Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?15270

Wie viele Freundschaftsanzeigen wird Marcel jetzt wohl bekommen? (Bild: BzgA)

In Berlin wurde die neue Kampagne zum Welt-Aids-Tag vorgestellt. Mit dabei ist der junge Essener Marcel.

Von Carsten Weidemann

Vor knapp zwei Jahren taufte ihn queer.de um in "Marcel Mutig", weil der damals 20-Jährige frank und frei per Blog und YouTube über seine frische HIV-Diagnose berichtete und völlig losgelöst von irgendeiner institutionalisierten Präventionsarbeit Aufklärung betrieb (queer.de berichtete). In seinen Videos sprach er über die Infektion und die Therapie, über seine Erfahrungen mit Menschen, die plötzlich Angst vor ihm haben und wie er damit umgeht. Jetzt ist das Gesicht von Marcel, der schon als Rollenmodell bei der schwulen Präventionskampagne mit dabei ist, bundesweit auf Plakaten zu sehen. Er ist einer der HIV-Positiven, die bei der Neuauflage der Kampagne "Positiv zusammen leben" offensiv auftritt.

Gesundheitsminister Daniel Bahr: Stigmatisierung abbauen


Auch der HIV-positive Thomas zeigt sein Gesicht, erzählt seine Story (Bild: BzgA)

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr eröffnete am Freitag in Berlin die aktuelle Kampagne. Mit Fragen wie "HIV-positiv und Mutter sein?" oder "HIV-positiv und Arbeiten?" stellen sich Männer und Frauen auf Plakaten sowie in einem Kino- und TV-Spot der Öffentlichkeit. Ziel dieser Kampagne ist es, Stigmatisierung und Diskriminierung abzubauen. Es ist übrigens eine gemeinsame Kampagne des Bundesministeriums für Gesundheit, der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, der Deutschen AIDS-Hilfe und der Deutschen AIDS-Stiftung. "Eine wesentliche Voraussetzung für erfolgreiche Aidsprävention war und ist ein offener und diskriminierungsfreier Umgang mit HIV-infizierten und an AIDS erkrankten Menschen. Auch deshalb hat Deutschland eine der niedrigsten Neuinfektionsraten Europas. Sie wird auf rund 3.000 Neuinfektionen geschätzt ", erklärte Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr anlässlich des Kampagnenstarts.

Bahr weiter: "Mit der Kampagne wollen wir noch immer vorhandene Ängste abbauen. Wichtig ist, dass wir die Menschen weiterhin gut über die Infektion, Übertragungswege und Schutzmöglichkeiten informieren. Denn wer gut informiert ist, kann Gefahren realistisch einschätzen und neigt nicht dazu, Menschen wegen irrationaler Ängste auszugrenzen."

Derzeit leben in Deutschland nach Schätzungen des RKI rund 70.000 Menschen mit HIV und AIDS.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
#2 Dennis
  • 29.10.2011, 20:44h
  • Antwort auf #1 von FoXXXyness
  • Marcel, der HIV-positive Litfass-Star . . .

    meine fresse. . . diesmal seid ihr echt besonders dämlich.

    zum einen wette ich mal keiner oder die wenigsten von euch redaktionsfuzzis kennen marcel persönlich.

    jeder der botschafterinnen hat seine/ihre ganz besondere qualität.

    ernst - ganz große verbeugung besonders wegen seiner geschichte,
    zübeyde frau und mutter, meinen respekt besonders wenn man als erzieher weiß wie es in den kigas zugeht sobald frau sich outet

    john - meine hochachtung . . . .

    oliver . . . . seinen kampf bis er sich geoutet hat

    JEDER ist ein star . . . .
  • Antworten » | Direktlink »
#3 üäpöikuzjrtgrfedAnonym
  • 30.10.2011, 08:09h
  • DER KANAL IST NICHT MEHR VERFÜGBAR......

    Kann das sein, das Marcel mit seiner "Aufklärungskampagne" sich etwas unbeliebt gemacht hat?

    Und, sie scheint bei den vielen 18-jährigen, die bei barebackcity.de ein Profil haben, nicht anzukommen, zumal der Prozentuale Anteil derer, die bareback praktizieren, bei GR viel höher ist. Vor allem Jugendliche....

