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Franz-Peter Tebartz-van Elst (Bild: Wiki Commons / Moguntiner / CC-BY-SA-3.0)

Der Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst hat in einem Interview mit "Welt Online" gewarnt, die Auflösung des traditionellen Ehebildes führe zu seelischen Schäden an Kindern. Der 52-Jährige ist derzeit Familienbischof in Deutschland und hat laut "Welt" gute Karten, dereinst Nachfolger von Kölns Erzbischof Joachim Meisner zu werden.

In dem Interview sagte Tebartz-van Elst, der Begriff Homo-Ehe sei "sehr problematisch". "Als katholische Kirche können wir nicht teilen, was damit gemeint ist. Gott hat Mann und Frau füreinander geschaffen, aus ihrer lebenslangen Verbindung in Liebe und Treue erwächst Nachkommenschaft. An dieser Schöpfungswirklichkeit können und dürfen wir nicht vorbeigehen."

Homosexuellen gebühre zwar persönlicher Restpekt, aber dadurch dürfe das christliche Verständnis von Ehe und Familie nicht "relativiert" werden. Es entspreche der Schöpfungswirklichkeit, dass Kinder Vater und Mutter bräuchten. "Wenn diese natürliche Verbindung nicht mehr erlebt, garantiert und akzeptiert wird, hat dies gravierende Auswirkungen auf die seelische Entwicklung eines Menschen."

Mütter und Väter des Grundgesetzes wollten Hetero-Ehe

Gegen Ende des Interviews sagt der Bischof, das Grundgesetz berufe sich ausdrücklich auf das christliche Menschenbild - zuvor hatte er sich bereits als eine Art Bundesverfassungsrichter gegeben: "Ich bin überzeugt, dass die Gesellschaft unser Zeugnis braucht, weil wir darauf aufmerksam machen, was verloren geht, wenn Ehe und Familie nicht mehr so geschützt werden, wie es die Mütter und Väter des Grundgesetzes festgelegt haben." Diese hätten die Familie als Keimzelle der Gesellschaft angsehen, weshalb "der Ehe von Mann und Frau eine unverwechselbare Priorität" zu geben, "ihr Alleinstellungsmerkmal zu stärken" sei.

Das Bundesverfassungsgericht hat freilich schon vor zehn Jahren geurteilt, dass aus dem besonderen Schutz von Ehe und Familie in Artikel 6 des Grundgesetzes kein Benachteiligunggebot für andere Familienformen herauszulesen ist. Vertreter der katholische Kirche sagen immer wieder, dass gelebte Homosexualität Sünde sei. Zuletzt hatte der Papst zweimal auf seinem Deutschland-Besuch die Wichtigkeit der Hetero-Ehe betont (queer.de berichtete).

Schweiz: Bischof nennt Kondome "Ideologie"


Vitus Huonder (Bild: Bistum Chur)

Auch in der Schweiz gibt es Aufregung über Aussagen eines katholischen Bischofs. Vitus Huonder, der Bischof von Chur, hatte im Interview mit der "Neuen Zürcher Zeitung am Sonntag" gesagt, Sexualerziehung sei keine "weltanschaulich neutrale Angelegenheit wie etwa die Mathematik" und müsse "grundsätzlich in der Verantwortung der Eltern" liegen und nicht in der des Staates. Es gebe gar ein "Widerstandsrecht", wenn der Staat auf die religiösen Weltanschauungen der Eltern nicht Rücksicht nehme. Diese müssten Möglichkeiten haben, "sich den staatlichen Übergriffen zu entziehen".

Als Beispiel nannte der Bischof die Aufklärung über HIV. So könne in der Schule sachlich über die Verbreitung gesprochen werden. Es sei aber "höchst problematisch" und "Ideologie", wenn Kindern im Kampf gegen Aids vor allem die Verwendung von Kondomen empfohlen werde. Die Sexualität sei "grundlegend mit der religiösen Haltung verbunden und eine zentrale Dimension des Menschseins".

