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Schlechte Aktienkurse, aber überzeugend im Diversity-Management: Commerzbank-Vorstand Frank Annuscheit mit Luftballons (Bild: Commerzbank AG)

Das schwule Lifestyle-Magazin MÄNNER hat in seiner Dezemberausgabe erstmals das Unternehmensranking "Diversity Barometer" eingeführt.

Diese Untersuchung zeigt, welchen Stellenwert die insgesamt 30 DAX-Konzerne dem Merkmal "sexuelle Orientierung" innerhalb ihres Diversity-Managements einräumen. Untersucht wurde das Engagement in zehn Kategorien - dabei konnten bis zu 100 Punkte erzielt werden.

Den ersten Platz erzielte die Commerzbank mit 97 von 100 Punkten. Das Unternehmen kann nicht nur einen eigenen Diversity-Manager und ein LGBT-Mitarbeiter-Netzwerk vorweisen, sondern veranstaltet auch Workshops zum Thema "Homosexualität am Arbeitsplatz" und unterstützt regionale CSDs und Aids-Hilfen.

Auf Platz zwei landete SAP (95 Punkte) und auf Platz drei die Deutsche Bank (93 Punkte). Den letzten Platz mit lediglich zwei Punkten belegte die Deutsche Börse AG, bei der keinerlei Diversity-Aktivitäten verzeichnet werden konnten. Vorletzter mit fünf Punkten wurde die Beiersdorf-AG. Diese schaltete zwar immerhin "Nivea"-Anzeigenkampagnen in Gay-Medien, hielt es jedoch nicht für nötig, auf die MÄNNER-Anfrage zu antworten. Die detaillierte Auswertungtabelle steht als PDF zum Download zur Verfügung.

"Diversity Barometer" künftig auch mit MDAX-Unternehmen

Das "Diversity Barometer" entstand gemeinsam mit der Litwinschuh Kommunikationsberatung. Inhaber Jörg Litwinschuh - der zugleich Autor des MÄNNER-Schwerpunkts ist - wurde am 10. November zum hauptamtlichen Vorstand der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld berufen (queer.de berichtete).

MÄNNER-Herausgeber Tino Henn will das Unternehmensranking zukünftig mindestens einmal im Jahr vorstellen, im ersten Halbjahr 2012 sollen noch die Unternehmen im MDAX hinzukommen. "Homosexuellen Stellenbewerbern und Arbeitnehmern ist es immer wichtiger, wie ihr Arbeitgeber mit Schwulen, Lesben und Transgender umgeht", nannte Henn die Beweggründe der Studie. "Wer karriereorientierte Schwule und Lesben an sein Unternehmen binden und vor allem langfristig halten möchte, muss das Diversity Merkmal sexuelle Orientierung als einen selbstverständlichen Teil seines Diversity Managements vorleben."

Das Magazin MÄNNER erscheint monatlich im Bruno Gmünder Verlag und ist bundesweit im Zeitschriftenhandel zum Preis von 7,95 Euro erhältlich. (cw/pm)



#1 Carsten ACAnonym
  • 23.11.2011, 14:47h
  • Das ist zwar schön, aber dazu muss man sagen, dass es unter den 30 DAX-Unternehmen nicht schwer ist, diese Position einzunehmen.

    Unter den Blinden ist der Einäugige König.
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#2 Polit_urAnonym
#3 Meine MeinungAnonym
  • 23.11.2011, 17:17h
  • Ein Unternehmen ist immer die Summe seiner Mitarbeiter. Deren Köpfe entscheiden das Betriebsklima. Daran ändern auch Diversity-Beauftragte erst einmal nichts. Insofern ist die Aussagekraft dieser Studie für mich eher eingeschränkt.

    Banken und deren Angestellte sind in der Regel eher konservativ, auch wenn die Quote von lesbisch/schwulen Mitarbeitern aus meiner Erfahrung eher überdurchschnittlich ist.

    Das Ergebnis der Commerzbank kann ich nicht nachvollziehen. Hier müsste sich in den letzten 10 Jahren einiges revolutionär geändert haben. Meine eigenen damaligen Erfahrungen als Mitarbeiter waren jedenfalls derart negativ, dass ein Outing für mich nie in Frage kam.
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#4 cgnfunguyAnonym
  • 23.11.2011, 17:55h
  • Hier zeigt sich wieder einmal die Unwissenheit der Kommentatoren. Schaut doch einfach mal hier vorbei:

    www.arco-coba.de/

    Und ja, es hat sich VIEL verändert in den letzten 10 Jahren!
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#5 stromboliProfil
  • 23.11.2011, 18:23hberlin
  • Antwort auf #3 von Meine Meinung
  • ach wenn du auf mittlerem manegement bleiben willst ist da dem aufstieg keine grenzen gesetzt..
    da kann jeder hämpel heute hinkommen!
    Interesant wird es wenn um die führungsposten geht.. da wo die nepotistischen beziehungskanäle und schulfreunde her kommen.

    Aber jeder arbeitskreis in einer geschlossenen instutition ist ein erfolg für jene, die ihn betreiben!
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#6 stromboliProfil
  • 23.11.2011, 18:26hberlin
  • Ps.:
    hoffe nur, es ist nicht wie bei der fdp eine verzweiflungskampagne zur rekrutierung zahlungskräftiger kunden.. der commerz geht bekanntlich das eigenkapital aus... und stehn unter beobachtung der rating-agenturen.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
#8 alfaAnonym
  • 23.11.2011, 20:35h
  • Es gibt Unternehmen in denen die Geschäftsleitung bei dem Thema Homosexualität aufgescvhlossener ist als der "durschnittliche" Mitarbeiter.
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#9 Timm JohannesAnonym
  • 24.11.2011, 03:57h
  • Wo wir hier gerade bei den Banken und Finanzinstitute sind.

