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Bei der ersten Ausgabe der neuen Castingshow "Voice of Germany" von Pro 7 überzeugte am Donnerstag der offen schwule Mannheimer Rino Galiano mit seinem Cover von "You give me something".

Gag an der neuen Show ist das Prinzip der "Blind Audition": Die Juroren hören zunächst nur den Kandidaten, anstatt ihn auch nach dem Aussehen zu bewerten. Was im Falle von Rino vielleicht ganz hilfreich ist: Irgendwie werden wir das Gefühl nicht los, Volker Beck würde heute (nunja, vor zehn Jahren) so aussehen, hätte er nicht eine Karriere in der Politik eingeschlagen.

Der Casting-Clip bei voice-of-germany.de

Die Juroren ließen sich von dem Gesang schnell überzeugen, nur Galianos Idol Nena drückte bis zuletzt nicht den Buzzer. Rino entschied, sich von Xavier Naidoo vertreten zu lassen, der ihn als "Engel mit ner Stimme" bezeichnete. Wird die Mannheimer Connection Erfolg bringen?

Der 36-jährige Galiano ist dabei in der Szene nicht unbekannt. So hat er ein Musical zu Stonewall komponiert und getextet und war auch mit Nummern alter Schwulendiven in ganz Deutschland unterwegs. In einem Interview sagte er auf die Frage nach der letzten Karnevalsverkleidung, er sei beim CSD (!) als Braut gegangen. Als politisches Statement für die Homo-Ehe und so. Die Idee, an der Show teilzunehmen, kam von seinem Freund, der ihn im Einspielfilm als unverschämt und eingebildet bezeichnete. Es muss Liebe sein.



Von Nena enttäuscht wurde auch Percival, der "Drops of Jupiter" sang und sich schließlich Reamon-Sänger Rea Garvey als Betreuer nahm, oder welchen Ausdruck man auch immer für die Aufgabe gewählt hat, um nicht von anderen Shows verklagt zu werden. Der 35-jährige gebürtige Texaner, der in Köln lebt, war zuvor Musicaldarsteller in Amerika und auch Backgroundsänger unter anderem von Robbie Williams. Geht man nach Facebookeinträgen und Tweets des gestrigen Abends, wird er nicht gerade für Hetero gehalten. Infos zur sexuellen Orientierung liegen allerdings nicht vor.



#1 unfreiwilligfanAnonym
#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 25.11.2011, 19:17h
  • Gut, daß beide Kandidaten eine Runde weiter sind und DSDS kann nächstes Jahr einpacken!
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#3 eMANcipationEhemaliges Profil
  • 26.11.2011, 00:00h
  • Antwort auf #2 von FoXXXyness
  • DSDS + Superstar etc. koennen sicher nicht einpacken, da es genug Unterschichtleute gibt, die das Programm schauen. Oder für wen bitteschön wird das gesamte RTL Nachmittagsprogramm produziert; sicher nicht für die arbeitende Bevölkerung.
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#5 HansiHinternAnonym
#6 GayUserAnonym
  • 26.11.2011, 23:20h
  • Und schon wieder 'ne Casting-Show.
    Wie üblich verschwinden die "Stars" alsbald wieder in der Versenkung, durchgereicht bis hinunter zum Bierzelt / zur Dorfdisco.
    So produziert man neues Z-Promimaterial fürs Dschungelcamp & Co...
    Es profitieren die Sender und abgehalfterte Sangeskünstler, die die Jury besetzen.
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#7 TV_4EVERAnonym
  • 27.11.2011, 14:09h
  • Antwort auf #6 von GayUser
  • Na und, um Nachhaltigkeit gehts bei diesen Konzepten nicht. Es geht um Entertainment während einer Staffel, um sie dann zu vergessen um die nächste Show zu gucken.
    Ausserdem können ja schon einige danach ein bisschen Geld verdienen und manche heute immer noch.
    Typisch Deutschland, leichte Unterhaltung immer zu verteufeln. Schalt doch nicht ein!
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#8 FoXXXynessEhemaliges Profil