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Wenn Schwule in Casting-Shows auftreten, springt beim Zuschauer in der Regel das Gay-Radar schnell an. Denn entweder sind sie ein bisschen exaltiert oder sie imitieren Lady Gaga. Groß thematisiert wird das allerdings nicht mehr, der Anteil der homosexuellen (Möchtegern)-Nachwuchstalente ist bei Casting-Shows generell recht hoch. Und bei Lesben? Sie treten viel seltener vor die Kamera, aber auch da weiß der homophile Zuseher schnell was Sache ist. Und plötzlich ist es ein Thema.

Für Supertalent-Moderator Daniel Hartwich war die sexuelle Orientierung zweier Kandidatinnen eine von vielen Steilvorlagen, um sich über sie lustig zu machen. Marlen und Lisa-Ann kommen aus der Nähe der Barock- und Residenzstadt Rastadt, die im schönen Baden-Württemberg liegt. In dieser Region sagt man Sätze wie "Ich komponier die Musik zu den Texten wo sie schreibt". Oder: "Weil wir uns teilweise auch ohne Worte verstehen, denken alle, wir wärn ein Päärle, aber des is net so." Gefolgt vom leicht verdrucksten Bekenntnis, dass die eine auf Männer wie Frauen stehe, und die andere ausschließlich auf Frauen. Kommentar von Hartwich: "Aha! Damit wäre das auch geklärt."

Leider waren die Altenpflegerin in Ausbildung sowie die Rettungssanitäterin mit dem Bandnamen "Todesengel" alles andere als talentiert und das mitgebrachte Keyboard klang eher nach Bontempi-Orgel, so dass sie gnadenlos von der Bühne gefegt wurden. Seine eigenen Talente zu überschätzen, ist bei dieser Sendung das kleinere Problem, die Einschätzung wird objektiv und gerecht gerade gerückt. Doch Marlen und Ann-Lisa haben wie so viele andere vor ihnen gelernt, dass man nicht allzu vertrauensselig gegenüber denjenigen sein sollte, die sie vor der Kamera über private Dinge ausfragen.

Einer, der bereits weiß, wie das Castinggeschäft läuft, ist der 32-jährige Daniel Lopes. Er war Teilnehmer der ersten Staffel der RTL-Casting-Show "Deutschland sucht den Superstar", unterlag dann aber dem schrägen Daniel Küblböck. Beim Supertalent 2011 will er seine zweite Chance nutzen und setzt dafür auch seine private Geschichte ein, die von einem zu schnellen Höhenflug und anschließendem Absturz handelt. Stimmlich absolut überzeugend wird er bald in einer der Live-Shows zu sehen sein. Sollte übrigens bei jemanden der Gay-Radar anspringen, wenn er Daniel Lopes sieht: Da ist eindeutig nur der Wunsch Vater des Gedankens. Auch wenn der 2005 bei der schwulen "Gang Bang-Party" in Düsseldorf einen Liveauftritt hatte und der BILD-Zeitung damals sagte: "Schwule machen die besten Partys. Schwule hören genauso gern Musik wie Mädchen. Warum soll ich hier nicht singen?" Bislang machte er nur Schlagzeilen mit seiner Beziehung zu Casting-Kollegin Juliette Schoppmann.



#1 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 01.11.2011, 17:41h
  • Hätte nie gedacht, daß Daniel Lopes nach seiner DSDS-Teilnahme noch einmal aus der Versenkung beim Suppentalent auftaucht!
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#2 SchokiAnonym
#3 Lapushka
  • 02.11.2011, 00:17h
  • Daniel Lopes?
    Ist das nicht der der sich relativ kurz nach seiner Nasen-OP selbige beim Promiboxen platthauen lassen hat?
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#4 PierreAnonym
  • 05.11.2011, 09:30h
  • Mich wundert, dass bislang hier noch keine Kommentare im Sinne von " ... ist das vielleicht ein Schnuckel..." aufgetaucht sind, ungeachtet dessen, dass der Junge gar nicht schwul ist.
    Aber welche Husche kümmert das schon...
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#5 carnivaleAnonym