    Woran mag das wohl liegen? Könnte es mit der immer mehr verbreiteten Perspektivlodigkeit unserer Gesellschaft zusammen hängen?
  • Antworten » | Direktlink »
#4 MichaeloldenburgAnonym
  • 30.10.2011, 10:57h
  • Antwort auf #3 von üäpöikuzjrtgrfed
  • warum denn unbeliebt? er hat doch seinen channel noch und die kommentare lassen eher auf das gegenteil schließen...

    das jugendliche mehr bareback betreiben als alle anderen solltest du bitte belegen, gibt es dazu studien oder ist das einfach populismus der hier von dir betrieben wird um jüngere in ein schlechtes licht zu stellen?

    ich kann kommentar 2 aber nur zustimmen, die kampagne ist toll, weil sie viele verschiedene menschen zeigt, marcel ist einer davon, der gute arbeit leistet, aber die anderen eben auch..

    lg
  • Antworten » | Direktlink »
#5 Avalon84Profil
  • 30.10.2011, 11:09hberlin
  • klingt zwar jetzt doof aber wieso wird hiv fast immer mit schwulen im zusammenhang gebracht? in ostafrika leiden mehr mesnchen drunter aber das kümmert wohl kaum jemanden. zu bareback: wer blankt bumst, sll später nicht rumheulen dass er die beschissenste krankheit der welt hat. dafür hat man condome erfunden und die sollte man auch benutzen.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 JohnAnonym
  • 30.10.2011, 12:38h
  • Stimmt, das Gesundheitsministerium und die AIDS-Hilfe sollte endlich mal auch alle Menschen einbeziehen, auch wenn in Europa die meisten Neuinfektionen bei Schwulen auftreten.
    Es gibt nämlich bei den Heteros grad den Trend “AO".
    Einer bietet seine Frau zum Gangbang an, unter der Bedingung "Alles Ohne”. Einige wollen zwar nen HiV-Test sehen, aber das sagt ja nicht viel aus. Jemand kann sich vielleicht am Tag der Blutabnahme infiziert haben..
    So würde AIDS mal aus der Homo-Ecke rauskommen. Ausserdem gibt es auch Bi-Typen, die Männer und (dann) Frauen poppen, ein Clip in diese Richtung wär doch mal an der Reihe.
    Natürlich muss weiterhin viel Aufklärung für Homosexuelle betrieben werden, da ich auch das Gefühl habe,Jüngere wären da sorgloser, weil sie die Aids-Bilder nie gesehen haben, die wir gesehen haben..
    Auch wenn die Krankeit nicht mehr so verläuft, ist sie nicht heilbar...

    Nochmal gratis Unternehmensberatung mache ich aber nicht...
  • Antworten » | Direktlink »
#7 alexMucEhemaliges Profil
  • 30.10.2011, 12:42h
  • Antwort auf #5 von Avalon84
  • Stimmt so nicht ganz. Die o.g. Präventions-Kampagne, ist eine Kampagne, die zwar in erster Linie in Deutschland aufklären will, aber es gibt das "Aktionsbündnis gegen AIDS", eine Zusammenschluß vieler Organisationen z.B. Ärzte ohne Genzen, bis hin zu kirchlichen Organisationen, das sich für die AIDS Aufklärung und Bekämpfung, speziell in der Dritten Welt einsetzt. Und dafür auch viel tun. Kommt wohl nur, öffentlich, nicht so rüber.

    www.aids-kampagne.de/startseite/wer-wir-sind/
  • Antworten » | Direktlink »
#8 SarahAnonym
  • 30.10.2011, 13:19h
  • Antwort auf #6 von John
  • "Einer bietet seine Frau zum Gangbang an"

    Sehr ekelige Ausdrucksweise.
    Frauen sind kein Ding was man anderen anbieten kann, sondern mündige, erwachsende Menschen.
    Wenn dann bietet sich die Frau selber an, denn ohne ihr Einverständnis ist es auf legalem Wege gar nicht möglich.
  • Antworten » | Direktlink »
#9 JohnAnonym
  • 30.10.2011, 14:00h
  • Antwort auf #8 von Sarah
  • Du kennst dich wohl nicht aus. Oft ist es ja der Kick von beiden, wenn der Mann die Frau den anderen Typen überlässt. Er feuert sie dann auch an..
    Es gibt natürlich auch die frauenfreundlichere Variante, bei der die Frau den Aufruf macht.
    Das hört sich dann ungefähr so an:
    “Will von mehreren Schwänzen gleichzeitig gefickt werden, während mein Mann zuguckt. Bitte nur gut bestückte Männer bis 40, keine Südländer, AO."

  • Antworten » | Direktlink »
#10 lolAnonym
  • 30.10.2011, 14:35h
  • Antwort auf #9 von John
  • Nur eine Frau, aber Männerüberschuss, gut bestückt, Vorgabe an bestimmtes Aussehen der Männer ( keine Südländer, nicht über 40) etc... und der Ehemann guckt nur zu wie die mit seiner Sex haben.

    Ich frag mich bei sowas eher, was hat der Ehemann davon?
    Bei solchen Gangbangs kann ich mir vorstellen das eine latente Homoerotik des voyeuristischen Ehemanns eine nicht untergeordnete Rolle spielt.
  • Antworten » | Direktlink »