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Flugbegleiter Tom zeigt eine "gay institution" in Stockholm: Szenecafé Chokladkoppen in der Altstadt Gamlastan

SAS hat den ersten "Gay Crew Guide" vorgestellt: Drei Videoclips führen durch die schwedische Hauptstadt.

Von Carsten Weidemann

Den gedruckten "SAS Crew Guide" gibt es seit mittlerweile fast zehn Jahren. Nun hat die skandinavische Fluggesellschaft einen schwul-lesbischen Video-Ableger gestartet: Der "SAS Gay Crew Guide" gibt in drei Clips Tipps für Stockholm.

Zwei der englischsprachigen Videos sind bereits online: die "See Edition" und die "Eat Edition", die "Play Edition" soll in Kürze folgen. In den Clips führen SAS-Flugbegleiter einen prominenten Touristen durch die schwedische Hauptstadt: den schwedischen Fußballer Anton Hysén, der sich erst im März geoutet hat (queer.de berichtete). Ein paar Tipps kommen am Ende der Clips auch von Hysén selbst.

Youtube | SAS Gay Crew Guide Stockholm - Eat Edition

Pride Flights und Homo-Hochzeit über den Wolken

SAS engagiert seit langem für die LGBT-Community und ist u.a. Mitglied im Stockholm Gay and Lesbian Network. Als erste europäische Fluggesellschaft launchte SAS im Jahr 2008 eine schwul-lesbische Internetseite (queer.de berichtete), bereits zuvor machte die Airline mit Homo-Sonderflügen zum CSD Schlagzeilen. Im vergangenen Jahr startete SAS die PR-Kampagne "Love is the Air", bei der ein schwules und ein lesbisches Paar eine Hochzeit über den Wolken gewannen (queer.de berichtete).

Auch die Stadt Stockholm wirbt seit vielen Jahren gezielt um schwul-lesbische Touristen. Der Stockholm Pride, der immer am ersten August-Wochenende stattfindet, ist eines der größten Events in Schweden.

Youtube | SAS Gay Crew Guide Stockholm - See Edition


#1 TillAnonym
  • 12.11.2011, 15:48h
  • Eine schöne und interessante Stadt, ich habe dort zwei Auslandssemester verbracht.

    Nette Videos...Anton Hysén ist aber auch ein Schnuckel

    Was wir auffällt, da sieht man mal das ein Land tolerant und offen sein kann und das gewerbsmäßige, institutionelle Prostitution nichts mit Toleranz zutun hat.
    In Schweden ist Prostitution nämlich bis zu einem gewissen Grad verboten, weil diese besonders im heterosexuellen Bereich den Menschen als Ware ansieht und die menschenverachtenden Zustände in Bordellen schon aufgrund des Machtgefälles Ausbeutung bedeuten.
    Im homosexuellen Prostitutionsbereich gibt es zumindest weniger das Zuhälterverhalten.

    Den schwedischen Kindern wird von klein auf beigebracht was Ausbeutung und Warencharakter bedeutet und in wieweit sich das auf Machoverhalten, Machtstrukturen und Heterosexismus auswirkt.

    In sonst fast allen Bereichen ist Schweden lockerer als die meisten anderen Staaten dieser Erde, auch was Homosexualität betrifft.
    Die Antiprostitutionsgesetze u.a. gegen Menschenhandel stehen also nicht konträr zu einer freiheitlichen, friedlichen Gesellschaft.
    Ich habe in keinem Land offener als Schwuler leben können wie während meiner Zeit in Schweden.
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#2 Geert
  • 12.11.2011, 18:05h
  • Stockholm ist tatsächlich eine der schönsten Städte der Welt. Schwule Reisende sollten sich aber nicht der Illusion hingeben, sie könnten dort große, blonde, blauäugige Schweden erobern...Die gibt es dort nämlich kaum noch, weil gerade Stockholm seit Jahrhunderten ein Schmelztiegel aller Rassen und Hautfarben ist. Wer also blonde Schweden erleben will, sollte nach Göteborg fahren!
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#3 aforAnonym
  • 12.11.2011, 18:49h
  • Antwort auf #1 von Till
  • "Saudi-Arabien des Feminismus" (Assange)

    Um nur die Prostitution anzusprechen: Die Nutte hat nichts zu befürchten, bestraft wird nur der Kunde. Sollte man mit dieser Logik nicht auch Dealer unbehelligt lassen?
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#4 heteronormativAnonym
#5 aforAnonym
#7 TillAnonym
  • 13.11.2011, 11:13h
  • Antwort auf #3 von afor
  • "Sollte man mit dieser Logik nicht auch Dealer unbehelligt lassen?"

    Du vergisst die Funktion des Zuhälters, der die Rolle des Dealers einnimmt; und das ist strafbar.
    Die Nutte ist in dem Fall "nur" der Stoff mit dem gehandelt wird.
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#8 TillAnonym
  • 13.11.2011, 11:35h
  • Antwort auf #4 von heteronormativ
  • Der wesentliche Unterschied ist eben, wie oben geschrieben, der Warencharakter der weiblichen Prostituierten durch Zuhälterei und Bordelle.

    Aber sonst hast du recht, Notlagenprostitution ( egal ob weibliche oder männliche) ist natürlich auch inhuman.

    Am humansten funktioniert Prostitution meiner Meinung nach wenn der Job freiwillig, unabhängig und vor allem nicht als einzige Einnahmequelle ausgeübt wird. Z.B. wenn Die/der Prostituierte nebenberuflich als selbständiger Escort/ Callboy/girl arbeiteit um sich etwas dazu zu verdienen.
    Die schwedischen Gesetze sind was das betrifft zugegebenermaßen etwas zu pauschal und zu wenig differenziert.
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
#10 James86Anonym
  • 26.11.2011, 10:55h
  • Antwort auf #2 von Geert
  • Ach herrjeh, was soll denn dieser Kommentar?
    Wer fliegt/fährt denn nach Stockholm eines gewissen "Rassestandards" wegen?
    Und wer sieht sich lieber das graue Göteborg an weil es da reinrassiger zugeht?
    Ich für meinen Teil bevorzuge einen Schmelztiegel gegenüber einer Uni Colour Gesellschaft, und nicht nur weil die optische Vielfallt dadurch interessanter ist.

    P.S.: Wer nach Rom fliegt wegen der umwerfenden Männer mit den leidenschaftlichen, funkelnden braunen Augen, sollte sich lieber nichts vormachen, es wimmelt dort heutzutage von blond/grau/blau/blass ge(ent)färbten Schwulen aus Mittel-Nordeuropa!
    Wer also den reinen südländischen Genpool erleben will, sollte nach Catania auf Sizilien fahren!
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