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Letztes Jahr schreckten die Morde die Cruising-Szene auf

Beim Prozess gegen den mutmaßlichen Cruising-Mörder in Stuttgart hat ein Fallanalytiker ausgesagt, dass der Angeklagte offenbar aus Hass gegen Schwule getötet hatte.

Der 50-jährige BKA-Mitarbeiter erklärte, dass bei dem Fall eine Serientat wahrscheinlich ist. Dem Angeklagten, einem 56-jährigen früheren Postbeamten aus Esslingen, wird vorgeworfen, im vergangenen Sommer zwei Männer auf Cruising-Treffpunkten in Magstadt (Landkreis Böblingen) und Mörfelden-Walldorf (Kreis Groß-Gerau) erschossen zu haben (queer.de berichtete). Außerdem wird ihm ein missglückter Übergriff auf einen Mann in Freudenstadt zur Last gelegt (queer.de berichtete).

Der Fallanalytiker, der aufgrund der Merkmale eines Verbrechens ein Profil des Täters angelegt hat, geht davon aus, dass der Angeklagte aus Hass auf Homosexuelle tötete: "Wir hatten den Eindruck, dass wir einen Täter hatten, der unzufrieden ist mit seinem Leben und sich in eine Art Sündenbockmentalität in ein Hassszenario hineingesteigert hat", sagte der Profiler nach Angaben der "Stuttgarter Zeitung".

HIV-Infektion Grund für Schwulenhass

Grund für die Wut des Angeklagten könnte eine HIV-Infektion gewesen sein. Nach Medienberichten soll er sich in Kenia mit dem Virus angesteckt haben, als der verheiratete Mann dort mehrfach fremdgegangen ist - einer der Frauen, mit denen er intim wurde, soll den Berichten zufolge ein biologischer Mann gewesen sein (queer.de berichtete).

Der Profiler stellte heraus, wie strukturiert der Täter vorgegangen sei: "Die Parkplatzszene ist für einen Täter, der Homosexuelle töten, aber nicht entdeckt werden will, ideal". Beide Male erschoss der Täter seine offenbar arglosen Opfer - ein 30 und ein 70 Jahre alter Mann - von hinten.

Der Angeklagte hat bislang zwei Selbstmordversuche in Haft verübt. Er hat sich bislang zur Tat nicht geäußert. (dk)



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.10.2011, 14:53h
  • Vermutlich wird der Täter sein Schweigen mit ins Grab nehmen. Am Urteil des Fallanalytikers ist auf jeden Fall nichts zu meckern, da es genau auf den Punkt trifft.
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#2 TickerAnonym
  • 25.10.2011, 16:43h
  • Na ja, von einem Profiler erwarte ich mehr. Das ist doch der klassische homosexuelle Eigenhass-Mörder.

    Die Bild schreibt grad:
    “Wirtin Laura Halding-Hoppenheit, outete den verheirateten Mann zumindest als Bisexuellen.
    Die rothaarige Wirtin (in den 90ern mit Visconti-Muse und mit Schauspieler Helmut Berger liiert) vor Gericht: „Ich habe den Mann schon mal gesehen, im Kings Club oder in meinem anderen Lokal, Lauras Club.
    Als die Polizei ihr nach der Verhaftung von Detlef S. Fotos vorlegte, erkannte sie ihn.
    Verteidiger Peter Mende (50): „Woran haben Sie meinen Mandanten erkannt?“ Die Wirtin: „Er hat so einen markanten Kopf und dieses Macho-Gesicht, das kenne ich.“
    Für das Gericht ist die sexuelle Orientierung des Anklagten ein wichtiges Indiz. Detlef S. soll auf Homo-Parkplätzen in Magstadt und Hessen zwei Männer (30, 70) erschossen haben.
    Motiv: Hass auf Schwule, weil er sich beim Sex mit einem Mann mit HIV angesteckt hatte?

    Der Angeklagte bestreitet, homosexuell zu sein.

