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Zeigt auf dem Berliner HustlaBall auch, was er untenrum zu bieten hat: Falcon-Hengst Tom Wolfe (Bild: Falcon Studios)

Am 21. Oktober findet in Berlin zum achten Mal der HustlaBall statt. Das geile Event bietet vor allem jede Menge schwuler Erotik-Performer zum Anfassen.

Von Carsten Weidemann

Dass sich beim HustlaBall beinahe alles um Sex dreht, ist ja inzwischen bis nach Hintertupfingen vorgedrungen. Eine Überraschung dagegen ist alljährlich die Gästeliste. Wen können die Veranstalter vor allem aus den USA nach Berlin locken? Welche Pornostars zeigen dem enthemmten Partyvolk bereitwillig nackte Muskeln, Oberkörper und manchmal auch tiefergelegene Körperregionen?

Die Liste der Performer auf dem Event am 21. Oktober, das in diesem Jahr den Untertitel "Just Keep On Fucking" trägt, ist lang und lecker. So ist für jeden Geschmack etwas dabei. In der Abteilung "Hunks" ist sicherlich Tom Wolfe vom Falcon-Label der bekannteste Hengst im Stall. Laut Pressetext ein "Böller in der Flasche, bereit zu explodieren." Aber keine Angst vor umherfliegenden Splittern, Wolfe wird seinen Böller garantiert ohne Umverpackung präsentieren, und dann kann man unter anderem seine "prominente Ader von der Spitze zu den Eiern" bewundern. Andere Hunks sind Spencer Reed, Drake Jaden, Ricky Sinz und Adam Kilian.

Von Men Of Colour bis Cazzo


Der Berliner HustlaBall bietet nicht nur sprichwörtlich Männer zum Anbeißen (Bild: HustlaBall Berlin)

Die Homepage "Men Of Colour" weist bereits mit ihrem Namen aus, worauf sie spezialisiert sind. Von dort stammen die "Blacks" Donovan Briggs, Domnino Star und Romeo Storm. Citebeur aus Frankreich und das deutsche Cazzo-Label produzieren gerne mit Männern, die gut in Schuß sind, aber das Bodybuilding nicht auf die Spitze treiben. Die "Studs" Lucio Saints und Felix Barca werden Berlin vertreten, Stany Falcone, Phillippe Ferro, Tyron Bang und einige mehr gehen für Paris an den Start.

Nicht vergessen wollen wir die Abteilung "Boys", die tschechischen Pornostars Johan Volny und Lukas Leung haben mittlerweile in zahlreichen Filmen mitgespielt, dass man sie fast schon persönlich zu kennen glaubt.

Was nicht jeder weiß: Der Berliner HustlaBall bietet nicht nur Party und Sex, sondern unterstützt auch aktiv die gay community: Von jeder verkauften Eintrittskarte gehen zwei Euro an gemeinnützige Zwecke. Dieses Jahr wird u.a. das Stricherprojekt Subway unterstützt.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 BebeAnonym
  • 16.10.2011, 11:34h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Na prima - man sammelt auf dem Hustla-Ball für ein Stricherprojekt, lädt aber auf der anderen Seite Pornodarsteller wie Volny oder Leung ein, die explizit in ihren Filmen Bareback-Sex betreiben. Das ist für mich komplett schizophren.

    Aber so kennt man ja Berlin: sexuell übertragbare Krankheiten - war da was? Ach ja, da gibt es ja dieses komische AIDS, aber dagegen kann man ja Pillen schlucken. Und von Syphilis und HEP haben wir noch nie etwas gehört.

    Also, auf auf, zum fröhlichen Schlucken und Massenbesamen - die Pharmaindustrie reibt sich schon die Hände. Sind solche schwulen Fick-Events doch die reinste Umsatzmaschine ...

    PS: Mit Moralpredigt hat das nichts zu tun - ich würde auch lieber Bareback-Sex machen, wenn es ich nicht so gefährlich wäre.
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#3 seb1983
  • 16.10.2011, 12:31h
  • Antwort auf #2 von Bebe
  • Also nach meinen (Touri)-Eindrücken sind die Marktbedingungen für Sanofi, Pfizer und Co. phänomenal. Da rollt eine Welle zukünftiger Kunden an dass die sich schonmal die Hände reiben dürften. Die HIV Rate in Berlin liegt nach Schätzungen ja schon bei mehreren % innerhalb der Szene, wenn da erstmal ne kritsche Masse überschritten ist dürften die Gewinnaussichten phänomenal sein, müsste man glatt Pharmavertreter in Berlin werden...
    Übrigens muss ich Hanni da ausnahmsweise mal Recht geben: Dagegen sind Köln und Co. echt allertiefste Provinz.
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#4 beobachterAnonym
  • 16.10.2011, 12:40h
  • schon erstaunlich, was für einfältige, natürlich ausdrücklich "nicht moralisierende" (hahaha) kommentare die meldung über ein geiles event mit schwulen pornodarstellern hier bei gewissen leuten hervorruft.

    (es sind wirklich die gewissen.)

    frustriert?

    verklemmt?

    die nummer mit der aufklärung über das böse pharma-kartell und die sorge um die gesundheit eurer mitschwulen nimmt man euch bei kenntnis eurer sonstigen beiträge nämlich so gar nicht ab (sie greift ja auch, bestimmt nicht unabsichtlich, vieeel zu kurz).
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#5 seb1983
  • 16.10.2011, 12:51h
  • Antwort auf #4 von beobachter
  • Hab ich gesagt dass ich besorgt bin? Ganz und gar nicht. Das wäre ich vielleicht wenn besagt Unternehmen Gefahr laufen keine Dividende auszuschütten, aber dafür sorgen die Mitschwulen fleißig.
    Also: Ich lasse keine moraltriefenden Dialoge los, alle könnens fröhlich ohne Gummi treiben, ohne gleich mit HIV hopps zu gehen, die Konzerne erwirtschaften saftige Gwinne, und ich habe ne solide Anlage.

    Ganz klar ne win win Situation
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#6 vt-experteAnonym
#7 seb1983
#8 schwulenaktivist
  • 16.10.2011, 13:32h
  • Ich denke, dass viel Männer in Erlmangelung der Zugehörigkeit zu anderen Männern (haha, die hetera Frauen!) lieber zu Barebackern, Fetischisten und "Anti-Moralisten" werden, denn eine "gaycommunity" ist schon längst abserviert.

    Ob in Zeiten der WirtschaftskriseN die Homosexualität weiterhin ein toller Tourismus- und Konsumfaktor bleiben wird, ist noch offen.

    Und so garantiert wie die Banken von den Rettungsschirmen träumen, träumen die Pharmas von den vielen zu produzierenden Medikamenten.

    Auch Viagra löst Probleme nicht, es bringt sie nur aus dem Bewusstsein "zum Verschwinden"! :P
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 vingtans
  • 16.10.2011, 16:09h
  • ouhman, für mich ist es das festival des schlechten geschmacks.

    wow, pornodarsteller... na die haben es geschafft im leben ;)

    findet ihr es nicht irgendwie erniedrigend sich so unter jedweder würde zu benehmen?
    für mich klingt das nichtmehr nach bloßen hedonismus..

    sondern ein absolutes degradieren auf sexuelle triebe.
    so wie der dackel meiner nachbarin.

    ich bleib da doch gerne mensch und verknüpfe meine sexualität doch lieber mit zwischenmenschlichen bindungen und emotionen.
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