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Wein-Fan Michel-Jack Chasseuil hat in seinen Kellern über 35.000 Flaschen. Die 100 besten Tropfen präsentiert er in diesem Bild- und Leseband

Die französische Wein-Fan Michel-Jack Chasseuil präsentiert in einem Buch die wertvollsten Tropfen

Von Carsten Weidemann

Michael Broadbent von Christie's in London hat den einzigartigen Weinkeller seines alten Freundes Michel-Jack Chasseuil, den "schönsten der Welt" mit der ver-zauberten Höhle des Aladin verglichen. Das, was in den Weinkellern des Landsitzes von Fonfolet lagert, verzaubert mit Sicherheit auch jeden, der ein Faible für gute Weine hat und ermessen kann, welche Schätze die jahrzehntelange, unermüdliche Sammelleidenschaft Chasseuils in eben jenen Kellern zusammengeführt hat. 35.000 Flaschen werden dort aufbewahrt, davon präsentiert Chausseuil in einem wunderschönen Bildband 100 Flaschen - die besten Flaschen der Welt. Dabei hat der Franzose darauf geachtet, dass die 100 besten Flaschen gleichzeitig auch 100 Weingüter widerspiegeln, keines der Güter ist mit zwei Weinen vertreten, sodass sich dem Weinliebhaber ein sehr breites Spektrum an Erzeugern erschließt.

Genauso spannend wie die Kostbarkeiten, die Chausseuil zusammengetragen hat, ist die biografische Seite seiner Sammelleidenschaft. Nach Jahren zunächst in der Werkstatt, dann in der Entwicklungsabteilung des französischen Flugzeugbauers Dassault investierte Chausseuil manchmal ein, zwei Monatsgehälter für eine seltene Flasche, die er unbedingt in seiner Sammlung sehen wollte. Nach einem Aufenthalt in Südafrika, für den er unbezahlten Urlaub genommen hatte, um Englisch zu lernen, wechselte er in die Verkaufsdirektion für die Mirages im Ausland. Und jeder berufliche Aufstieg wirkte sich positiv auf den Ausbau der Sammlung aus. Im Alter von 47 Jahren trat er freiwillig in den Vorruhestand ein, kaufte das Café seiner Großmutter in La Chapelle-Bâton zurück und widmete sich fortan dem "schönsten Weinkeller der Welt".

Michel-Jack Chasseuil - der Mönch des Weines

Seine Sammlung ist für ihn eine heilige Pflicht, Freunde nennen ihn einen Mönch, er hat nur ein einziges Ziel vor Augen: Er will alle großen Jahrgänge der großen Weine aus Frankreich und die besten der ganzen Welt zusammenbringen. Und irgendwann soll seine Sammlung in eine Stiftung übergehen, damit sie für die kommenden Generationen erhalten wird.

Der opulent ausgestattete Bildband entführt seine Leser in das faszinierende Universum einer außergewöhnlichen Passion, in die berauschende Welt hochkarätiger Weine und lässt erahnen, wie unermesslich nicht nur die Schätze von Chasseuils Sammlung sind, sondern auch der Weg, sie alle zu miteinander zu vereinen.



#1 hurraAnonym
  • 28.10.2011, 23:37h
  • Am wertvollsten ist für mich Wein, wenn davon der Liter nur 99 Cent kostet und der trotzdem gut schmeckt - so wie L'otto d'oro. Wein ist da zum Trinken und zum Kochen. Folglich hat Wein keinen Gebrauchswert, wenn man ihn nicht trinken darf, weil er so teuer ist.
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