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In Werbebroschüren lächeln glückliche Studenten der "Shorter University" um die Wette

Von der Putzfrau zum Professor müssen alle Mitarbeiter der Shorter University im US-Bundesstaat Georgia gute Christen sein - dazu gehört auch Heterosexualität.

Die 200 Angestellten der baptistischen Universität in der Kleinstadt Rome müssen nach Berichten von Lokalmedien ab sofort ein "Personal Lifestyle Statement" unterschreiben. Darin müssen sie garantieren, dass sie auch im Privatleben alle Aktivitäten ablehnen, die "unchristlich" seien - dazu gehöre "jegliche sexuelle Aktivität, die von der Bibel abgelehnt wird, inklusive - aber nicht nicht ausschließlich - vorehelicher Sex, Ehebruch und Homosexualität".

Das Papier enthält weitere Verbote, die die Uni-Leitung ebenfalls aus der Bibel abzuleiten glaubt. Dazu gehört etwa ein Alkohol-Verbot in der Öffentlichkeit, um vor Studenten nicht fürs Trinken zu "werben". Ohnehin sei es Mitarbeitern sechs Stunden vor Beginn ihrer Schicht verboten, auch nur einen Tropfen Alkohol zu konsumieren.

Klima der Angst befürchtet

"Wir haben das Recht, nur Christen anzustellen", erläuterte Uni-Rektor Don Dowless den Verbotskatalog gegenüber dem Lokalsender WSB Channel 2. "Ich denke, dass jeder, der einen Lebensstil außerhalb der biblischen Vorgaben verfolgt, hier nicht mehr arbeiten darf." Bereits jetzt müssen die Mitarbeiter garantieren, dass sie überzeugte Christen sind.

Das regionale Homo-Magazin "GA Voice" zitiert einen Angestellten der Universität, dass mit der neuen Verbotsliste ein Klima der Angst an der Uni geschaffen werde: "Ein Kollege, der jemanden nicht mag oder einfach nur einen schlechten Tag hatte, kann diese Person nun anschwärzen", erklärte der Mitarbeiter, der anonym bleiben will. "Er braucht ja nur zu sagen, dass der Kollege Alkohol getrunken hat oder dass er ihn für schwul hält".

Die Shorter University bricht mit dem "Personal Lifestyle Statement" keine Antidkiskriminierungsrichtlinien, weil es sich dabei um eine christliche Universität handelt, die keine Bundeszuschüsse erhält. An der Hochschule studieren derzeit 3.500 Studenten, die pro Jahr Studiengebühren in Höhe von 17.500 Dollar (12.500 Euro) bezahlen. Studenten müssen das "Personal Lifestyle Statement" bislang nicht unterschreiben. (dk)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 daVinci6667
  • 31.10.2011, 15:21h

  • \"dazu gehöre \"jegliche sexuelle Aktivität, die von der Bibel abgelehnt wird, inklusive - aber nicht nicht ausschließlich - vorehelicher Sex, Ehebruch und Homosexualität\".

    Bloß eine scheinheilige Ankündigung und -zum Glück- nichts dahinter. Man weiß ja, die frömmsten treibens an dollsten. Das gilt nicht nur fur die bemitleidenswerten Studenten die sich, oft unter elterlichem Druck, dort einschreiben müssen. (Wieviele sollen dort wohl ihre Homosexualität verstecken lernen?)
    Nein, das gilt auch fur Rektoren und Professoren. Bestimmt wird so einer bald beim wixen unter Männern auf öffentlicher Toilette entdeckt...
    Kennt man ja....
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 31.10.2011, 15:30h
  • Auf welchem Mist ist das Papier gewachsen? In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt - danach haben diese protestantischen Fundamentalisten gedacht, als sie sich diese kruden Aufnahmekriterien in den kranken Hirnen ausdachten! Dahinter steckt wohl mit 100 %-iger Sicherheit die bekannten Hetzer der "Westboro Baptist Church", die man rigoros bekämpfen muß, damit denen ihre verachtenden und vergifteten Tiraden im Halse stecken bleiben!
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#3 anonymusAnonym
  • 31.10.2011, 16:07h
  • "Wir haben das Recht, nur Christen anzustellen"

