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"Früher kamen die Prinzen von der Schäl Sick, heute kommen sie vom anderen Ufer." Tätäää, Tätäää, Tätääää! Seit bekannt ist, dass das designierte Dreigestirn für diese Session erstmals einen offen schwulen Prinzen hat, kursiert dieser Witz in Köln. Der 1978 geborene Marcus Gottschalk nimmt es aber gelassen: "Darüber musste ich selber lachen", verriet der designierte Marcus II. dem Kölner Stadtanzeiger (KStA) in einem ausführlichen Interview. Ihn selbst habe gewundert, dass seine sexuelle Orientierung in den Medien so eine große Aufmerksamkeit erzeugt habe. Im Kreis der traditionell konservativen "Prinzen-Garde Köln 1906 e.V.", der er seit 1995 angehört, habe es dagegen keine Rolle gespielt.

Wenn seine Offenheit anderen Schwulen Mut machen sollte, würde ihn das freuen, sagte er im Interview. Seine emanzipatorischen Absichten enden aber dort, wo er seine offizielle Rolle als Prinz wahrnimmt. Ob er denn jetzt auch Männer bützen werde, wollte der KStA wissen: "Um Gottes Willen. Das muss ich nicht haben. Zur schönen Aufgabe des Prinzen gehört es, kölsche Mädcher ze bütze. Das werde ich tun. Ich bin halt schwul. Und gut ist. Ich muss nicht Männer bützend durch Köln laufen." Schade eigentlich...



#1 Psycho MMXIAnonym
  • 12.11.2011, 19:14h
  • "Zur schönen Aufgabe des Prinzen gehört es, kölsche Mädcher ze bütze. Das werde ich tun. Ich bin halt schwul. Und gut ist. Ich muss nicht Männer bützend durch Köln laufen."

    Sowas nennt man dann den affektiv-emotional amputierten Schwulen, der auch noch stolz darauf ist, sich selbst zu erniedrigen, nur um nicht in Ungnade zu fallen.

    Und der dafür sorgt, dass alle Jungs weiterhin mit dem Gefühl aufwachsen, keine anderen Jungs "bützen" zu dürfen.

    Was für ein widerlicher Umgang mit sich selbst und folglich auch mit anderen!
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#2 alexander
#3 BastianAnonym
#4 SebiAnonym
#5 AchiAnonym
  • 12.11.2011, 20:59h
  • Antwort auf #4 von Sebi
  • Auch wenn ich mich jetzt vielleicht unbeliebt mache( was mir scheiß egal ist, sags aber trotzdem):

    Es ist seine Entscheidung wenn er küsst. Ihr könnt ihn noch so sehr verfluchen er entscheidet wenn er küsst und wenn er an Karneval nicht alle Männer bützen will ist das auch wieder seine Entscheidung die man annehmen sollte. Genauso wie andere es annehmen sollten wenn er nur Männer bützen will.

    So what? Ihr regt euch auf über etwas dessen Gründe ihr nicht kennt und macht daraus nen Elefanten.
    Was ist wenn der einzige Mann den er küssen will sein Freund ist und er deshalb keine anderen küsst?

    Tatsache ist: Wir können über seine Gründe nur spekulieren und nichts mit gewissheit sagen.
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#6 HarryAnonym
  • 13.11.2011, 08:51h
  • Das einzige was peinlich und erniedrigend ist sind eure Kommentare hier. Bei soviel Hirnlosen Schmalz wir einen übel, aber immer schön beim CSD und co. für Toleranz auf die Straße gehen und fordern selbst aber unterbelichtet sein. Herr wirf Hirn vom Himmel.
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#7 Geert
  • 13.11.2011, 08:52h
  • Antwort auf #1 von Psycho MMXI
  • Recht hast du! Ach, wie unemanzipiert ist der doch! Der Prinz sollte am besten mit Chaps auf der Bühne stehen und jeden Heteromann, der ihm entgegen kommt, bützen. Damit wäre er ein selbstbewusster Gay und das würde ganz sicher zur vollen Akzeptanz der Schwulen im Kölner Karneval beitragen....
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#8 HeurekaAnonym
  • 13.11.2011, 13:11h
  • Antwort auf #7 von Geert
  • Ich glaube, du hast nicht mal ansatzweise begriffen, was Heteronormativität ist und wie sie Akzeptanz verhindert. Ohne diese Erkenntnis wird es aber auch keine sinnvolle Strategie in Richtung Akzeptanz geben.
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#9 Geert
  • 13.11.2011, 13:48h
  • Antwort auf #8 von Heureka
  • Heteronormativität kommt dadurch, dass nunmal ca. 98 % aller Männer eine heterosexuelle Identität haben. Daran wird man nichts ändern, die Zahlen sind einfach so. Emanzipierte, selbstbewusste Schwule mit einer schwulen Identität gibt es nicht mehr als 2 oder 3% . Wir sollten froh sein, dass ein offen schwuler Prinz im Karneval akzeptiert ist und nicht unrealistische Maximalforderungen stellen.
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#10 ManuelAnonym
  • 13.11.2011, 14:04h
  • Antwort auf #6 von Harry
  • Nur im Gegensatz zu Dir begründen die anderen Ihre Meinung.

    Du sagst einfach nur, dass Du deren Kommentare hirnlos findest, ohne zu begründen, an welcher Stelle Du warum anderer Meinung bist.

    Solche sinnlosen Beiträge sind dann natürlich keine Diskussionsgrundlage.

    Meine Meinung:
    klar ist das seine Entscheidung. Aber wenn ein schwuler Prinz sich verstellt, weil die Mehrheit erwartet, dass er den Hetero vorspielt, finde ich das auch peinlich.

    Das läuft nach dem Motto:
    wir sind ach so tolerant und nehmen auch mal einen schwulen Prinzen. Aber nur, wenn er sich in der Öffentlichkeit heterosexuell gibt und das Bild, wie ein Mann zu sein hat, auch für Schwule zementiert.
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