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Das erste Solo-Album von Rea Garvey: "Can´t Stand The Silence – Encore" (Bild: Universal Music)

"Encore": Der Frontmann der Rockband Reamonn hat sein erfolgreiches Debüt mit neuen Songs angereichert und wiederveröffentlicht.

"Man wächst und lernt sein ganzes Leben lang" lautet eine alte Weisheit des extrem zurückgezogenen Huaorani-Stammes im Dschungel von Ecuador, für den sich Rea ehrenamtlich einsetzt. "Es gibt noch so viel, was ich machen und erleben möchte", sagt er.

Mit diesen Worten schien schon damals im Hinterkopf der Gedanke zu wachsen, dass Rea zwar voll und ganz hinter seinem Debüt-Album "Can't Stand The Silence" stand, es aber irgendwie noch nicht fertig war. Ideen zu neuen Songs, die aber konzeptionell doch noch zu "Can't Stand The Silence" gehörten, schwirrten in seinem Kopf herum – ließen ihn nicht mehr los. In den folgenden Wochen und Monaten entstanden so fünf weitere brandneue Songs, die ebenfalls auf dieses erste Solo-Album des Wahlberliners gehörten.

Youtube | "Wild Love" von Rea Garvey

Gemeinschaftsproduktion mit Andy Chatterly


Rea Garvey ist auch als Jury-Mitglied der Castingshow "The Voice of Germany" bekannt (Bild: Universal Music)

Und was für Songs: Bereits mit der ersten Single-Auskopplung "Wild Love" beweist Rea eindrucksvoll, dass er sich als Künstler ständig weiterentwickelt und sich musikalisch neu erfinden kann. Mit "Rise Before You Fall" hören wir vermeintlich einen für Rea eher untypischen Song – vermeintlich, denn er zeigt einfach nur eine bislang unbekannte Facette seines musikalischen Schaffens. "Life Up Ahead", "Follow" und "Love Someone" komplettieren "Can't Stand The Silence – The Encore" und der Zuhörer wird verstehen, warum diese fünf Songs noch unbedingt auf dieses Album gehören.

Musikalisch gesehen betritt Rea Garvey mit seinem Solo-Album zum Teil gänzlich neue Wege. Songs wie "Colder" oder auch "Yesterday" vom letzten Album "Eleven" zeigten bereits eindeutig die Tendenz zur neuen musikalischen Experiementierfreudigkeit des Iren, auf dem Werk "Can't Stand The Silence" wird es nun konkret. Da gibt es elektronische Einflüsse, alles ist irgendwie rougher und kantiger als man es von Reamonn gewohnt war. (cw/pm)