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Oralsex soll noch vor Rauchen die Hauptursache für Mundrachenkrebs sein

Ein Virus, der über Oralsex verbreitet wird, verursacht immer mehr Fälle von Mundrachenkrebs, sogar mehr als Rauchen. Das behaupten amerikanische Forscher in einer neuen Studie.

Die 18 Wissenschaftler untersuchten 271 Gewebeproben von Krebspatienten aus dem Zeitraum von 1984 bis 2004 auf die Humanen Papillomviren (HPV). Diese Gruppe von DNS-Viren wird fast immer durch Geschlechtsverkehr wie Oralsex oder Rimming übertragen, oft bleibt die Ansteckung jedoch unbemerkt. Das Ergebnis: Bei Proben, die zwischen 1984 und 1989 genommen wurden, lag der Anteil von Mundkrebs-Patienten mit einer HPV-Infektion bei 16 Prozent - zwischen 2000 und 2004 waren es bereits 72 Prozent.

Die meisten HPV-Typen befallen den Genitalbereich. Bislang galten besonders Frauen als Risikogruppe, weil das Virus Gebärmutterhalskrebs verursacht. Am Mundrachenkrebs (Oropharynxkarzinom) erkranken Männer aber vier Mal so oft wie Frauen. "Die Hauptbürde der durch HPV verursachten Krebserkrankungen werden in diesem Jahrzehnt nicht mehr die Frauen, sondern die Männer tragen", erklärte Studienleiterin Maura Gillison von der Ohio State University gegenüber "Bloomberg". Sie führt die gestiegenen Krebsfälle auf eine Zunahme der Zahl der Sexpartner in den letzten Jahrzehnten zurück.

Die Ergebnisse wurden im Fachmagazin Journal of Clinical Oncology veröffentlicht.

In der Vergangenheit galten Rauchen, hoher Alkoholkonsum und eine ungesunde Ernährung als Hauptursachen für Mundrachenkrebs und betrafen vor allem ältere Patienten über 50 Jahre. Der durch HPV verursachte Krebs trifft dagegen auch weit jüngere Männer. Allerdings könnten HPV-positive Krebspatienten leichter behandelt werden als negative, heißt es in der Studie.

Mehrere Studien haben in den letzten Jahren bereits einen Zusammenhang zwischen dem HPV-Status und Munrachenkrebs hergestellt - 2004 kam etwa die John Hopkins University in Baltimore zu diesem Ergebnis, 2005 die Universität von Malmö. HPV kann auch Feigwarzen im Genitalbereich auslösen (queer.de berichtete).

Das Risiko, an Halskrebs zu erkranken, ist auch für Oralsexfreunde sehr gering: Die amerikanische Gesundheitsbehörde schätzt, dass in den USA jährlich zwölf von 100.000 Menschen an Halskrebs erkranken, das Robert-Koch-Institut geht von 13 Erkrankungen pro 100.000 Menschen aus. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.10.2011, 14:44h
  • Jetzt muß man schon beim Oralsex Angst haben, sich etwas einzufangen. Dabei gehört Oralsex zu richtig gutem Sex einfach dazu!
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#2 JapanfanEhemaliges Profil
#3 KampagneAnonym
#4 chrisProfil
#5 healthy boyAnonym
#6 EnyyoAnonym
#7 JapanfanEhemaliges Profil
  • 07.10.2011, 16:10h
  • Antwort auf #5 von healthy boy
  • ich mastrubiere regelmäßig...auch wenn ich das am liebsten auch lassen würde..hoffe wenn ich älter bin muss ich das nit mehr so oft tun..
    Die einzigen Männer die ich "liebe" sind Buddha und Jesus Christus
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#8 Lapushka
  • 07.10.2011, 16:58h
  • Mein Opa hat immer gesagt, wenn man all das sein lassen würde, was angeblich potentiell gefährlich sein könnte, dann dürfte man nicht einmal mehr Brot essen.
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#9 hankeat
#10 OhaAnonym