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Kommentare zu:
Kanadischer Zoo will schwule Pinguine trennen


#1 alexander
  • 07.11.2011, 18:15h
  • die armen "viecher" entsprechen nicht mehr dem "modernen zeitgeist" !
    auch wenn sie nicht katholisch oder evangelikal sind, dass geht nun gar nicht !!! (steht schon in der "byebel"!)
    fazit : hier muss "zwangsheterosexualisiert" werden, sonst klauen sie noch die eier von korrekten paaren und die sprösslinge werden dann auch wieder schwul !
    man stelle sich "regenbogenpinguine" vor ?
    alles teufelswerk !
    und dann noch altersunterschied ?
    wo soll das noch hinführen ???

    aber wie man an dem beispiel von NY sieht, manche sind zu bekehren !
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#2 HinnerkAnonym
  • 07.11.2011, 18:15h
  • Sind Tiere weniger wert, wenn sie keinen Nachsuchs zeugen?

    Leute die so denken, denken sicher auch ähnlich über Menschen.
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#3 Lapushka
  • 07.11.2011, 18:33h
  • Antwort auf #2 von Hinnerk
  • Das hat wohl in diesem Fall weniger mit Wert oder Unwert oder einem Homosexualitäts-Problem zu tun als mit Weitergabe von Erbanlagen, wie im Artikel zu lesen. In manchen Zoos gibt es ja Zuchtprogramme zur Arterhaltung, da muss man dann versuchen, sie zur Fortpflanzung zu kriegen.

    Schade und gemein ist es natürlich, zumindest aus menschlicher Sichtweise, und ob es funktioniert steht auch in den Sternen. Pinguine sollen ja sehr monogam sein.
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#4 stephan
  • 07.11.2011, 19:08h
  • Antwort auf #1 von alexander
  • Wer käme denn darauf eine heterosexuelles Paar zu trennen? Es ist meines Erachtens sehr grausam eine innige Zweierbeziehung zu trennen, nur um die Erwartung ihrer menschenartigen Aufseher zu erfüllen. - Lasst sie doch einfach! Lasst ihnen doch einfach dieses bisschen Freiheit und Zuwendung, wenn sie schon in Gefangenschaft leben müssen.
    Es geht in der Natur eben nicht alles so, wie sich manche Menschen das vorstellen! Dies einzusehen, sollten Menschen - mit ihrem Verstandesvorsprung - einsehen können! Für den Nachwuchs können die anderen 10 Pinguine sorgen. Alles andere ist ein grausames und völlig unnötiges Tierexperiment!
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#5 mackiXAnonym
  • 07.11.2011, 19:34h
  • Das ist noch ein Beweis dafür, wie rückständig die Idee vom Zoo als einem Vergnügungspark eigentlich ist. Die Tiere haben dort dem kapitalistischen Ziel der Zoos und den Vorstellungen der Menschen vom 'artengerechten' Leben zu dienen. Sie werden gekauft, gezüchtet, verkauft, getrennt, zusammengebracht... Da ist ein Zoo nicht viel weiter als ein Zirkus. Die Tiere werden einfach instrumentalisiert.

    Nicht nur diese Pinguine hätten es besser in der Natur unter sich selbst und anderen Tieren.
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#6 GeorgiAnonym
  • 07.11.2011, 20:09h
  • Und menschliche Homosexualität sollte man bitte nicht mit tierischer vergleichen.

    Tiere sind sicherlich flexibler.
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#7 alexander
  • 07.11.2011, 21:10h
  • Antwort auf #4 von stephan
  • genau das wollte ich mit meinem kommentar auch zum ausdruck bringen.
    geradezu lächerlich und "tierverachtend", diese beziehung, die offensichtlich sehr stark ist, gewaltsam zu beenden !
    aber in der, z. b. orthodoxen kirche, haben tiere auch keine seele !
    neuerdings haben wir keine grösseren feinde als die kirchen und religionen, die jedes natürliche leben unterjochen wollen und natürlich handlanger finden !
    der mensch ist die krönung der natur, aber nur, wenn er in kirchlischem sinne funktioniert !
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#8 anonymusAnonym
  • 07.11.2011, 22:46h
  • Verdammt nochmal, die sollen der Natur ihren Lauf lassen und ihr nicht ins Handwerk pfuschen.
    Gerade da sieht man doch wieder mehr als deutlich wie natürlich das ist.
    Damit quälen sie die zwei armen Viecher.
    Die Liebe weht wo, wann und wie sie will.
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#9 gsaturnos
  • 08.11.2011, 00:13h
  • oh oh, find ich auch echt grausam, das Liebespaar auseinander zu reißen...
    Jedoch sollte man bedenken, so mancher der jetzt zu den Beiden hält, futtert gerne Tiere in Form von Wurst, Schnitzel... und diese Tiere werden nicht nur auseinandergerissen, sondern auch noch abgeschlachtet :-/

