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Thorsten hat das Rennen gemacht

In Mannheim ist der erste Mr. Fetish Germany gewählt worden. Sieger mit großer Mehrheit ist Thorsten Geerken aus München.

Von Carsten Weidemann

Bereits vom 28. bis zum 30. Oktober trafen sich die Mitgliedsvereine des Dachverbands Leder- und Fetisch Community zu ihrer Delegiertenversammlung und zum "LFC Fetish Unity Weekend" in Mannheim. Dem Verband gehören 15 Vereine aus Deutschland an, sowie je einer aus Österreich und der Schweiz. Höhepunkt des Wochenendes war die erste Wahl zum Mr. Fetish Germany, der die deutschsprachige Szene vertreten soll.

Sieger der Publikumswahl war vor 120 Gästen der Münchner Thorsten Geerken, der amtierende Kohlkönig vom LCNW Bremen. Den zweiten Platz belegte Stephan Claasen (Mr. Leather Hamburg 2011), gefolgt von Lutz Latzel (Bavarian Mr. Leather 2011). Insgesamt traten vier Bewerber an. Voraussetzung für eine Teilnahme ist, dass die Kandidaten bereits einen regionalen Titel gewonnen haben.

Der neue Titel steht in Konkurrenz zu bereits etablierten Wahlen innerhalb der Szene. So wird bereits seit Jahren der Titel German Mr. Leather vom Berliner Leder und Fetisch e.V. gewählt, der nicht Mitglied im LFC ist - und dessen Schärpenträger von einigen Clubs nicht zu LFC-Events nicht eingeladen werden.

LFC-Sprecher Klaus Kirschner zeigt sich mit der ersten Wahl zufrieden. Er lobte vor allem, dass es eine reine Zuschauerwahl war: "Die Besucher haben sich mit großer Mehrheit für Thorsten entschieden. Das war viel besser, als eine Jury dazwischen zu schalten", sagte Kirschner gegenüber queer.de. Man hätte insbesondere viel bei der Organisation gelernt: "Es ist ein großer Unterschied, ob ein regionaler Titel vergeben wird oder ein bundesweiter". Im kommenden Jahr soll das Event größer werden, alleine schon wegen des Austragungsorts: Vom 5. bis 7. Oktober 2012 treffen sich die Vertreter zum "LFC Fetish Unity Weekend" in der Hauptstadt Berlin.



#1 Geert
  • 14.11.2011, 17:04h
  • Pubertäre Spielchen von großen Kindern. Offensichtlich werden viele Schwule nie erwachsen.
    In dem Alter haben Heteromänner Familie und Kinder.
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#2 gayboyyAnonym
#3 darkon
  • 14.11.2011, 17:38h
  • Und manche heterosexuelle Männer in dem Alter leben ebenfalls ihren Fetisch aus, teilweise sogar mit der Ehefrau.

    Was soll uns dieser Kommentar also sagen? Das du nicht verstehst was Fetisch überhaupt ist?

    Es wäre schön wenn die Queer-Redaktion auch erwähnen würde wieso es einen Mr. Fetisch Germany gibt und der "Mr. Leather Germany"-Contest und sein Veranstalter nicht mehr besonders hoch angesehen ist in der Szene...
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#4 finkAnonym
  • 14.11.2011, 17:47h
  • zunächst mal finde ich es fein, dass sich die leute vom lfc die mühe machen, so etwas zu organisieren. das ist toll und auch ein bisschen mutig. solche veranstaltungen haben ja per se oft einen unfreiwilligen trash-faktor, und es ist immer ein bisschen gemein, wenn dann auch noch außenstehende reinquatschen und alles besser wissen. aber eines möchte ich doch kritisch anmerken:

    ich halte gerade bei solchen events eine reine publikumswahl nicht unbedingt für pfiffig. da geht dann die mehrheit oft allein nach dem aussehen, und am ende hat man einen repräsentanten, der zwar nett dreinschauen kann, aber nicht in der lage ist, zwei zusammenhängende gedanken zu formulieren. den hier gewählten kann ich natürlich nicht einschätzen, vielleicht ist er ganz toll. aber das sind leider meine erfahrungen mit einigen bisherigen schärpenträgern. dabei ist es wichtig, dass so ein repräsentant auch rhetorisch ein bisschen was auf dem kasten hat und weiß, wovon er redet. vorurteile gegen fetischisten gibt es ja leider immer noch wie sand am meer...

