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Dokudrama "Zoo"

Sex mit dem Hengst


Kenneth liebt seinen Araber-Hengst mehr als üblich

Ein Mann verblutetet nach analer Penetration durch sein Pferd: In der DVD-Edition "Kino Kontrovers" ist das Dokudrama "ZOO" neu erschienen.

Von Carsten Weidemann

Bei Regisseuren gibt es kaum Tabuthemen - Zoophilie gehört jedoch mit Sicherheit dazu.Zu diesem schwierigen Thema sind Filme absolut rar. Eine der wenigen Ausnahmen ist "ZOO" - ein Dokudrama über die Beziehung eines Mannes zu seinem Hengst. Unter der Regie von Robinson Devor ("Police Beat") sind John Paulsen ("Visioneers"), Ken Kreps ("The Office") und Russel Hodgkinson ("Big Fish") in den Hauptrollen zu sehen.

Die Story: Encumlaw ist ein verschlafenes Nest im Staate Washington. Das idyllische Fleckchen wurde 2005 schlagartig bekannt, als ein bizarrer Todesfall durch die Medien geisterte: Der Ingenieur Kenneth Pinyan starb an inneren Blutungen im Darmbereich nachdem er Sex mit einem Hengst hatte.

Verstörender Dokumentarfilm über Zoophilie


Der Film aus dem Jahr 2007 wurde jetzt auf DVD wiederveröffentlicht

Filmemacher Robinson Devor rollt die Geschichte um Mr. Hands, wie sich der Mann im Internet nannte, nochmals auf, indem er mit vielen Beteiligten spricht: Pferdeknechte, Tierärzte, Polizisten und Menschen, die in den einschlägig orientierten Chatrooms als Experten gelten. Mit seinem meditativen, einfühlsamen und zugleich verstörenden Dokumentarfilm über Zoophilie gelingt es Devor, einen Mann darzustellen, der eines der letzten großen Tabus brach. Sein Tod schockierte eine ganze Nation: Ist das, was wir vorgeben zu sein, so unterschiedlich von dem, was wir wirklich sind?

ZOO war auf zahlreichen Festivals (u. a. Sundance Film Festival, Filmfestspiele Cannes, Vancouver) zu sehen und begeisterte dort das Publikum. In der neuen DVD-Edition "Kino Kontrovers" wurde der Film nun wiederveröffentlicht. Unter den Extras befinden sich Audiokommentare mit Regisseur und Autor, Trailer und Booklet.

ZOO, Dokumentarspielfilm, USA 2007, Regie: Robinson Devor, Darsteller John Paulsen, Ken Kreps, Richard Carmen, Russel Hodgkinson, Laufzeit: ca 72 Min., Sprachen Deutsch, Englisch, Untertitel Deutsch (optional), FSK 16, Kino Kontrovers

Youtube | Trailer zum Film


#1 schwulenaktivist
  • 28.10.2011, 09:15h
  • Ich finde es bemerkenswert, dass Kinderpornographie bald bis 18 verboten werden soll, aber Zoophilie bereits ab 16 frei gegeben wird!
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 weekendAnonym
#4 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 28.10.2011, 11:02h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Deine Logik, eine sexuelle Praktik nur nicht zu praktizieren, weil sie ein Tabuthema ist, entbehrt jeglicher Logik.

    Dennoch ist es vollkommen ekelhaft es mit einem Pferd oder einem anderen Tier zu treiben.
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#5 TheesAnonym
  • 28.10.2011, 11:16h
  • Wichtig klarzustellen ist, es geht den echten Zoophilen nicht nur um Sex sondern auch um Liebe zu ihren Tieren. Für sie ist die Zoophilie eine sexuelle Orientierung, gleichwertig mit jeder anderen.

    Der Artikel läßt einen recht positiv überraschen, wenn man vergleicht wie durchweg reißerisch und vorurteilsbeladen andere Medien über das Thema berichten.
    Hut ab an quuer.de
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#6 JaddyAnonym
  • 28.10.2011, 11:34h
  • Antwort auf #4 von eMANcipation
  • @eMANcipation: Es scheint mir, als ob Du Dir da selbst widersprichst. Eine sexuelle Neigung zu haben ist a) keine freie Wahl, b) ist die betreffende Praktik für diejenigen gerade wegen ihrer Neigung nicht "ekelhaft".

    Man kann darüber diskutieren, ob die Realisierung legitim ist. Persönliche Kategorien wie "ekelhaft" gehören hingegen meines Erachtens nicht in eine Diskussion.

    Man stelle sich mal vor, die Hetero-Mehrheit würde hier ständig ihre Ansichten zu schwulen Praktiken ablassen. Nicht nur nicht hilfreich, sondern auch überflüssig und störend.

    @schwulenaktivist: "Kinderpronographie", also echte, ist grundsätzlich verboten. Besitz, Verbreitung, Herstellung. Nix mit "ab 18".

    Zooporn ist in Deutschland ebenso verboten. Zoosexualität hingegen nicht. Also: vögeln mit Fiffi okay, Bilder oder saftige Beschreibungen davon nicht. Der Film fällt wegen des dokumentarischen Charakters (und vermutlich fehlender anregender Szenen) unter Freiheit von Kunst und WIssenschaft.

    Ah, eines noch: "Sodomie" wird historisch für vielerlei Sexualpraktiken verwendet, auch für Analverkehr. Zoosexualität (der Sex) und Zoophilie (addiert die emotionale Beziehung zum Tier) ist trennschärfer und vermeidet den religiösen Hintergrund.
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#8 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 28.10.2011, 12:14h
  • Antwort auf #6 von Jaddy
  • @Jaddy

    Für den Praktizierenden ist die Neigung logischerweise nicht "ekelhaft". Ebenso ist für einen Nekrophilen oder einen Pädophilen die Praktizierung seiner Sexualität nicht "ekelhaft". Für die große Mehrheit der Bevölkerung unseres Kulturkreises (egal ob schwul, hetero oder trans) ist wohl klar sowohl Nekro~, Pädo~, und Zoophilie abzulehnen und die Praktizierung mit "ekelhaft" zu subsumieren.
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#9 Lapushka
  • 28.10.2011, 12:17h
  • Antwort auf #6 von Jaddy
  • "Man stelle sich mal vor, die Hetero-Mehrheit würde hier ständig ihre Ansichten zu schwulen Praktiken ablassen. Nicht nur nicht hilfreich, sondern auch überflüssig und störend."

    Ob man es ekelhaft findet oder nicht, ein erwachsener Mensch ist ein mündiger Sexualpartner. Ein Kind oder ein Tier nicht. Und ein Tier kann nicht einmal sprechen, um es jemandem zu erzählen wenn es mißbraucht wird.
    Ich finde es sehr merkwürdig, dass das erlaubt ist.
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#10 eMANcipationEhemaliges Profil