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Straßenbahn der Bonner Linie 66 (Bild: Wiki Commons / Qualle / CC-BY-2.5)

Das Bonner Amtsgericht hat am Freitag einen 28-Jährigen verurteilt, der zusammen mit einem anderen Mann im August einen 21-jährigen Jurastudenten in einer Straßenbahn krankenhausreif verprügelt hatte. Der Student saß mit vier Freunden in einer Sitzreihe der Straßenbahn, er selbst saß dabei auf seinem Partner. Als Motiv für die Tat gilt Medien zufolge Schwulenhass.

Nachdem die Täter in die Straßenbahnlinie 66 auf Höhe der Ollenhauerstraße einstiegen, gingen sie plötzlich ohne Vorwarnung und vorherige Provokation auf den Studenten los. Im Zeugenstand berichtete der Student laut dem "Bonner Generalanzeiger", er habe mit keinem Angriff gerechnet, da es so aussah, als würden die Männer direkt wieder aussteigen wollen. Doch dann sei er am Arm gezerrt worden und habe danach Schläge und Tritte gespürt, es sei "sehr chaotisch" geworden.

Die beiden Täter schlugen und traten auf das Opfer ein, das mehrere Prellungen und eine blutende Wunde am Auge erlitt. Wenig später stiegen die Täter an der Station Ollenhauer Straße wieder aus. Die Freunde des Studenten konnten der Polizei genaue Angaben zu den Tätern machen, einer wurde kurz nach der Tat gefasst und angeklagt.

Der 28-Jährige gab vor Gericht an, er könne sich kaum an die Tat und auch an keine Gründe erinnern; er hatte vor der Tat zahlreiche alkoholische Getränke zu sich genommen und rund drei Promille im Blut. Sein Mittäter, den er vorher nicht kannte, habe ihm beim Einsteigen in die Straßenbahn mit den Worten "Komm, los" zum Angriff ermutigt.

Strafrichter André Stollenwerk verurteilte den nicht vorbestraften 28-jährigen Darius G. wegen gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsgeldstrafe in Höhe von 4.500 Euro (150 Tagessätze à 30 Euro). In das Urteil floss ein, dass der Täter viel Alkohol getrunken hatte und das Opfer nur leicht verletzt wurde. (cw)



#1 JohnnyAnonym
  • 05.12.2011, 16:10h
  • Und die Moral von all diesen Geschichten?
    Willst du killen, vorher lieber ordentlich picheln.
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#2 Lapushka
  • 05.12.2011, 16:49h
  • "Das Bonner Amtsgericht hat am Freitag einen 28-Jährigen verurteilt, der zusammen mit einem anderen Mann im August einen 21-jährigen Jurastudenten in einer Straßenbahn krankenhausreif verprügelt hatte. Der Student saß mit vier Freunden in einer Sitzreihe der Straßenbahn, er selbst saß dabei auf seinem Partner. Als Motiv für die Tat gilt Schwulenhass."

    Lol fürs Opfer tut es mir leid, aber das sind ja mal richtig tolle Freunde bzw. ein toller Boyfriend. Der Freund + drei weitere Kumpels lassen zu dass ihr Kumpel/Freund KRANKENHAUSREIF (wird also wohl mehr als ne kleine Schelle gewesen sein) von zwei Leuten zusammengeschlagen wird. Fünf gegen zwei Überzahl-Situation und die Täter können ernsthaft einfach so unbehelligt wieder aussteigen anstatt die Abreibung ihres Lebens zu kassieren und ihre Zähne vom Boden aufzusammeln?
    Was für Helden.
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#3 Leid-ErAnonym
#4 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 17:41h
  • Antwort auf #2 von Lapushka
  • Auf Gewaltopfer und deren Angehörige/Freunde im Forum mit hirnlosen Kommentaren einzupreschen obwohl man keine Ahnung hat ist sehr einfach!
    Warst du dabei? Weißt du ob einer der Täter bewaffnet war und so die Freunde des Opfers in Schach halten konnte?
    Diese Täter- Opfer- Umkehrmentalität kotzt mich an. Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort.
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#5 Geert
  • 05.12.2011, 17:47h
  • Das Klischee wurde also mal wieder voll bestätigt: Schwule verhalten sich oft wie alte Frauen! Warum konnten nicht 5 erwachsene schwule Männer diese zwei Angreifer in die Flucht schlagen? Hätten 5 Lesben in der Straßenbahn gesessen, sie hätten die Angreifer kurz und klein geschlagen!
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#6 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:01h
  • Antwort auf #3 von Leid-Er
  • Es soll ja auch nicht von ihnen AUSGEHEN, sondern in dem Fall ist das schlicht Notwehr bzw. ein verfickter Rettungsversuch IHRES FREUNDES.
    Und es muss ja auch keine Bestrafung aus dem Lehrbuch sein. Aber solchen Volldeppen mal die Nase platt zu hauen, damit sie mal die Erfahrung machen, dass so ein Verhalten nicht überall geduldet wird, ist ja wohl nicht zuviel verlangt.

