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Das Opfer Ernst-Michael Picht (Bild: Polizeidirektion Ludwigsburg)

Im Fall des Tötungsdeliktes am 51-jährigen Ernst-Michael Picht aus Vaihingen/Enz (Landkreis Ludwigsburg) ist ein 26-jähriger Tatverdächtiger von Serbien an Deutschland ausgeliefert worden.

Der Mazedonier ist mit internationalem Haftbefehl gesucht und am 25. August in Serbien festgenommen worden. Sein mutmaßliches Opfer war vor einem Jahr, am 13. Dezember 2010, tot in seiner Wohnung im Norden Vaihingens aufgefunden worden (queer.de berichtete). Bei der Obduktion wurden am Körper des Opfers mehrere massive, durch ein Messer verursachte Stich- und Schnittverletzungen festgestellt. Es gab auch Anzeichen von Einwirkung stumpfer Gewalt.

Die Ermittlungen der bei der Kriminalpolizei Ludwigsburg eingerichteten Sonderkommission "Berg" hatten bereits zu einem frühen Zeitpunkt auf die Spur des 26-Jährigen geführt. Die Beamten hatten insbesondere Informationen auf dem Privatleben des Opfers gesammelt und die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. So hatten sie in einem Fahdungsplakat unter anderem um "Angaben zu dem Freizeitverhalten" des 51-Jährigen gebeten und nach "Lokalitäten" gefragt, die er vor seinem Tod besucht hatte.

War es eine Beziehungstat?

Der Tatverdächtige soll nach Angaben der Ermittler "Kontakte zu Homosexuellen in Stuttgart" und zuletzt auch eine Beziehung zu dem Opfer unterhalten haben. Bereits kurz nach der Tat hatte er sich ins Ausland abgesetzt. Nachdem am Tatort gesicherte DNS-Spuren den Tatverdacht in der Folge noch erhärtet hatten, war vom Amtsgericht Heilbronn auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heilbronn Haftbefehl gegen den 26-Jährigen erlassen worden.

Der Tatverdächtige ist bereits am Dienstag am Flughafen Stuttgart angekommen und wurde dort von Kriminalbeamten festgenommen. Er wurde am Mittwoch dem Haftrichter in Heilbronn vorgeführt und in ein Gefängnis eingewiesen. Ihm droht nun eine lebenslange Haftstrafe. (pm/dk)



#1 5z54Anonym
  • 02.12.2011, 14:00h
  • "So hatten sie in einem Fahdungsplakat unter anderem um "Angaben zu dem Freizeitverhalten" des 51-Jährigen gebeten und nach "Lokalitäten" gefragt, die er vor seinem Tod besucht hatte."

    ---------------------
    Jetzt sucht die Polizei Menschen, die nähere Angaben zu den Hobbys und dem Bekanntenkreis des Opfers machen können.

    www.kanal8.de/default.aspx?ID=3857&showNews=1077733
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#2 FoXXXynessEhemaliges Profil
#3 PeteBAnonym
  • 02.12.2011, 18:02h
  • Mal angenommen das Oper und der Verdächtigte hatten eine Beziehung: dann ist es ja logisch, dass in der Wohnung DNA vom Verdächtigten zu finden ist... klar is das mMn noch nicht.
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#4 Harry1972Profil
  • 13.05.2014, 18:10hBad Oeynhausen
  • Antwort auf #3 von PeteB
  • Ähmm... dabei wird es sich sicherlich um Spuren handeln, die die DNA in direkten Zusammenhang mit der Tat bringen.
    So ganz doof sind die Ermittlungsbehörden ja auch nicht.
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