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Ricky Martin am 19. April 2011 bei einem Konzert in Chicago (Bild: gozamos / flickr / by-sa 2.0)

Nachdem Spanien dem puerto-ricanischen Sänger die spanische Staatsbürgerschaft verliehen hat, sollen bald die Hochzeitsglocken läuten.

Von Carsten Weidemann

Glücksfall für Ricky Martin: Spanien hat dem puerto-ricanischen Sänger die spanische Staatsbürgerschaft verliehen. Offiziell wurde der schwule Popstar damit für sein "künstlerisches Talent" geehrt, wie ein Regierungssprecher am Freitag in Madrid mitteilte. Seine US-amerikanische Staatsbürgerschaft kann Martin ausnahmsweise beibehalten.

Nach einem Bericht der spanischen Zeitung "El Pais" will der Sänger die neue Staatsbürgerschaft nutzen, um seinen langjährigen Freund Carlos Gonzalez, einen Finanzberater und Aktienhändler, heiraten zu können. Spaniens sozialistische Regierung hat bereits im Jahr 2005 die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare geöffnet.

Martin und Gonzales sind seit einem Jahr ein Paar. Im Jahr 2008 ist der 39-jährige Sänger zudem Vater der beiden Zwillinge Matteo und Valentino geworden, die eine Leihmutter für ihn ausgetragen hatte. (queer.de berichtete). Erst ein Jahr später hat er sich in der Öffentlichkeit als schwul geoutet (queer.de berichtete). Presseberichten zufolge wünscht sich das schwule Paar sogar noch eine weitere Tochter queer.de berichtete).

In Puerto Rico sind Homo-Ehen noch verboten

Noch vor wenigen Monaten war Ricky Martin auf die Frage eines Journalisten nach Hochzeitsplänen ausgewichen. Gegenüber der britischen Tageszeitung "The Guardian" argumentierte er im Juli formal, dass dies in Puerto Rica noch verboten ist: "Wenn es an der Zeit ist, würde ich sehr gerne auf meiner Heimatinsel heiraten. Aber leider geht das noch nicht, und das ist absurd." (queer.de berichtete). Trotzdem habe der Musiker die Hoffnung nicht aufgegeben: "Es ist Teil eines sehr schönen Prozesses, der gerade rund um die Welt Schritt für Schritt stattfindet. Hoffentlich werden meine Kinder und ich das noch erleben."



#1 alexander
  • 05.11.2011, 17:12h
  • es sei ihm von herzen gegönnt !
    was mir aber bitter aufstösst, ihm werden auf grund seiner popularität, alle wege "geebnet" !
    auch ok, aber er sollte mal langsam auch etwas für die allgemeinheit der weniger populären schwulen tun, egal in welcher hinsicht !
    im moment erscheint mir sein verhalten doch sehr egoman, zumal er wohl kein grösseres problem hat, als seine "heimatinsel", die eine homoehe noch nicht erlaubt !
    naivität kann ja sehr nett sein, aber wenn er von einem teil eines : "sehr schönen prozesses spricht, der gerade rund um die welt schritt für schritt, stattfindet", mit dem zusatz :" hoffentlich werden meine kinder und ich das noch erleben ", dann übelt mir leicht !
    und dann muss auch noch eine tochter her ?
    ich werde das gefühl nicht los, dass ihm sein sehr spätes coming out zu kopf gestiegen ist ?
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.11.2011, 17:40h
  • Das ist eine sehr gute Nachricht und ich wünsche den beiden Gesundheit und daß die Ehe glücklich und harmonisch verläuft und sehr lange dauert!
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#3 FoXXXynessEhemaliges Profil
#5 Frankyboy
#6 daVinci6667
  • 05.11.2011, 21:04h