Der Bischof sprach sich auch gegen ein Adoptionsrecht für Homo-Paare aus, was zwar der heutigen gängigen Weltanschauung entspreche, von ihm aber keine Zustimmung erhalten könne. Auf die Reporteraussage, dass es Fakt sei, dass Kinder schon bei Schwulen und Lesben aufwüchsen, sagte der Bischof: "Was Fakt ist, muss nicht unbedingt ethisch in Ordnung sein." Jedes Kind habe ein Recht auf Mutter und Vater. "In der Struktur einer homosexuellen Partnerschaft wird dieses Recht dem Kind vorsätzlich verwehrt. Das ist eine Verletzung des Kindsrechts."

Die "Ordnung der Natur" spreche gegen die Idee, dass homosexuelle Eltern genausogut ein Kind aufziehen könnten wie heterosexuelle. "Die besten Voraussetzungen zur Entwicklung einer sicheren Geschlechtsidentität hat ein Kind, wenn es in der Geschlechterspannung von Mutter und Vater aufwachsen kann." (nb)



Auch Westerwelle lobt Papst

Bundesaußenminister Guido Westerwelle (FDP) hat sich positiv über die Aussagen von Papst Franziskus zur Homosexualität geäußert.
#1 decisionneurotic
  • 05.12.2011, 20:15h
  • bla bla... der teufel wird uns holen und wir werden in der hölle schmoren.

    ich frage mich, welche auswirkung die kirche auf die kindliche entwicklung hat oder wer hat hier gleich nochmal massenhaft kinder sexuell missbraucht und misshandelt in gottes namen.

    ich frage mich ernsthaft, ob ein zwanghaftes zölibat zu antisexueller frustration führt.
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#2 rainbowAnonym
  • 05.12.2011, 20:16h
  • wer im glashaus sitzt sollte nicht mit steinen werfen,
    denn am schlechtesten ist es in obhut katholischer heime aufzuwachsen in denen es anscheinend usus war kleine jungs zu schlagen und sexuell zu benutzen, teils als ersatzobjekt für männer oder frauen, teils aus pädophiler neigung heraus.
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#3 Mutter RosaAnonym
  • 05.12.2011, 20:41h
  • Für die frommen Katholiken noch einmal der Hinweis: Tebartz-van Elst wird aller Voraussicht nach demnächst Kardinal von Köln!
    Sollte sich das Problem Kardinal Meisner also biologisch gelöst haben, so wird die Situation für schwule Katholiken nicht etwa besser, sondern deutlich schlechter. Ist erst einmal der junge Hardliner Tebartz-van Elst Kardinal von Köln, werden sich die Kölner nach dem alten Papa (oder nach der Oma) Meisner zurück sehnen...
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#4 alexander
  • 05.12.2011, 21:19h
  • immer wieder die gleiche leier !

    man kann diese sexualneurotiker kaum noch ertragen, selbst mit der eigenen sexualität nicht klarkommen, oftmals verklemmt schwul, aber zur kompensation, gerade die menschen verteufeln, die offen zu ihrer sexualität stehen .
    was die "lieben kleinen" anbetrifft, hat sich dieser sauhaufen, ja besonders vorbildlich hervorgetan,
    und das seit 2000 jahren !

    selbst heute noch versucht diese schweinebande naturkatastrophen, als GOTTES ZORN zu verkaufen ? dann noch diese teufelsaustreibungen, die ja wieder sehr im "trend" liegen, aber behaupten, naturvölker betreiben "götzendienst"!
    was ist dann mit der tollen "jungfrau maria"?

    solange dieser verein nicht endlich in seine schranken verwiesen wird (weltweit), aber insbesondere in der BRD (die jeden tag in ihrer haltung das GG bricht.), wird hier keine besserung eintreten !
    ich kann es gar nicht oft genug wiederholen, wie komme ich dazu, mir von diesem katholiban in dieser, angeblich demokratischen BRD, mit trennung von staat und kirche, ständig in mein leben spucken zu lassen, dass fängt ja schon mit ladenöffnungszeiten an !!! ich bin nicht katholisch und ich unterwerfe mich nicht diesen bevormundungen !
    was dieser laden gesellschaftlich, speziell die letzten 500 jahre angerichtet hat, durch seine "sexualmoral" kann er ohnehin nicht mehr gut machen. die sexuelle verkrüppelung, haben wir jeden tag vor uns ! denn selbst viele sexualstraftaten beruhen auf dieser haltung !

