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Selbstbestimmt: Will ich anderen meinen Ort anzeigen oder nicht? (Bild: Screenshot Gayromeo)

Die angekündigte Funktion zur Standortbestimmung auf gayromeo ist freigeschaltet. Ein erster Überblick zum neuen Feature.

Von Carsten Weidemann

Vor wenigen Wochen hatte es Gayromeo-Mitbegründer Jens Schmidt offiziell angekündigt: "Ich denke auch, dass es kein großes Geheimnis ist, dass wir in den letzten Jahren bei der Weiterentwicklung unserer Webseite getrödelt haben. Wir sind aber aufgewacht! Bereits in Kürze möchten wir erste Teile einer neuen Umkreissuche online stellen." So ist es nun geschehen. Muttis Gayradar wurde scharf gemacht und kann jetzt von den Usern eingerichtet und verwendet werden. Die Anzeige, wer wie weit von eigenen Standtort entfernt ist, ist ein sehr beliebtes Feature, mit dem zum Beispiel der mobile Datingdienst Grindr in den vergangenen Monaten viele neue User für sich gewinnen konnte. Der Mitbewerber GayRoyal bietet diese Funktion bereits seit längerem an.

Zum Einrichten des eigenen Standortes hat man drei Möglichkeiten zur Auswahl. Die automatische Erkennung nutzt die IP-Adresse des Rechners und den Sendeort des W-LAN, um eine Bestimmung durchzuführen. Alternativ kann man sich auf einer Karte oder per Adresseingabe manuell lokalisieren. Reisefreudige Schwule können auch mehrere Standorte anlegen und zwischen diesen nach Bedarf umschalten. Ebenso kann man individuell entscheiden, ob man den eigenen Aufenthaltsort im System anzeigen lassen will oder nicht.

Die Lokalisierung bleibt unscharf, aus Sicherheitsgründen


Mutti hat den Standort von queer.de gefunden (Bild: Screenshot)

Alle User, die das Radar angeschaltet haben, können sehen, wie weit sie voneinander entfernt sind. Die Entfernung wird sowohl im Profil als auch in den Suchergebnissen angezeigt. Die Gayromeo-Betreiber betonen: "Aus Sicherheitsgründen werden nur ungefähre Entfernungen angezeigt. Andere User können nicht deine genaue Position auf der Karte sehen!" Einem möglichen Missbrauch der Standortdaten ist somit ein Riegel vorgeschoben, und die Privatsphäre bleibt durch den Ein/Aus-Schalter gewahrt, soweit man es will.

In der nicht offiziellen Android-App "RomeoLive" ist die Radar-Suche bereits nutzbar, für die iPhone-App ist demnächst mit einem Update zu rechnen. Schließlich macht die Standortsuche vor allem beim mobilen Internetzugang per Smartphone Sinn.



#1 Sven56Anonym
  • 19.10.2011, 14:40h
  • Sehr schade, dass man diese neue Funktion nur scheibchenweise bekommt. Bei Gayroyal gibt's die Funktion schon lange und sehr gut... von Grindr ganz zu schweigen. Warum macht es Gayromeo so spannend? Blöd!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 CarstenFfm
  • 20.10.2011, 07:47h
  • Wär schön, wenn man das in die usersuche einbauen kann... User in 5 km Umkreis.

    Stimmt aber nicht - von Frankfurt nach berlin werden 417 km angezeigt - ist aber leider weiter.
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#4 Anonym123Anonym
  • 20.10.2011, 18:08h
  • ich finde es irgendwie schade, dass das größte schwule internetportal nur wert darauf legt schnelle sexkontakte zu bieten.

    und dieser Gay-Dar ist auch nur eine weiterführung dessen.
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#5 !Anonym
#6 johnnie walkerAnonym
#7 darkon
  • 21.10.2011, 15:27h
  • Niedlich... jetzt kopiert Romeo also eine Funktion die Royal schon länger bietet und lässt sich dafür feiern.

    Und dafür das Hickhack mit der komplett verunglückten Einführung der neuen AGB?
    Gut, daß ich das Hickhack derartig nervig fand, daß ich meinen Account bei Romeo gelöscht habe. Sonst würde ich mich vermutlich über die umständliche Handhabe ärgern.
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