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Buddy und Pedro sollen nicht mehr einander, sondern Weibchen glücklich machen

Der Zoo von Toronto hat angekündigt, dass die verliebten Pinguine Buddy und Pedro im Frühling wieder zusammenleben dürfen - nachdem sie für Nachwuchs gesorgt haben.

Vergangene Woche hatte die Nachricht weltweit für Aufsehen gesorgt, dass der Zoo den 20-jährigen Buddy und den zehnjährigen Pedro trennen wollen (queer.de berichtete). Die beiden Brillenpinguine, die eine Paarbindung eingegangen sind, sollen ihre "erstklassigen Erbanlagen" mit Hilfe einer Reihe von Weibchen weitergeben.

Jetzt hat der Zoo angekündigt, dass Buddy und Pedro danach wieder zusammengeführt werden sollen: "Die Tiere sollen nicht für immer getrennt sein. Es kann passieren, was will, aber sie werden sich im Frühjahr wieder sehen", erklärte Zoodirektor Tom Mason gegenüber "PinkNews". "Wenn sie dann ihre Beziehung fortsetzen wollen, können sie das gerne tun". Er erklärte weiter, dass die Trennung wichtig sei, um den Fortbestand der Brillenpinguin-Population zu gewährleisten. Ihr Bestand wird als gefährdet angesehen. Deshalb sollen auch die Erbanlagen von Buddy und Pedro die genetische Vielfalt erhalten.

Mason warnte in mehreren Interviews davor, die Pinguine zu vermenschlichen. So sei die "soziale Verbindung" nicht mit einer sexuellen Beziehung unter Menschen zu vergleichen. Außerdem war Buddy zuvor dem weiblichen Geschlecht nicht abgeneigt gewesen: Der 21-Jährige hatte in den USA mit einer Partnerin zusammengelebt und auch Nachwuchs gehabt. Nach einer zehn Jahre andauernden Beziehung verstarb die Partnerin.

Brokeback Iceberg

In Blogs kochen die Emotionen jedoch hoch: So wird vor einer "Zwangsheterosexualisierung" der Pinguine gewarnt. Auch Komiker nehmen sich der Geschichte an: So machte der amerikanische Late-Night-Moderator Jimmy Kimmel Witze über die Affäre "Brokeback Iceberg" und erklärte, die beiden Vögel seien bereits bei einem Lady-Gaga-Konzert gesichtet worden.

Auch in Deutschland hat es bereits Aufregung um die Trennung von "schwulen" Pinguinen gegeben: So versuchte der Bremerhavener Zoo 2005, ein männliches Pinguin-Paar mit aus Schweden importierten Weibchen zu "bekehren" (queer.de berichtete). Der Versuch ging schief - statt dessen brütete das gleichgeschlechtliche Paar 2009 gemeinsam ein Ei aus (queer.de berichtete). (dk)



#1 NickiboyAnonym
  • 14.11.2011, 13:04h

  • Jetzt heisst es Augen zu und durch! Weibchen ficken obwohl mans lieber mit einem Männchen will. Oje die Welt ist ungerecht. Ich gründe eine Samenbank für Pinguine :-D
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#2 Simon ACAnonym
  • 14.11.2011, 13:24h
  • Das ist auch eine Art von Tierquälerei, Tiere zur Fortpflanzung zu zwingen, die das gar nicht wollen.

    Hoffentlich sich Buddy und Pedro bald wieder zusammen und haben dann noch viele glückliche Jahre.
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#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 14.11.2011, 19:35h

  • Muss man sie solange trennen? Und wie fuehlen sich denn die Weibchen, wenn sie später wieder "verlassen" werden.

    Andere Zoos haben auch nette Pinguinmänner, warum sollen gerade die beiden getrennt werden. Bin ich nicht dafuer.
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#4 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.11.2011, 22:36h
  • Wann kapieren die vom Zoo in Toronto das jetzt endlich? Die beiden sorgen nicht für Nachwuchs! Der eine kann nicht ohne den anderen!
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