Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?1549

Berlin Mehrere NS-Opfergruppen sollen eine höhere Entschädigung erhalten, berichtet die Nachrichtenagentur epd. Die Koalitionsfraktionen hätten sich mit dem Bundesfinanzminister verständigt, die Leistungen für homosexuelle NS-Opfer, Zwangssterilisierte, Wehrmachtsdeserteure und Kinder von Euthanasie-Opfern zu erhöhen, zitiert die Agentur die zuständigen Abgeordneten von SPD und Grünen, Marga Elser und Volker Beck. Zwangssterilisierte sollen vom 1. September an statt bislang rund 61 Euro unabhängig von ihrem Einkommen 100 Euro monatlich erhalten. Bei Euthanasie-Geschädigten, Homosexuellen und Zwangssterilisierten, die sich in sozialen Notlagen befinden, soll die Einkommensgrenze, ab der Geld gezahlt wird, um knapp 47 Euro erhöht werden. Zudem werden ab 2005 auch Wehrmachtsdeserteure und Schwule auf Grund des Gesetzes zur Aufhebung von NS-Unrechtsurteilen in den Kreis der Leistungsberechtigten einbezogen. Für die Entschädigung von Kindern, deren Eltern im Nationalsozialismus ermordet wurde, wird die Altersgrenze angehoben. Bislang erhielten die hinterbliebenen Kinder der Euthanasie-Opfer nur Geld, wenn sie beim Tod des Elternteils noch keine 21 Jahre alt waren. Jetzt werden sie auch entschädigt, wenn sie nicht älter als 27 Jahre waren. SPD und Grüne wollten sich dafür einsetzen, die Hilfen für die kommenden Jahre zu sichern und weiter zu verbessern, sagten Beck und Elser. Die Unterstützung der heute noch lebenden NS-Opfer habe eine hohe Priorität. (pm/epd)



#1 MarcAnonym
  • 25.08.2004, 17:38h
  • Davon die Betroffenen mehr haben als von so manch einer Stiftung, über die auf diesen Seiten schon so viel geweint wurde...
  • Antworten » | Direktlink »
#2 Jan MöllersAnonym
  • 25.08.2004, 20:14h
  • Ich warte schon auf den abschätzigen Kommentar von Norbert Blech. Nach dem Motto "zu spät", "zu wenig", "alles nur um kurz vor den Wahlen auf Stmmenfang zu gehen "...
  • Antworten » | Direktlink »
#3 JanAnonym
  • 25.08.2004, 20:45h
  • Ja genau, oder: irgendeine Opfergruppe wurde vergessen. Uns Norbert wird da schon was einfallen, um da 'ne Homogurke draus zu basteln.
  • Antworten » | Direktlink »
#4 OlafAnonym
#5 KurtAnonym
  • 25.08.2004, 23:45h
  • Um das also mal in andere Worte zu fassen: Jetzt haben wir den letzten lebenden NS-Opern rin paar Cent mehr gegeben, dann ist ja alles gut und kann die alte Zicke Blech endlich den Mund halten. Das ist arg zynisch - und leider auch sehr traurig. Es war doch seine Heiligkeit Volker I., der die vernünftige Stiftung ins Spiel brachte. Die zweimal dank seiner Heiligkeit gescheiterte Stiftung und die Individualentschädigung schließen sich auch nicht aus. Ach nein, ihr Grüne-Jugend-Kinder und Büro-Beck-Rumsitzer, bevor ihr hier engagierte, kritische und meist richtig liegende Journalisten diskreditiert, solltet ihr erstmal das Hirn einschalten.
  • Antworten » | Direktlink »
#6 DirkAnonym
  • 26.08.2004, 09:35h
  • Also, wenn das Finanzministerium aufgrund des allgemeinen Sparzwanges vorgibt, daß nur ENTWEDER die Stiftung ODER eine Ausweitung der Entschädigungszahlungen finanzierbar sei, halte ich die Entscheidung, den Opfern selbst mehr zukommen zu lassen, absolut für richtig.
  • Antworten » | Direktlink »
#7 Jan MöllersAnonym
  • 26.08.2004, 23:37h
  • Hey Kurt, wenn du schon keine Ahnung hast, halt einfach die Klappe. Die Stiftung ist 2x an Volker Beck gescheitert... Was für eine unverschämte Lüge! Wo hast Du denn den Unsinn her??
  • Antworten » | Direktlink »