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Immer wieder berichten wir über evangelikale US-Pfarrer, die Schwule und Lesben als Gefahr für den "normalen" Amerikaner beschreiben. Manchmal lassen sie sich zu extrem albernen - und irgendwie lustigen - Thesen verleiten. So auch der protestantische "Megachurch"-Pfarrer Mark Driscoll aus Seattle. Das Blog "Dangerous Minds" zitiert nun aus seiner Textsammlung "Porn-Again Christian: A Frank Discussion on Pornography & Masturbation for God's Men". Darin beschreibt Driscoll, was der gute Christ alles nicht tun darf. Besonders angetan ist er vom Thema Selbstbefriedigung:

Selbstbefriedigung kann eine Form von Homosexualität sein, weil es ein sexueller Akt ist, an dem keine Frau beteiligt ist. Wenn ein Mann sich selbst befriedigt, während er andere sexuelle Intimitäten mit seiner Ehefrau austauscht, wäre das aber kein homosexuelles Verhalten. Aber wenn er es ohne seine Frau tut, grenzt das an Homosexualität, insbesondere wenn er sich selbst im Spiegel betrachtet und sich mit seinem eigenen männlichen Körper selbst stimuliert.

Der 41-jährige Pfarrer baut in dem Text die typische christlich-evangelikale Drohkulisse auf. Die Angst vor dem Höllenfeuer reicht aber offenbar nicht mehr aus, um seine Schäfchen vom verpönten Handanlegen abzuhalten. Also versucht er, die größte Angst der Gläubigen zu aktivieren, nämlich dass sie schwul sein könnten. Typisch auch, dass der Pfarrer nur die männliche Sexualität anerkennt und Frauen nur als Diener der männlichen Sexualität beschreibt. So sind beste Voraussetzungen geschaffen, dass er als nächster George Rekers oder John Smid die Schlagzeilen bestimmt.

Das Erschreckende an dieser Sache ist nicht, dass es solch komische Gestalten gibt, sondern dass Mark Driscoll zur Elite der evangelikalen Bewegung gehört. Den Gottesdienst in seiner Megachurch, wie Riesengemeinden mit bombastischen Messen in den USA genannt werden, besuchen jede Woche über 7.000 Gläubige. Im Magazin "Preaching" wurde er außerdem zu einem der "25 einflussreichsten Pfarrer der letzten 25 Jahre" gewählt. Und auf iTunes sind seine Predigten mit Titeln wie "It's All About Jesus" oder "Jesus, Tough and Tender" äußerst populär. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 Audi5000Anonym
#2 EnyyoAnonym
#3 SehlwerAnonym
  • 17.10.2011, 14:12h
  • "insbesondere wenn er sich selbst im Spiegel betrachtet und sich mit seinem eigenen männlichen Körper selbst stimuliert."

    Ungewollt beeinhaltet seine Aussage eine gewisse Ironie. Denn ich frage mich auch wie homophobe Männer, die sagen das sie sich vor Schwulen und vor dem männlichen Körper ekeln, zu ihrer eigenen Körperlichkeit stehen können.
    Selbstbefriedigung und dann noch vor dem Spiegel, obwohl man den nackten und sexuellen Anblick eines Mannes angeblich ekelig findet, das klinkt in der Tat wiedersprüchlich.
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#4 Knueppel
  • 17.10.2011, 14:36h
  • Lieber Pfarrer Driscoll in Seattle,

    vielen Dank für diesen Hinweis. Hinzufügen möchte ich, was sie noch vergessen haben zu erwähnen, "Masturbation macht blind und führt zu Rückenmarkschwund".

    Ach, und gar nicht zu reden von den Spätfolgen, denn mit spätestens 41 Jahren ist jeder Onanist zweifellos völlig verblödet.

    Wie alt sind Sie, Herr Pfarrer?

    Mitfühlende Grüße
    Knueppel

    PS Ergänzung: Kinder bringt der Klapperstorch, Ostereier werden von Hasen gelegt und die Erde ist eine Scheibe! Darauf werde ich mir erst mal einen runter holen
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#5 JapanfanEhemaliges Profil
  • 17.10.2011, 14:51h
  • Intressante These...aber ich finde sie ist sehr hoch gegriffen und falsch. Wahrscheinlich ist er selber schwul und denkt beim onanieren an Männer.
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#6 chrisProfil
  • 17.10.2011, 14:53hDortmund
  • Klingt für mich so, als hätte der Gute ein äußerst gestörtes Verhältnis auch zu seiner eigenen Sexualität. Wenn er schon nicht mit seinem eigenen Körper im sexuellen Einklang ist, wie kann er sich und seinen Körper dann beim Sex mit anderen Personen als angenehm empfinden?

    Ich habe da auch noch eine Frage bzw. These von einem Arbeitskollegen die ich sehr interessant finde: "und wenn ein mann das vor dem spiegel tut, mit frauenklamotten an, das ist dann was? ^^
    ein heterosexueller akt, weil er sich als frau sieht aber ein mann ist? oO"
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 17.10.2011, 15:11h
  • Was in den USA nur für Intelligenzallergiker in der "freien Wildbahn" herumlaufen, ist mir ein Rätsel! Anscheinend weiß er nicht, daß sich auch Frauen selbst befriedigen und er das bei seinen Ansichten über Homosexualität anscheinend vergessen hat!
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#8 alexander
  • 17.10.2011, 15:28h
  • und wenn man seinen dödel in den fleischwolf steckt, ist man sado/maso ?!

    für was muss der arme jesus eigentlich noch seinen kopf hinhalten ???

    aber das pfarrerlein bekommt mit sicherheit seinen persönlichen abgang, wenn ihm tausende hysterisch zujubeln und frohlocken !
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#9 finkAnonym
#10 daVinci6667
  • 17.10.2011, 17:19h

  • Wer sich nur vor seinem eigenen Spiegelbild einen runterholen kann, würde ich in erster Linie als Narzissten bezeichnen.

    Bei diesem Pfarrer allerdings vermute ich eher eine Klemmschwester. Lebt er nicht endlich seine Gefühle aus, wird der einzige Mann in seinem Leben sein Spiegelbild sein. Was für eine Tragödie!

    Als erstes, Guck dir doch wenigstens mal einen richtig geilen Schwulen-Porno an, so schön siehst du nämlich auch nicht aus. Bestimmt kommt\\\'s dann geiler!
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