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Julianne Moore und Annette Bening sollen Fernsehstars werden (Bild: Focus Features)

Die Geschichte aus "The Kids Are Alright" soll weitererzählt werden: Ein US-Sender hat Medienberichten zufolge eine Serie mit den fünf Hauptfiguren geordert.

Wie das Entertainmentportal deadline.com berichtet, will der Pay-TV-Sender HBO die oscarnominierte lesbische Komödie fortsetzen. HBO hat bislang mehrere populäre Serien in Auftrag gegeben, die auch in Deutschland erfolgreich waren oder sind - unter ihnen "Sex and the City", "Six Feet Under" und "True Blood". Es ist unklar, wie viele Episoden entstehen sollen, gewöhnlich ordert HBO ein dutzend Folgen für die erste Staffel. Eine Episode soll rund eine Stunde dauern.

Youtube | Filmtrailer (deutsche Synchronfassung)

Lesbische Familienidylle

Der Film handelt von Nic und Jules (Annette Bening und Julianne Moore), die ihren Traum des klassischen Familienglücks im sonnigen Süden Kaliforniens leben. Sie haben zwei Kinder - eine 18-jährige Tochter und einen 15-jährigen Sohn, leben in einem hübschen Häuschen und leiden höchstens an ein paar trivialen Beziehungsproblemchen. Dann kommt der Einschnitt: Der biologische Vater der Kinder, Samenspender Paul (Mark Ruffalo), taucht ohne Vorwarnung auf und wirbelt das lesbische Familienglück durcheinander - inklusive einer Affäre mit Jules, der am liebsten der alternativen Familie, die er vorgefunden hat, beitreten würde.

"The Kids Are Alright" der amerikanischen Regisseurin Lisa Cholodenko wurde mit Preisen überschüttet. So erhielt die Komödie 2010 unter anderem den Teddy Award für den besten schwul-lesbischen Film (queer.de berichtete). Der Film wurde außerdem für vier Oscars nominiert und mit zwei Golden Globes ausgezeichnet. Manche lesbische Aktivistinnen kritisierten die Komödie jedoch scharf: Sie bemängelten, dass Nic und Jules lediglich die konservative, heterosexuelle Welt kopierten, inklusive des mexikanischen Gärtners. Außerdem äußerten viele Enttäuschung darüber, dass die lesbische Jules eine Affäre mit einem Mann beginnt. (dk)



#1 Muster BoyAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 18.10.2011, 15:45h
  • Gut, daß der Film in Serie geht. Vielleicht wird sie so erfolgreich wie "Queer as folk" (US-Version).
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#3 stromboliProfil
  • 18.10.2011, 18:23hberlin
  • grübel,grübel...
    fragt man bei Ralf könig nach; dem hat man seinen " bewegten mann" verhunzt, dass er nicht mal mehr seinen namen im vorspann sehen wollte.

    HBO allerdings ist bekannt , auch themen ausserhalb des mainstream in glaubhafter fprm rüber zu bringen... vieleicht wird die beobachtung der familie ja doch spannend und nicht ein gefälliger einheitsbrei!
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#4 kokAnonym
  • 19.10.2011, 10:41h
  • Super, der Film hat es verdient, als Serie weitergeführt zu werden. Eine meiner absoluten Überraschungs-DVDs der letzten Monate.

    Und HBO ist eh super. Hier zeigt sich, dass Kreativität, Anspruch, Fernsehen und Profit tatsächlich zusammenfinden können, wenn man denn nur will.
    Meine All-time-Favs:
    - Six Feet Under
    - Deadwood
    - Sopranos
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