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Das von der Polizei veröffentlichte Foto des Opfers Jonathan H.

In Leipzig hat am Wochenende die Suche nach dem Mörder des 23-jährigen Jonathan H. begonnen, dessen zerstückelte Leiche bereits Anfang November im Elsterflutbecken gefunden worden war. Bekannte des Opfers hatten den jungen Mann vermisst gemeldet und der Polizei DNA-Spuren zur Verfügung gestellt, mit der die Leiche erst jetzt identifiziert werden konnte.

Ein Pilzsammler hatte am 6. November einen abgetrennten Arm gefunden, wenig später wurden der zweite Arm und der Torso des Mannes entdeckt. Der Kopf des Opfers, seine abgetrennten Finger und Geschlechtsteile sind weiterhin nicht gefunden.

Die mittlerweise auf 30 Personen aufgestockte Mordkomission bittet um Hinweise an die Leipziger Kriminalpolizei, Dimitroffstraße 01 in 04107 Leipzig, Tel. (0341) 966 4 2553 oder per eMail: emuk.elster@polizei.sachsen.de. Angaben zum Opfer, zu dessen Bekanntenkreis, Aufenthaltsorten und Hobbys werden erbeten.

Medienberichten zufolge soll Jonathan schwul gewesen sein. Es gibt auch Spekulationen, dass der junge Mann seinen Körper verkaufte. Ansonsten wurde bekannt, dass der Sohn einer deutschen Mutter und eines vietnamesischen Vaters streng religiös erzogen wurde und sein Abitur an der christlichen Christopherusschule in Droyßig bei Zeitz machte. Nach der Schulzeit soll er mit seinen Eltern gebrochen und von Hartz IV gelebt haben. Er galt als Manga-Fan und war auch Gast bei Comicmessen.

Dass der Computer des Opfers verschwunden ist, nehmen die Ermittler als Indiz, dass Jonathan den Täter im Internet kennengelernt haben könnte. Ein Mord aus sexuellen Motiven ist eine der vielen Möglichkeiten, denen die Polizei nachgeht. (cw)



#1 wanderer LEAnonym
#2 wächterAnonym
#3 HbffAnonym
#4 Geert
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
#6 AchiAnonym
  • 05.12.2011, 18:23h
  • Es treibt einem schon Tränen in die Augen zu lesen was dem Jungen angetan wurde und ich frage mich ernsthaft wie grausam Menschen sein können...

    Der Täter sollte schnellst möglichst gefasst werden bevor er noch mehr Leben zerstört und seiner gerechten Strafe zugeführt werden
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#7 üäpöloikujzhtgrfAnonym
  • 05.12.2011, 18:51h
  • Leipzig ist als Neonazihochburg bekannt - ich vermute den oder die Täter im rechtsextremen Millieu, zumal das Opfer "Ausländer" war.
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#8 alexMucEhemaliges Profil
  • 05.12.2011, 20:16h
  • Antwort auf #7 von üäpöloikujzhtgrf
  • Auf was für einem Planeten lebst Du denn. Wieso müssen asiatisch oder afrikanisch aussehende Leute denn unbedingt Ausländer sein? Die Zeit ist lange vorbei.Und seitdem alle Neonazi-Treffen, in Leipzig, erfolgreich verhindert wurden ist Leipzig ein absolut schlechtes Pflaster für Neonazis und NPD. Im Gegensatz zu München übrigens. Wo bisher alle Nazi-Demos vom Verwaltungsgericht genehmigt wurden. Übrigens, im aktuellen Neonazi-Fall, wird gerade im Saarland ermittelt.
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#9 üäpöloikujzhtgrfAnonym
  • 05.12.2011, 20:38h
  • Antwort auf #8 von alexMuc
  • ich habe "Ausländer" absichtlich in Anführungszeichen gesetzt, weil sie von den scheiß Nazis als solche gesehen werden. Ich sehe sie keineswegs als solche. Gerade die Vietnamesen nicht, denn die meisten die damals in die DDR kamen sind geblieben. Glücklicherweise.

    Also, eh Du dich aufregst und mich angreifst, erst überlegen....
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#10 wanderer LEAnonym