    Selbstverständlich haben sie das Recht dazu und da Christen wie alle anderen auch nicht perfekt sind, wird es da massenweise Kündigungen geben ... und böses Blut weil sich alle gegenseitig verraten werden, weil sie sehr beschäftigt sein werden den "Splitter im Auge" des anderen zu sehen und nicht " dem Balken in ihrem eigenen Auge gewahr werden"

    Das wird ein Rohrkrepierer wie so vieles was die Baptisten in Sachen "Moral" ausprobieren.
    Sie scheitern an sich selbst und ihrer Überheblichkeit.
    Das ist Gottes Gerechtigkeit.
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#4 Geert
  • 31.10.2011, 16:45h
  • BAPTISTEN! Immer wieder die Baptisten! Hierzulande nennen sie sich Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde (Baptisten) und sind genau so schwulenfeindlich wie die amerikanischen Baptisten. Man kann vor dieser Sekte nur warnen.
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#5 Iceman
  • 31.10.2011, 16:47h
  • Wer für diese Einrichtung, welche auch noch selbst dem Irrglauben unterliegt, sich als Universität zu bezeichnen, Geld bezahlt, muss sich nicht wundern, wenn er von anderen Studenten nur müde belächelt wird.
    Eine konfessionelle Universität kommt meinem Verständnis nach, einer Ausbildung im Vatikan gleich.
    Aber es hätte eigentlich klar sein müssen, dass dahinter wieder die Baptisten stecken.
    Man könnte sich vorstellen, dass das WBC-Volk dort studiert.
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#6 Mariposa Anonym
  • 31.10.2011, 16:53h
  • Das Lächeln der "Werbeträger" kommt ja ziemlich gequält rüber - kein Wunder bei dieser kriminellen Gehirnwäsche. Ich kann mir gut vorstellen, wie sich das Klima in den Räumen dieser Uni sich anfühlt.....

    Mit Jesus von Nazareth haben jedenfalls diese "Christen" nichts zu tun, das angebliche "Wort Gottes" wird wieder einmal dafür verwendet, Menschen zu unterdrücken. Faschistoides Gedankengut liegt dagegen nicht allzu fern solcher evangelikalen Kreise. Leider nix Neues.
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#7 alexander
  • 31.10.2011, 17:00h
  • man darf getrost davon ausgehen, dass alle jetzigen angestellten schon vor ihrer anstellung bezüglich ihres christentums "geprüft " wurden !
    hier soll nur mehr druck aufgebaut werden, "natürlich im sinne der erleuchtung"!
    zudem die damen und herren wissen für welchen laden sie arbeiten.
    man sollte ohnehin alle lehranstalten, die sektentum propagieren, die lehrerlaubnis entziehen, nicht nur in den staaten !
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#8 userer
  • 31.10.2011, 18:06h
  • Antwort auf #4 von Geert
  • "Sekte"? Sekten sind diese Gruppierungen nur in den Augen der selbstherrlichen Amtskirchen, die im Übrigen genauso menschenverachtend sind und Leben zerstören.

    Auch in Deutschland feuert z. B. die katholische Kirche in ihren sogenannten katholischen Krankenhäusern angestellte Ärztinnen oder Krankenpfleger, die ihr Grundrecht wahrnehmen und eine eingetragene Lebenspartnerschaft eingehen oder sich scheiden lassen. Im ländlichen Raum, wo so ein Krankenhaus u. U. das einzige weit und breit ist, werden so auch Existenzen vernichtet.

    Und das ist ja genau das, was diese Christen wollen: die Schafe abschlachten, die nicht brav in der Herde mitblöken - in Deutschland sind's eher die Katholen, in USA eher die Evangelikalen. Das ist alles der gleiche faschistoide Christenpöbel.
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#9 stromboliProfil
#10 finkAnonym
  • 31.10.2011, 18:19h
  • gegenseitige bespitzelung und erpressung kann als geschäftsmodell super funktionieren. wer sich permanent schuldig und ertappt fühlt, bringt mehr leistung und muckt nicht so leicht auf. warum sollte nur die katholische kirche aus der doofheit und schlechtigkeit der menschen profit schlagen?
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