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Filmfestival

Jetzt wird's homochrom


Kurzfilm: EU NÃO QUERO VOLTAR SOZINHO (Bild: homochrom)

Das schwul-lesbische Filmfestival startet am Freitag in Köln, eine Woche später folgt Dortmund. Queer.de präsentiert die Kurzfilmnacht.

Von Carsten Weidemann

Der Hunger nach Filmen für die Community ist groß, doch nicht all zu oft gibt es die Gelegenheit, sie in den Kinos zu sehen. Die Berliner haben noch das Glück über eine ausreichend große Anzahl kleinerer Programkinos zu verfügen, die sich dem Thema widmen. In allen anderen Großstädten Deutschlands dagegen fällt viel sehenswertes unter den Tisch. Die schwul-lesbischen Filmfestivals füllen diese Lücke, und das homochrom-Festival tut dies jetzt erstmals ausgiebig jeweils ein Oktober-Wochenende lang in Köln und in Dortmund. Sieben NRW-, drei Deutschland- und eine Europa-Premiere warten darauf, entdeckt zu werden.

Zuschauer dürfen besten Gay-Short- und Feature-Film wählen


Kurzfilm SPRING (Bild: homochrom)

Was die Knappheit der Spielfilme angeht, trifft das auf Kurzfilme noch viel mehr zu. Deswegen bietet homochrom einen breiten Que(e)rschnitt durchs Kurzfilmschaffen. An der langen Kurzfilmnacht mit insgesamt 150 Minuten lesbisch-schwul-bi-transidenten Kurzfilmen dürften viele Spaß haben. Queer.de ist offizieller Pate der Kurzfilmnacht. Die Übersicht der Filme ist ganz unten zu finden.

Wie gut den BesucherInnen die Filme gefallen, das können sie direkt nach dem Anschauen beurteilen. Die Bewertungen der Gäste aus Köln und Dortmund fließen in das Votum ein, nach dem am Ende der "Chromie" vergeben wird. Der "kurze Chromie" - mit 100 Euro dotiert - geht an einen Kurzfilm. Der mit 250 Euro ausgestattete "lange Chromie" ist für einen Spielfilm gedacht.

Die trans-, schwul-lesbischen Shorts der Kurzfilmnacht:


Kurzfilm: YOU CAN´T CURRY LOVE (Bild: homochrom)

YOU CAN'T CURRY LOVE (USA/IND/GB 2009, 24 min, R: Reid Waterer) britisch-indische Romanze mit zusätzlichem Einblick in die indische Gesellschaft.
TO THE MARRIAGE OF TRUE MINDS (GB/IRQ 2010, 11 min, R: Andrew Steggall), politisches Drama auf Grundlage von Shakespeares Sonett 116.
MANN MIT BART (D 2010, 12 min, R: Maria Pavlidou), solch einen soll Meral nach dem Willen ihrer Familie heiraten; Studentenfilm der IFS Köln.
EU NÃO QUERO VOLTAR SOZINHO (BR 2010, 14 min, R: Daniel Ribeiro), süße Romanze eines blinden Schülers, der nicht allein nach Hause gehen will.
CORPS À CORPS (F 2009, 18 min, R: Julien Ralanto), eine sexuell belästigte Frau findet nicht bei ihrem Freund, sondern bei einer Frau Rückhalt.
BLIND DATE (AUS 2009, 10 min, R: Chris Ramos), Alex wartet in einer Bar auf ihr Blind Date Ashley und alles kommt ganz anders als erwartet.
FEAR ME NOT (F 2010, 4 min, R: Malika Whitaker), poetischer Animationsfilm über eine lesbische Beziehung.
SPRING (GB 2010, 13 min, R: Hong Khaou), sexuelle Neugier bringt einen jungen Mann in eine Extremsituation.
FRANSWA SHARL (AUS 2009, 14 min, R: Hannah Hilliard), im Fidschi-Urlaub geht ein 12-Jähriger ungewöhnliche Wege, um sich seinem Vater zu beweisen.
AFTER LUNCH (BR/D 2010, 13 min, R: Rodrigo Diaz Diaz), nach dem Essen teilen zwei Freundinnen ihre erotischen Fantasien.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.10.2011, 12:58h
  • Da verblassen selbst die Filmfestspiele in Cannes und in Venedig bei diesem Angebot!
  • Antworten » | Direktlink »
#3 AlternativeAnonym
  • 19.10.2011, 17:55h
  • Boah, voll sexistisch. Geht mal auch ein Film ohne, oder mit wenig nackter Haut?!
    Die Storylines sind eh meistens so schwach, dass man Filme über Homosex. gucken muss, die nicht klar für die Subkultur gemacht sind.
    Die Alternative ist ein guter Porno.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 monochromAnonym