    aber diese brüder "wittern" dank politik und der neuen prüderie wieder MORGENLUFT !
    umso schlimmer, dass diese "volksschädlinge" auch noch von unseren geldern, ihr treiben ungehindert fortsetzen können, mit jährlichen STEUERMILLIARDEN, auch von "schwulen" !
    dazu kommt der für mich "rechtsfreie raum", der diesen idioten zugestanden wird, angeblich wegen religionsfreiheit ? auch dieser hat sich an UNSER GG. zu halten !!!

    abgesehen davon , dass der rückgang der "organisierten gläubigen", bände spricht, muss unsere regierung, endlich gezwungen werden, gesellschaftspolitisch adäquate richtlinien durchzusetzen, die auch der realität entsprechen !
    aber unseren konservativen, dient dieser "mummenschanz" zum stimmenfang, also wird er weiter "gefördert" !
    (aber verständlich, die NPD bekommt ja auch kohle !)
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#5 finkAnonym
#6 geschwisternAnonym
#7 Timm JohannesAnonym
  • 05.12.2011, 22:25h
  • Christliche Kirchen, die theologisch gegensätzliche Positionen zum Vatikan im Thema "Homosexuelle Paare" vertreten, sind im Jahre 2011:

    n der Dänischen Volkskirche[9]
    In 10 von 22 Landeskirchen der Evangelische Kirche in Deutschland.[10] Die VELKD schreibt 2001 in einem Kommunikee: „Die Kirchenleitung stellt fest, dass die Bedeutung der Ehe und der Trauung es nicht zulässt, den Eintritt in eine gleichgeschlechtliche Lebenspartnerschaft mit einer öffentlichen gottesdienstlichen Handlung zu begleiten, die mit einer christlichen Trauung verwechselt werden könnte.“[11] In allen Fällen muss die Kirchengemeindeleitung und der Ortspastor der Kirchengemeinden den Segnungen zustimmen und darüber entscheiden, ob eine gottesdienstliche Begleitung vorgenommen wird. In der Union Evangelischer Kirchen ist dies entsprechend geregelt: eine Verwechslungsgefahr solle ausgeschlossen sein, hingegen ist eine öffentliche Segnung in den Kirchen möglich.
    Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz[12] (öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Evangelisch-Lutherische Landeskirche in Braunschweig[13] (öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Bremische Evangelische Kirche[14] (kein Beschluss der Kirchenleitung/des Kirchentages, Einzelgemeinden haben Entscheidungsfreiheit für Segnungsgottesdienst)
    Evangelische Kirche in Hessen und Nassau[15] (öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Evangelisch-Lutherische Kirche in Oldenburg[16][17] (öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Evangelische Kirche der Pfalz (Protestantische Landeskirche)[18](öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Evangelische Kirche im Rheinland[19] (öffentlicher Segnungsgottesdienst)
    Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche[20][21] (Segnung von Menschen in gleichgeschlechtlichen und eheähnlichen Partnerschaften, im Ausnahmefall im Gottesdienst)
    Evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck (öffentlicher Segnungsgottesdienst)[22][23]
    Evangelische Kirche von Westfalen[24]
    in der Evangelischen Kirche Helvetischen Bekenntnisses in Österreich[25]
    in der Protestantische Kirche der Niederlande[26]
    bei den Remonstranten[27] in den Niederlanden. Sie waren damit 1986 oder 1988[28] die erste Kirche Europas
    in der Schwedischen Kirche[29]
    die Schweizer Reformierten Kirchen der Kantone Aargau[30],Schaffhausen[31], Bern-Jura-Solothurn[32] und Zürich[33]
    bei den Quäkern im Vereinigten Königreich[34]
    bei den Waldensern, einer protestantischen Kirche mit Verbreitung in Italien und Südamerika[35]

