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(Bild: DAH)

Die Deutsche Aids-Hilfe hat das Projekt "Positive Stimmen" gestartet, in dem Menschen mit HIV über ihre Erfahrungen mit Diskriminierung und Stigmatisierung berichten.

"Positive Stimmen" hat nach Angaben von DAH-Sprecher Holger Wicht das Ziel, die Ausgrenzung und Benachteiligung sichtbar zu machen. Das Prinzip "Menschen mit HIV interviewen Menschen mit HIV" helfe den Positiven außerdem dabei, sich Informationen und Unterstützung zu holen und sich zu organisieren. Das Projekt trete nun in die "heiße Phase": Die Interviewer haben am Wochenende ein erstes Interviewtraining absolviert und sollen in Kürze mit ihrer Aufgabe beginnen.

Auf der Website www.positive-stimmen.de sollen im Anschluss die Interviews veröffentlicht werden. Dort kann man sich auch heute noch für einen Interviewtermin bewerben. Das Gespräch soll zirka 60 bis 90 Minuten in Anspruch nehmen. Die Seite erhält außerdem bereits jetzt Informationen zum Thema "HIV und Stigmatisierung" und einen Blog, der das Projekt begleitet.

Das Projekt basiert auf der internationalen Initiative des "The People Living with HIV Stigma Index". Es bietet seit 2008 eine Website auf Englisch an und blickt auf die weltweite Stigmatisierung von HIV-Positiven, insbesondere in Südamerika, Afrika und Asien. Auch auf dieser Seite sollen in Kürze "Individual Stories" aus aller Welt veröffentlicht werden. Das Projekt wurde bereits in 40 Ländern weltweit umgesetzt. Die Ergebnisse sollen zu einem größeren Verständnis für ihre Situation beitragen und aufzeigen, an welcher Stelle entstigmatisierende Maßnahmen notwendig sind, wie Selbshilfe sich noch besser fördern ließe und welche Herausforderungen bewältigt werden müssen. (cw/dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.10.2011, 15:50h
  • Das Projekt ist vielversprechend und hoffentlich werden sich viele Freiwillige für die Interviews finden.
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#2 beobachter-2Anonym
  • 21.10.2011, 01:48h
  • Ich denke positiv, deshalb würde ich mich nie auf Antikörper gegen "HIV" testen lassen. Zwar hat vor 25 Jahren mich ein Provinzkerl gefickt, richtig gut! - der damals angeblich herzkrank war, nach der Wende passenderweise hiv-positiv, darauf hat er schon mit 35 Rente gekriegt, feine Sache, der Arbeitgeber war nämlich pleite - aber ich seh noch immer nicht ein, was am HIV für mich dran sein soll, ich hab eh nix mehr mit wem, der was haben könnte mit wem, der was haben würde mit einem HIV u.a. imaginären Gestalten.
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#3 finkAnonym