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Roman "Das Leben zwischen den Sternen"

Weihnachten mit der homophoben Familie


Fords reiche und konservative Südstaaten-Familie kommt mit seinem schwulen Lebenspartner Dan nicht klar

Ausgerechnet am Heiligen Abend wird die Beziehung von Dan und Ford auf eine Probe gestellt: Jim Grimsleys Roman "Das Leben zwischen den Sternen" jetzt als Neuausgabe.

Von Carsten Weidemann

Dan und Ford sind schon seit drei Jahren zusammen, aber trotzdem haben sie Angst, sich fallen zu lassen. Die Unterschiede zwischen ihnen scheinen oft unüberbrückbar. Dan arbeitet als Verwaltungsangestellter eines Krankenhauses und ist ein introvertierter aber selbstbestimmter Mann. Für den erfolgreichen und wohlhabenden Kinderarzt Ford, der sich seiner Anziehungskraft auf andere stets bewusst war, ist es oft schwierig, die Bedürfnisse seines Partners richtig einzuschätzen.

Ein Weihnachtsfest wird schließlich zur Bewährungsprobe für die Liebe der beiden Männer: Während die Familie des Einen das Paar empfängt, provozieren die Eltern des Anderen durch ihre vehemente Ablehnung seiner Sexualität eine Eskalation der Ereignisse.

Grimsley machte Ängste und Probleme schwuler Männer zum Thema

Jim Grimsleys Roman "Das Leben zwischen den Sternen" ist jetzt als vierter Band in der Reihe "die besten" des Bruno Gmünder Verlags neu erschienen. Grimsley zählt zu den ersten amerikanischen Autoren, der jenseits der großen Aufbruchstimmung der 80er Jahre die Ängste und Probleme schwuler Männer zum Thema seiner Bücher machte. Er wurde 1955 in Rocky Mount, North Carolina, geboren und lebt heute in Atlanta, Georgia. Sein erster Roman "Wintervögel" erschien 1993 - zunächst in deutscher Übersetzung, ein Jahr später auch im englischen Original - und erhielt den renommierten Sue Kaufman Prize for First Fiction. Es folgten vier weitere Romane, darunter auch Dream Boy, welcher 2008 von James Bolton verfilmt wurde.

Jim Grimsley: Das Leben zwischen den Sternen, die besten #4, 256 Seiten, Hardcover mit Schutzumschlag, Bruno Gmünder Verlag, Berlin 2011, 12,95 €



#1 mmajorAnonym
  • 19.11.2011, 11:07h
  • nachdem ich von grimsley dream boy gelesen hatte, und mir das kurze buch so gut gefallen hatte, hatte ich es auch mit "comfort and joy" versuchen wollen (so heißt das buch im original), fand es aber unerträglich langweilig.

    trotzdem habe ich später grimsleys fantasy-roman "kirith kirin" eine chance gegeben und eine teure us-importversion gekauft, weil das buch nicht mehr im druck ist (der verlag ging pleite).

    heute ist kirith kirin lobenswerter weise als e-book erhältlich. tausendmal empfehlenswerter als comfort and joy.
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 19.11.2011, 16:58h
  • Die Handlung könnte auch in Deutschland spielen, denn hier ist Weihnachten nicht in jeder Familie das "Fest der Liebe"!
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#3 hilfscheckafoxAnonym
  • 20.11.2011, 21:21h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • Das stimmt! Hier ist auch nicht alles "Gold", was "glänzt"! Für manche besteht die schöne Weihnachtszeit sogar nur aus einem Haufen Geschenke! Darüber sollte auch mal einer kritische Worte verlieren!
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#4 ZackyProfil
  • 24.11.2011, 13:57hDresden
  • Ist ein tolles Buch, habe ich schon so oft gelesen - und es ist jedesmal wieder interessant.
    Die meisten Zeit sind sie allerdings bei der netten Familie, nicht bei der homophoben. Aber auch bei denen die sich Mühe geben ist es nicht selbstverständlich, das die Beiden in einem Zimmer schlafen...
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