    ich plädiere deshalb dafür, auch eine jury zu beteiligen oder zumindest bei der wahl den kandidaten die gelegenheit zu geben, auch ein paar worte zum thema zu sprechen. dem "ich bin für den weltfrieden" bei den misswahlen entspricht ja heute das "ich werde mich für mehr toleranz innerhalb der community einsetzen" bei den fetisch-preisbullen. wenn man jemandem eine schärpe umhängt, sollte der meines erachtens schon ein wenig mehr liefren können als so eine platte parole.
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#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 HerbertAnonym
  • 15.11.2011, 01:28h
  • Antwort auf #4 von fink
  • Hallo Fink,

    die Entscheidung zu diesem Wahlmodus war nicht ganz einfach: beides hat Vor- und Nachteile. Mit ner Jury setzt man sich immer dem Vorwurf der "Mauschelei" aus: manchmal sogar zu Recht, das kann man in anderen Städten ja durchaus sehen :-)

    Eine reine Publikumswahl, insbesondere vor "berufenem Publikum" (also den Vertretern der 16 angeschlossenen Clubs), erschien uns letztes Ende aber als die bessere Idee: die Kandidaten sind ja alle schon eine Weile bekannt und haben auch schon Vorarbeit geleistet.

    Hinsichtlich Deiner Anmerkung des "Trahs-Faktors": auch da gibts zweierlei Sichtweisen: einerseits brauchts auch eine Gallionsfigur, die uns vertritt, die Vorbild und auch ein bisschen Leitbild ist (und die zig Mal fotografiert wird und sich manchmal auch "zum Affen" macht), andererseits sind auch wir Ledermänner (gebens wirs mal offen zu) für ein bisschen "Drama" zu haben: da ist dann manchmal eben auch ein bisschen Trahsfaktor dabei, damit können wir leben: wir hatten in Hamburg Olivia Jones mit dabei !

    Übigens: wer Thorsten kennt weiss, dass er sehr wohl in der Lage ist, mehr als zwei zusammenhängende Gedanken zu formulieren: es sind auch gerne mal "mehr als 50" (hihi!)
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#7 McMartAnonym
#8 HannibalEhemaliges Profil
  • 15.11.2011, 08:29h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • Ich stehe zwar auch nicht so besonders auf Mr.- und Ms. Whatever-Wahlen. Aber Zum Glück unterscheidet uns GENAU das von den Heteros. Außerdem leben WIR unsern Fetisch wenigstens offen aus und gehen dazu nicht heimlich in den Puff, während die Mutti zuhause mit dem Essen wartet,
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#9 realitätenAnonym
  • 15.11.2011, 08:49h
  • Antwort auf #8 von Hannibal
  • "Außerdem leben WIR unsern Fetisch wenigstens offen aus und gehen dazu nicht heimlich in den Puff"

    wenn überhaupt puff, manche trauen sich nur am telefon...
    kennste noch die tv werbung:
    Ruf! Mich! An!


    ich habe mich immer gefragt ob heten ernsthaft bei solchen pseudodominas anrufen.

    naja jedenfalls die hausfrau die am anderen ende der leutung sitzt und dabei sachen bügelt freut sich über ein bischen dazu verdientes geld.
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#10 maaaartinAnonym
  • 15.11.2011, 11:23h
  • Antwort auf #1 von Geert
  • ...und wiederum andere haben nix besseres zu tun, als jeden zweiten artikel auf homoportalen zu kommentieren. :) das wär auch nicht drin, wenn mutti von dir das menschenrecht auf designerkinderwagen und den täglichen latte im tagescafe erfüllt haben wollte.
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