  • Ich mag es Ricky Martin von Herzen gönnen, auch wenn ich ihm immer noch nicht ganz verziehen habe, dass er damals für George W. Bush den Schrecklichen Wahlkampfhilfe geleistet hat.
    Er ist also auch ein bisschen selber an den mangelnden Rechten von Schwulen und Lesben mitschuldig.
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#7 PierreAnonym
  • 06.11.2011, 06:32h
  • Die Leserkommentare hier: "Zum Anbeißen"... oder "als Sandwich dazwischen liegen".
    Typisch schwul.
    Hört man solche Äußerungen auch von Heterosexuellen, die sich über ein nettes Hochzeitspaar äußern?
    Nein. Hier kommen sexuelle Phantasien auf, die natürlich unrealistisch sind und sicherlich nur ein müdes Lächeln der beiden Partner auslösen würden.
    Auch das ein Paar (rein äußerlich vermeintlich gut zusammenpasst, was in diesem Fall heißt, dass es sich fast um Zwillinge handeln könnte und sich eher eine Selbstverliebtheit bezüglich dieser Partnerwahl äußern könnte.Also heiratet man quasi sein eigenes Spiegelbild, weil man sich ja selbst so geil und schön findet.
    Ich kann nur sagen. Viel Glück den beiden. Auf das beide - was Verstehen, Treue und Dauer der Partnerschaft angeht - mit gutem Beispiel vorangehen und damit 90% der Schwulen vorlebt, dass eine schwule Partnerschaft funktionieren kann.
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#8 daVinci6667
  • 06.11.2011, 09:22h

  • "mit gutem Beispiel vorangehen und damit 90% der Schwulen vorlebt, dass eine schwule Partnerschaft funktionieren kann."

    Mais non, Pierre, das ist ein blödes Vorurteil das wir alle promisk seien. Sowas haben wir Hannibal und anderen zu verdanken.

    Tatsache ist, auch hier im Forum gibt es viele die in langjährigen stabilen Beziehungen leben, oder die wie ich auch verheiratet sind. Schraub also deine 90% mindestens auf 40-50 % herunter!
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#9 Frankyboy
  • 06.11.2011, 09:26h
  • Antwort auf #7 von Pierre
  • "Die Leserkommentare hier: "Zum Anbeißen"... oder "als Sandwich dazwischen liegen". Typisch schwul."

    Mein lieber Pierre, hast Du schon mal 2 Blondienen mit dicken T... am Strand gesehen und gehört, was männliche, heterosexuelle Personen da so alles sagen?

    Wenn "wir" solche Äußerungen von uns geben, wird es gleich als "typisch schwul" abgestempelt, nur weil wir offener mit unserer Sexualität umgehen. Ich lebe mit meinem Mann übrigens seit fast 10 Jahren zusammen und wenn ich jemanden lecker finde, dann kann, darf und will ich das auch äußern. Ja, so tolerant sind wir und vielleicht klappt es ja genau deshalb so gut, weil wir eben offen damit umgehen.
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#10 finkAnonym
  • 06.11.2011, 11:47h
  • Antwort auf #7 von Pierre
  • "'als Sandwich dazwischen liegen'. Typisch schwul. Hört man solche Äußerungen auch von Heterosexuellen, die sich über ein nettes Hochzeitspaar äußern?"

    äh. hast du dir mal überlegt, woran es wohl liegen könnte, dass sich nur sehr wenige heterosexuelle zwischen einen mann und eine frau legen möchten?

    "dass es sich fast um Zwillinge handeln könnte und sich eher eine Selbstverliebtheit bezüglich dieser Partnerwahl äußern könnte."

    küchenpsychologie. auch heterosexuelle paare sehen manchmal aus wie geschwister. aus biologisch naheliegenden gründen geht das da aber selten in richtung "spiegelbild". außerdem: na und? ist es irgendwie was schlimmes, wenn man beim partner auch eine optische ähnlichkeit sucht und findet?

    aber mal ne generelle frage: weshalb suchst du eigtentlich oft so krampfhaft nach beweisen, dass "typisch schwules" verhalten total doof ist?
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