    Unangenehm für Detlef S. auch der Auftritt eines Homokino-Betreibers aus Bad Cannstatt. Dimitrios G. (35) erkannte ihn ebenfalls: „Er kam immer montags, um Filme anzuschauen. Da ist es billiger.“
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#3 daVinci6667
  • 25.10.2011, 17:39h

  • So einen hat man gern: In Kenia mehrfach fremdgehen, da er hier wohl niemanden mehr aufgabeln kann, sich dann über die HIV-Infektion wundern und dann war natürlich die umgebaute Frau die Schuldige!

    Noch nicht genug ermordet er dann hier haufenweise Schwule, da er vermutlich mit seinen homosexuellen Anteilen nicht umgehen jann. Hoffentlich gelingt ihm der Selbstmord nicht, damit du dann im l Knast bis an sein Lebensende darüber nachgrübeln kann, was er für ein elendes, verschissenes Leben führte, für das er ganz alleine und nur selbst verantwortlich ist!
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#4 EnyyoAnonym
  • 25.10.2011, 18:45h
  • Antwort auf #3 von daVinci6667
  • Ich wünsche ihm eher Erfolg bei seinen Bemühungen: damit werden der Gesellschaft hohe Kosten (für die Justiz, die Unterbringung in der Haft, HIV-Medikamente usw.) erspart und vielleicht auch dem ein- oder anderen Mithäftling eine HIV-Infektion für den Fall, dass das "Herzchen" dort noch auf den Geschmack kommt...
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#5 saltgay
  • 25.10.2011, 20:45h
  • Im Grunde ist es doch völlig egal, welche sexuelle Orientierung der Täter hatte. Zwei Menschen mussten sterben. Vor meinen Augen sehe ich noch die ernste Miene eines Eduard Zimmermann in der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY- ungelöst", der mit teigiger Stimme und fast drohendem Unterton davor warnte, wie gefährlich es doch sei, seine Homosexualität auszuleben.

    Bei solchen Mordmotiven könnten es auch vermeintliche Islamisten sein, oder Punks, einfach nur Projektionsflächen des eigenen Selbsthasses. Der Mann wird bestraft für seine Taten und ob er nach Strafverbüßung auch wieder auf die Menschheit losgelassen werden kann, wird zu prüfen sein.

    Mir gefällt es überhaupt nicht, wenn Homosexualität und Opferrolle vermischt werden. Das erinnert mich dann an solche Predigten, wo aus gegebenem Anlass wieder vor den Homos, die doch so "unglücklich" sind, eindringlich gewarnt wurde. Meinem Freund ging es damals ähnlich. Ich möchte nicht wissen, wieviele Klemmschwestern solche anlassbezogene Panikmache hervorgebracht hat.
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#6 herve64Profil
#7 xapplexAnonym
  • 26.10.2011, 08:03h
  • Bei zwei Morden und einem Mordversuch (nicht "Übergriff") hält sich das Mitleid mit dem Täter in Grenzen.
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#8 TommAnonym
  • 26.10.2011, 11:28h
  • In der USA würde der Täter für die eiden Morde mindestens "Lebenslänglich" bekommen !! Lebenslänglich bedeutet in der USA auch, das er erst wieder in einer hölzernen Kiste aus dem Knast kommt, und somit eine lebenslange Strafe "verbüßen" muss ... !!

    In Deutschland läuft der Typ bei guter Führung im Knast in ein paar Jahren wieder frei herum !! :-( Und wenn er "Sicherheitsverwahrung" bekommt, hat er nicht so ein beschissenes Leben wie verurteilte Mörder in der USA !!

    Bloss gut - das dem 56-jährigen Täter nicht seine eventuell "verkorkste Jugend" bei der Urteilsfindung zu Gute kommt ...
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#9 BLOED WatchAnonym
  • 11.11.2011, 09:27h
  • Antwort auf #2 von Ticker
  • Dass Laura den Prozess nutzt, sich in BLÖD als "Schwulen-Ikone" zu positionieren, wo sie doch - wie üblich - nur geil auf Publicitiy und Geld ist , ist wirklich ärgerlich... es gibt ander Zeugen für ihn in der Szene, die weniger Bohei um sich machen.


    egal... Hauptsache er wird ordenlich verknackt.... und zu Laura gehen wir trotzdem nicht
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