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Wenige Tage nach seinem Coming-out hat sich der amerikanische Schauspieler Zachary Quinto für die Unterstützung der Fans bedankt. In einem Interview mit MTV News sagte er, die Fans seien über Twitter oder über Kommentare in seinem Blog "uneingeschränkt unterstützend" gewesen. Dafür sei er sehr dankbar.

Der Selbstmord des schwulen Jugendlichen Jamey Rodemeyer habe ihm gezeigt, dass er seine Homosexualität nicht länger für sich behalten könne. Für ihn sei auch ansonsten der richtige Zeitpunkt für ein Coming-out gekommen, in seinen eigenen Worten und zu den eigenen Bedingungen.

Andere Prominente müssten aber selbst wissen, ob und wann sie sich outen, sagte der aus "Heroes" und dem letzten "Star Trek"-Film bekannte Schauspieler in anderen Interviews. Quinto hatte sich am Wochenende in einem Interview mit dem Magazin "The New Yorker" geoutet, mit der beiläufigen Formulierung "als schwuler Mann" (queer.de berichtete).

Dan Kloeffler, ein Nachrichtenmoderator des Senders ABC, nutzte einen Bericht über das Coming-Out, um sich selbst zu outen. "Er ist 34, ich bin 35, ich könnte mir zur Abwechslung vorstellen, einen Schauspieler zu daten." In seinem Blog berichtete Kloeffler, er habe seine Homosexualität im Bekannten- und Kollegenkreis nie verheimlicht, aber noch nie "on air" angesprochen. Er habe sich aus den gleichen Gründen wie Quinto zu dem Schritt bewegen lassen.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 20.10.2011, 11:34h
  • Zwei Schrankschwestern stehen zu ihrer schwulen sexuellen Orientierung - vielleicht ein Anstoß für die, welche sich immer noch verstecken!
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#2 SchokiAnonym
  • 20.10.2011, 12:40h

  • Ich finde es einfach total traurig, dass immer erst etwas so Schreckliches passieren muss, damit sich etwas in Bewegung setzt. Würden alle Schwule Promis sich outen, hätten die Jugendlichen mehr Zuspruch und die Welt wäre ein kleines Stück besser.
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#3 AlexAnonym
  • 20.10.2011, 15:07h
  • Was soll diese Kritik von wegen "Schrankschwester"?
    Jeder entscheidet allein, wann er öffentlich zu seinem Schwulsein steht. Da gibt es rein gar nichts zu kritisieren.

    Auch wird teils kritisiert, dass er sich "nur" beiläufig geoutet hat. Wo ist das Problem? Wir wollen doch wohl Normalität. Also muss er doch nicht zu seiner Pressekonferenz laden um zu sagen, er sei schwul. Wenn er es einfach erwähnt, wenn es thematisch passt, ist das doch wunderbar. Wenn er eine große Sache draus gemacht hätte, hätte es wieder gehießen, der sieht sich nur als schwul und hat sonst keine Eigenschaften.
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#4 E66Anonym
#5 Knueppel
  • 21.10.2011, 16:19h
  • Ich begrüße das Coming-Out von Prominenten und wünsche mir das nicht nur von Leuten aus dem Show Business, sondern que(e)r durch die Gesellschaft: Prominente Sportler, Industrie-Bosse und Manager, Politiker, Wissenschaftler etc.

    Wenn endlich das Bewusstsein dafür geschaffen wird, dass Homosexuelle einen nicht unerheblichen Teil der Gesellschaft ausmachen und ... nicht (zwangsläufig) den schlechtesten Teil , dann wird es für Jugendliche viel einfacher werden mit ihrem Coming Out klar zu kommen.

    Ich hätte mir, als ich mich mit 16 Jahren outete, sehr gewünscht auch nur irgend einen schwulen Mann nennen zu können, der meinen Eltern, Geschwistern und Freunden imponiert hätte ...
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