    Nordamerika [Bearbeiten]

    in der United Church of Canada [36][37]
    in der United Church of Christ. [38]
    in der Metropolitan Community Church (auch in Europa), [39]
    in der Alliance of Baptists[40]
    in der Presbyterian Church (USA)[41]
    in der Evangelical Lutheran Church in America In der Gesamtkirche offiziell 2009 erlaubt. [42] [43]. Vor 2009 bereits in der Synode von New England offiziell erlaubt [44]
    in der Evangelical Lutheran Church in Canada offiziell 2011 erlaubt. [45]
    in der Episkopalkirche der Vereinigten Staaten von Amerika [46]
    in der Anglican Church of Canada [47]

    Australien/Neuseeland [Bearbeiten]

    Uniting Church in Australia [48]

    Evangelische Kirchen, die Segnungen gleichgeschlechtlicher Paare widersprechen, aber andere Zugeständnisse machen [Bearbeiten]

    Evangelisch-Lutherische Landeskirche Hannovers[49] (öffentliche Fürbittandachten ohne Segnungshandlung)
    Methodist Church of Great Britain: Die Kirche gibt gleichgeschlechtlichen Partnerschaften keinen offiziellen Segen, und Civil Partnerships dürfen nicht in Räumen der methodistischen Kirche geschlossen werden, aber es ist Pastoren erlaubt, privat mit einem in einer eingetragenen Partnerschaft lebenden, homosexuellen Paar zu beten. Es ist Methodisten nicht verboten, eine Civil Partnership einzugehen, solange sie keinen Sex haben[50].
    Norwegische Kirche: (öffentlicher Gottesdienst mit Gebet ohne Segnungshandlung)
    Evangelisch-Lutherische Kirche Finnlands: (öffentlicher Gottesdienst mit Gebet ohne Segnungshandlung)[5
    Altkatholische Kirche:

    Weitere Religionsgemeinschaften sind derzeit:
    im Reformjudentum (World Union for Progressive Judaism) in Großbritannien[64]
    in Teilen des Konservativen Judentums in den USA[65]
    in der Unitarian Universalist Association in den USA[66]
    in vielen Gemeinden der General Assembly of Unitarian and Free Christian Churches in Großbritannien[67]
    in einigen Tempeln der Jōdo-Shinshū in den USA[68]
    in der Sōka Gakkai in den USA[69]
    in der neuen religiösen Bewegung Unity Church
    in der neuen religiösen Bewegung Wicca
    im hinduistischen Dakshinkali Tempel im Kathmandu-Tal/Nepal[70]

    --> Fazit: Mehr und mehr Kirchen und Religionsgemeinschaften denken ganz anders als die derzeitige Kirchenleitung in Rom. Der Vatikan sollte sich ändern !
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#8 ClaudiaAnonym
  • 05.12.2011, 22:54h
  • Blablablabla...dieses gebetsmühlenartige, homophobe Scheißdreck, den diese Pfaffen von sich geben, ist beleidigend, unerträglich und anmaßend! Zudem unsinnig, falsch und schlicht menschenverachtend!
    Schnauze, Katholibans!!!!!
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#9 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 05.12.2011, 23:06h
  • Nicht Homoehe, sondern die Katholische Kirche sind schlecht fürs Kind, von denen Hochwürden und Eminenzen ihre scheinheiligen Fingerchen nicht von lassen können!
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#10 LubomirAnonym
  • 05.12.2011, 23:28h
  • Gegen das katholische Gesindel hart durchgreifen! Dem heuchlerischen, verworfenen, ewiggestrigen Pack dasselbe antun, was z. B. an unserem böhmischen Meister Jan Hus und all den zur Verbrennung verurteilten, mutmasslichen Hexen verübt worden war: ein Konzil in Konstanz veranstalten und danach allen ein richtiges Fegefeuer gönnen, indem man sie in lodernden Flammen der Scheiterhaufen wohlverdient und befreiend aufleuchten lässt!!!
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