonym
#4 Audi5000Anonym
#5 seb1983
  • 04.10.2011, 20:57h
  • Antwort auf #4 von Audi5000
  • Prinzipiell zwar schon, falls du aber deine Uniform dabei trägst, und dabei ist egal ob du von Bundeswehr, Marines oder Joes's Pizzaservice ist, repräsentierst du damit auch das Unternehmen, und dann wirds in der Regel genehmigungspflichtig ob die damit in Verbindung gebracht werden wollen.

    Ein Glück aber das nun die Versorgung mit röchtig öchten Marines für die pazifistischen Mitschwulen gesichert ist und man sich heimlich einen drauf wedeln kann
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#6 der versorgerAnonym
  • 04.10.2011, 21:28h
  • Antwort auf #5 von seb1983
  • also -- bei ihm würde ich mir einen auf ne richtig geile sau wedeln und nicht auf seine eigenschaft als 'marine' !

    ist für ihn ja vermutlich auch ne exit-strategie !

    denn wie die kriegstreiber mit ihrem menschenmaterial nach rückkehr aus den neo-kolonien umgehen, sollte inzwischen allseits bekannt sein !!!
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#7 seb1983
  • 04.10.2011, 22:07h
  • Antwort auf #6 von der versorger
  • Genau, es geht ja nur um den Menschen, die Uniformteile sind dann, ehm, wegen den kalten Sets, in diesen Etagenbetten holt man sich aber auch sooo schnell was wenn man nicht aufpasst

    exit? eher lohnenswerter Einstieg.
    Wenn ich an den "liebevollen" Umgang mit Vietnamheimkehrern und Co. denke hat sich da nicht viel geändert, sollte seit 40 Jahren allseits bekanns sein.
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#9 stromboliProfil
  • 05.10.2011, 06:40hberlin
  • "Bei der Marineinfanterie ist er übrigens als Bläser aktiv: Im Militärorchester spielt er das Baritonhorn."

    übung macht den meister!
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#10 MarinoAnonym
  • 05.10.2011, 09:54h
  • Also ich bin selbst schwul und nicht mehr der Jüngste. Während meiner NVA-Zeit hatte ich da große Probleme bis zur Herabsetzung im Dienstgrad um 2 Stufen (vom Feldwebel zum Unterofizier). Später als ich schon weg war von der Armee (Mitte der achtziger Jahre) hat man das etwas schon etwas offener gesehen. Schwuler Sex unter Soldaten wured zumindest diziplinarisch nicht mehr bestraft.
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