    Aktuell lese ich das SPD und Steinbrück die Vergemeinschaftung der EURO-Schulden wollen und Eurobonds befürworten, für mich wiederum ein Grund doch besser FDP und nicht die Grünen zu wählen und damit Merkel weiter regieren zu lassen.

    *
    www.n-tv.de/politik/Steinbrueck-malt-Krisenszenario-article4
    845391.html


    Finanzpolitisch ist es ein Desaster, wenn wir Eurobonds zulassen; denn dann dürften wir zukünftig die Schuldenmacherei in Südeuropa mitbezahlen. Wozu in Athen, Madrid oder Rom sparen, wenn es von Berlin, Wien und Helsinki mitbezahlt wird. Es ist das gleiche, als wenn ich meinem Nachbarn Geld leihe, obgleich ich nicht weiß, wieviel der auf "der Tasche hat" und ob er mich anlügt.

    Ich bin froh, wenn Merkel Eurobonds ablehnt und darauf drängt, das südeuropäische Staaten sparen; und ich finde es schlimm, wenn derzeit Steinbrück Eurobonds befürwortet. Unter einer SPD Führung dürften wir dann in die Vergemeinschaftund der EURO Länder Schulden einsteigen und da bin ich vollends dagegen.

    Da werde ich wohl, falls die SPD dies echt planen sollte, die FDP wählen.
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#10 stromboliProfil
  • 24.11.2011, 09:28hberlin
  • Antwort auf #9 von Timm Johannes
  • schatzerl, wenn die ratings-agenturen sich erst mal den deutschen markt vornehmen weil die spekulantenblase sich auf uns konzentriert, werden die dort griechische verhältnisse vorfinden! Schau an was in belgien momentan läuft.. deutsche verhältnisse.
    Der gesamte kommunalbereich ist überverschuldet und in spekulationsfallen verwickelt, hervorgerufen durch bankberatungen, die den kommunnen schnelle gewinne bei gleichbleibend %tualer kreditaufnahme versprachen! Überprüfen die erst mal die bonität der kommunen , wird die des staates sinken!
    Wir sind keine insel der seligen, eher eine der möchtgern-besserwissenden, ohne dabei aus den geschichtlichen fehlern lernen zu wollen.

    Das du flatterhaftes wesen von blüte zu blüte der steuererleichterungen schwebst, ist kein geheimniss hier, also auch nicht der wiederholung wert! Ausser du willst deinen opportunismus gehörig unter beweis stellen.. !

    Dummerle; Bei vermutlich 3% fdp 2013, wird deine stimme gerecht gewürdigt werden; also geh wählen wen du willst! Wen interessierts?!!

    Nochmal Dummerle; eurobonds sind zwar auch nicht mehr der wahrheit letzter schluss, aber der wohl letzte rettungsanker vor dem entgültigen versagen der finanzmärkte. Aber sie funktioinieren auch nur, wenn generell das spekulationswesen verboten oder so stark reguliert wird, das national - ökonomien nicht mehr ziel von spekulation sein können.. gelernt aus was: inflation 1921, depression 1931/32
    Deutsche banken nun auch ins visier der agenturen kommen weil nicht mehr mit genügend eigenkapital gesichert, die die eingegangen risiken absichern...was also wird die bank machen... schatzerl???

    Und bonds. die ja eine zahlungsverpflichtung darstellenfür den fall fehlenden kapitals, kommen dann auch uns zu gute wenn unsere zahlungsunfähigkeit auf uns zukommt, weil auf erhöhung der kreditmarge gegen deutschland spekuliert wird, wie bereits im falle frankreich-spanien-belgien. Gerade die beiden letzteren , die in den letzten jahren vorbildlich die sparvorgaben erfüllten, um nun doch opfer von spekulanten zu werden. Das wäre, um bei deinem beispiel zu bleiben, als wenn dem nachbarn der zwar gespart hat, die rückzahlungskredite auf seine gebautes haus ums 2-3 fache erhöht werden.. was den guten, weil zwar streng aber auch eng gerechnet, in die zahlungsunfähigkeit treibt.. dann darfst du zusehen, wie die bank das verkaufschild draussen in die einfahrt stellt...
    Wenn also bei uns ebenfalls 7% zur schuldentilgung anstehen weil ratingagenturen es so befinden, dann möcht ich mal die sehen, die heute gegen den euro-bond plärren.

    www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,799429,00.html

    Es ist die Politik, Dummkopf!
    Eine Kolumne von Wolfgang Münchau
    "Nur die Politik kann Europa vor der Katastrophe retten. Doch die lässt ihre letzte Chance verstreichen. Das Hauptproblem: Die Regierungen der Euro-Zone sitzen alten deutschen Lügen auf."

    www.zeit.de/wirtschaft/2010-11/finanzkrise-kosten

    "Die Finanzkrise kostet jeden Deutschen mindestens 9000 Euro. Je nachdem wie sich die Wirtschaft entwickelt, könnte der Betrag noch gewaltig steigen. "
    hier sind die zahlen , die 2010 gelten, ohne die neueren daten seit aufstellung des euro-rettungsschirmes 2011.. der die schuldenumschuldung mittlerweile verdoppelt hat.
    Da du steuerschleimer ohnehin nie spd wähltest, wird steinbrück auf deine stimme verzichten können, geht doch eh alles auf große koalition hinaus!
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