    Wenn er meine am Boden liegende beste Freundin oder meinen besten Freund treten würde, würde ich mich sogar auf einen Prime Mike Tyson stürzen.

    Ich bin bloß ne Frau und nicht grade Beatrix Kiddo, habe aber den Beschützerinstikt eines 3 Meter Grizzlys und werde wenn es um meine Freunde geht zur Berserkerin egal gegen wen und egal was mit mir unter Umständen passieren könnte. Teilweise habe ich auch schon kassieren müssen, aber scheiss doch drauf man kann sich doch nicht alles tatenlos gefallen lassen. So macht man das doch unter Freunden.
    Solche Sachen taten- und wehrlos über sich ergehen zu lassen schädigt auch das eigene Selbstwertgefühl. Und natürlich das gegenseitige Vertrauen.

    Wenn man bei Fremden keine Zivilcourage hat, ist das schon unschön aber vielleicht noch iiiirgendwie nachvollziehbar aber doch nicht bei den eigenen Freunden oder sogar dem eigenen Freund. So ein Typ wäre die längste Zeit mein Freund gewesen.
    Sowas übersteigt jegliche Dimension meiner Vorstellungskraft.

    Fünf gegen Zwei...ich fasse es nicht.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.12.2011, 18:03h
  • Das Urteil ist ein Witz! Alkohol entschuldigt wohl alles oder was hat sich der Richter dabei gedacht, als er das Urteil verkündete und begründete? Wer eine solche Tat aus blankem Homohaß begeht, der hat kein Anrecht auf eine Bewährungsstrafe, egal, ob er vorbestraft ist oder nicht!
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#8 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:07h
  • Antwort auf #4 von stögel
  • Das ist keine Täter- Opferumkehr.
    Wer Täter und Opfer ist, ist hier ziemlich eindeutig.

    Da die Tat auf der Überwachungskamera aufgezeichnet wurde, hätte es eine Erwähnung gefunden wenn eine Waffe zum "In Schach halten" beteiligt gewesen wäre.
    Im Übrigen, was für eine Waffe soll das bitte gewesen sein? Mit nem Messer kannst du nicht vier Leute ruhig halten und wäre es eine Schusswaffe gewesen, hätte der Artikel es erwähnt.

    Ausserdem glaubst du doch nicht ernsthaft dass zwei einander völlig Fremde die mal spontan einen Schwulen klatschen wollen (Die Tat wurde laut Bericht eingeleitet mit den Worten "Los komm" noch Zeit für eine Einsatzbesprechung haben.
    "Die beiden Täter schlugen und traten auf das Opfer ein"

    Nix "In Schach halten".

    "Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort."

    Mir ist herzlich egal was du glaubst.
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#9 Lapushka
  • 05.12.2011, 18:10h
  • Antwort auf #4 von stögel
  • "Aber sicher, du wärst natürlich der "Held" gewesen und hättest sie alle zusammen geschlagen oder wärst den "Ehrentod" gestorben als die Waffe auf dich zielte...nur glaube ich dir kein Wort."

    Das hat nichts mit Ehre zu tun. Aber es gibt Menschen für die ich sterben würde um sie zu schützen, ja.
    Das muss ich dir aber nicht beweisen weil es mich schlicht nicht interessiert ob du mir das abkaufst.
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#10 stögelAnonym
  • 05.12.2011, 18:10h
  • Antwort auf #5 von Geert
  • Der eine Freund ist sein Partner, ok Tatsache.
    Aber über die anderen Freunde weißt du gar nicht ob sie schwul sind oder nicht, das geht aus dem Artikel nicht hervor. Wenn sich jetzt herausstellt sie sind hetero, bricht dann dein Weltbild zusammen?

    Bist du schwul, Geert?
    Ich finde es eher erstaunlich wieviele Schwule unter Selbsthass zu leiden scheinen wenn man sich exemplarisch die Kommentare von Leid-er und Geert durchliest. (Vorausgesetzt es sind Schwule und keine Fakes)
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