    Da kommt man schon ins Grübeln...
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#10 JadugharProfil
  • 08.11.2011, 07:26hHamburg
  • Antwort auf #6 von Georgi
  • Das Wort Tier ist zu pauschal. Es macht schon einen Unterschied aus, ob man eine Spinne oder einen Pinguin betrachtet. Vergleichsmöglichkeiten mit den Menschen sind vorhanden aufgrund biologischer Gemeinsamkeiten. So zuckt eine Spinne vor Schreck genauso zusammen, wie ein Mensch und man kann davon ausgehen, daß ihre Erlebniswelt der Unseren sehr ähnlich ist, sonst gäbe es keine Kommunikationsmöglichkeit oder ein teilweises Verstehen tierischen Verhaltens, weil wir diese Eigenschaften auch in uns tragen. So ist ein schwuler Pinguin genauso verliebt wie wir und ein Eingriff in diese Beziehung seelisch genauso schmerzhaft wie bei uns. Die Tatsache, daß allgemein Tiere wie wir Menschen ein Balzverhalten zeigen, wo in beiden Fällen die gleichen Funktionen zugrunde liegen, erlaubt einen Vergleich. Ein Vogel, den man sein Balzverhalten in seinen Interesse stört, wird dann den menschlichen Verursacher meiden und Mißtrauen entgegenbringen. Bei Spinnen ist es ähnlich!
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#11 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 08.11.2011, 16:09h
  • Laßt doch die beiden Süßen zusammen! Wie kann man als Zoowärter so herzlos sein? Beide werden sowieso kein Interesse mehr an den Weibchen zur Paarung mehr haben, solange wie die beiden schon zusammen sind!
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#12 Iceman
#13 alexander
  • 08.11.2011, 21:58h
  • es wäre eigentlich zum schreien komisch, wenn der hintergrund nicht so absolut bösartig wäre !

    man weiss seit jahrzehnten, dass tiere homosex haben und wollen. sogar langjährige bis lebenslange beziehungen eingehen, aber es kann nicht sein, was nicht sein darf !

    es würde sogar die evolution sehr positiv dastehen lassen, ja, wären da nicht unsere niedlichen , teuflischen religionen !
    die machen uns zwar zur krone der schöpfung, völlig uneigennützig, wie wir alle wissen, aber nur um den "weltenkreis" besser unterjochen zu können !
    der ÜBERVATER, GOTT, ALLAH, JAWE, oder wie er auch immer genannt wird, würde seine schöpfung wohl kaum zum spielball machtgeiler teufel machen, um uns ständig zu prüfen ob wir an ihn glauben ! dann hätte er uns mit mehr intelligenz ausgestattet !
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#14 daVinci6667
  • 09.11.2011, 13:53h

  • "Das ist eine komplizierte Sache"

    Häh? Was soll den daran kompliziert sein, wenn sich zwei Pinguine lieben?
    Lieber Torontoer Zoo: Ich behaupte, wer ein gleichgeschlechtliches Tierpaar trennt, hat auch Probleme mit (menschlichen) Schwulen und Lesben!
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#15 Lapushka
  • 10.11.2011, 15:31h
  • Ich bezweifle, dass in diesem Fall Religion oder Homohass der Grund ist.
    Es geht einfach darum, dass man die Gene bzw Nachwuchs von den kleinen Männern will.
    Und da es bei Pinguinen wohl nicht den "Sprung aufs Phantom" (wie z.B bei Deckhengsten) gibt, wird nun versucht, sie durch Trennung für Weibchen zu begeistern.

    Nicht damit sie hetero werden und das Weltbild einiger Homophoben wieder gerade rücken, sondern damit sie Küken produzieren.

    Ich finde es allerdings auch schade, dass man sie trennen will.
    Denn wenn sie sich trotz Gruppenleben mit Weibchen nicht voneinander abgewendet haben, wollen sie wohl einfach nicht.

    Es wäre allerdings cool, wenn sie sich im Falle einer Trennung einfach einen neuen Kerl statt ein Weibchen suchen würden
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#16 joshiProfil
  • 12.11.2011, 19:08hBerlin
  • Antwort auf #15 von Lapushka
  • Ich glaube auch nicht an homohass. Aber es ist eben auch unmoralisch, wenn man "nur" nachwuchs will.
    Ich habe en den Zoo in Toronto geschrieben und gebeten, darauf zu verzichten. Die Menschheit tut diesem Planeten und seinen Bewohner viel zu viel an. Die Zoos sollten hier ihre Verantwortung ernst nehmen. Bei den Pinguinen handelt es sich offensichtlich um eine empfindungsfähige Spezies. Es ist unmoralisch Sie aus Zuchtgedanken heraus zu trennen.

    Unabhängig davon sendet es, gewollt oder nicht, falsche politische Signale aus. Ich hoffe, viele hier raffen sich zu einer email an den Zoo auf, das kostet wenig.....
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