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Margaret Court hat vor Steffi Graf die meisten Grand-Slam-Titel gewonnen

Margaret Court ist die erfolgreichste Tennisspielerin der Geschichte - jetzt warnt die 69-jährige Australierin vor Homosexuellen als Gefahr für Familien.

In Australien wird derzeit über die Öffnung der Ehe für Schwule und Lesben debattiert, nachdem sich die regierende sozialdemokratische Labor Party erst vor einer Woche dafür ausgesprochen hat. Als einer der lautstärksten Kritikerinnen meldete sich Margaret Court zur Wort. Court hat zwischen 1960 und 1972 insgesamt 24 Grand-Slam-Titel gewonnen - mehr als jede andere Spielerin. Inzwischen ist Court Pfarrerin einer evangelikalen Kirche in Perth und engagiert sich dementsprechend in der Debatte: "Politisch korrekte Erziehung hat Homosexualität hinter geschlossenen Türen hervorgeholt. Jetzt ist sie offen in der Gesellschaft und es werden aggressiv Ehe-Rechte verlangt, die diese Personen nicht verdienen", sagte sie der Zeitung "West Australian". Sie sieht "zukünftige Generationen" gefährdet. Obgleich Schwule und Lesben in den Medien positiv dargestellt würden, seien sie generell "gestört". Gleichgeschlechtliche Beziehungen seien eine "unnatürlicher Ersatz" für die heterosexuelle Familie.

Störung der göttlichen Ordnung


Premierministerin Julia Gillard lehnt die Öffnung der Ehe ab, obwohl ihre eigene Partei mehrheitlich eine Gleichstellung fordert. Meinungsumfragen zufolge gibt es auch in der Bevölkerung eine Mehrheit für die Ehe-Öffnung

Court argumentiert, dass Politiker mit der Einführung der Homo-Ehe die göttliche Ordnung stören würden: "Gott hat Mann und Frau mit einen einzigartigen Zweck ausgestattet: um neues Leben in die Welt zu setzen". Was Schwule und Lesben praktizierten sei nach Ansicht Gottes "widerlich" und widerspreche der "gottgegebenen Natur" des Menschen.

Der Ausbruch der Tennislegende kommt wenige Tage nach dem Parteitag der Labor Party, in dem sich die Delegierten erstmals mit knapper Mehrheit für die Ehe-Öffnung aussprachen. Allerdings ist es unwahrscheinlich, dass die Minderheitsregierung diesen Beschluss umsetzt. Premierministerin Julia Gillard, die selbst die Gleichstellung im Eherecht ablehnt, hat den Abgeordneten die Aufhebung des Fraktionszwangs bei der Abstimmung versprochen. Weil die oppositionellen Liberalen die Gleichstellung im Eherecht kategorisch ablehnen, hätten die Ehe-Gegner um die Premierministerin eine Mehrheit. (dk)



#1 MarekAnonym
#2 Planlos
  • 07.12.2011, 14:50h
  • BOOOOOOOOOAAAAAAAAA ich kann son dummes gequatsche nicht mehr hören !!!! meine fresse da findet die olle zehe uns abartig wiederlich und wees der teufel was sonst noch...jaja wir kommen in die hölle und alle heten werden glückseeligkeit ins nirvana aufsteigen...mann mann mann dummheit stirbt nicht aus
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#3 lambdascanEhemaliges Profil
  • 07.12.2011, 15:26h
  • Ich schließe mich den beiden "Vorrednern" an. Auch ich bin es langsam leid, immer wieder von Leuten hören zu müssen, dass Homo-, Bi-, A- & Transsexualität "wider Gott" anzusehen sei. Dass aber obige Orientierungen
    a) von den Betroffenen nicht ausgesucht werden können,
    b) heterosexuell orientierte Menschen in ihrer Familienplanung davon in keinsterweise beeinträchtigt werden,
    c) nicht nur beim Menschen, sondern auch im Tierreich vorkommen ("Mutter Natur hat sich schon was dabei gedacht!");
    das wird auch hier wieder von Margaret Court kategorisch ausgeblendet. Traurig!!! Sie hat aufgrund ihrer Vergangenheit als Tennisspielerin eine Vorbildfunktion.
    Wann ändert sich das endlich? Warum muss es solche intoleranten Leute geben, die offen mit ihrer homophoben Meinung prahlen? Ein netter Spruch zuletzt, passend zu Ms. Court: "Manche Menschen sind wie Pauken; je hohler sie sind, umso lauter tönen sie!"
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#4 finkAnonym
  • 07.12.2011, 15:40h
  • das übliche gegenaufklärerische blabla.

    in australien werden sie früher oder später ihr albernes ringen um die rückführung ins mittelalter verlieren.

    anderswo sieht es leider nicht so rosig aus...
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#5 JadugharProfil
  • 07.12.2011, 16:00hHamburg
  • Laut Bibel darf es auch keine Zwitter geben, da Gott den Menschen als Mann und Frau erschaffen hat. Ebenso auch Zwitter bei den Tieren und Pflanzen. Jedoch ist die Natur voll von Zwittern. Wer hat sie den erschaffen?
    Sind Zwitter ebenso eine Störung göttlicher Ordnung?
    Margaret Court ist abscheulich, beschränkt, dumm und widerlich und nicht Homosexuelle, Transgender, Zwitter etc.
    Wenn es einen Schöpfergott gäbe, so wollte er sicherlich keine Einfalt und Langeweile, weswegen es so viele Lebensformen gibt.
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#6 bastapapsta
  • 07.12.2011, 17:35h
  • Also, sollten solche widerlichen Leute wie Margaret Court oder Ratzinger in den Himmel kommen, würde ich lieber in die Hölle kommen, da in diesem Fall die Hölle der schönere Ort und der Himmel die schlimmste wäre. Nun sind Himmel und Hölle allerdings reine Fiktion und indem man den Leuten Angst vor der Hölle macht, kann man Macht über ( manche) Leute ausüben. Ärgerlich ist es aber wahrlich, dass solche Denunzianten politischen Einfluss auf das Leben andersgläubiger und Lebender haben.
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#7 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 07.12.2011, 18:59h
  • Margaret Court hätte nach ihrem Karriereende als Tennisspielerin sich besser etwas Vernünftigeres als das Engagement in einer evangelikalen Kirche machen sollen, dann würde sie nicht so dumm und blöd daherreden. Für mich ist sie nur eine "grumpy old woman"!
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#8 JeeWeeProfil
  • 07.12.2011, 22:04hBerlin
  • *gähn*Is' ja was ganz Neues.

    Lösung des Problems: Einfach mal Verantwortung für sich übernehmen und einen Dreck auf irgendeinen Gott geben. Man lebt glücklicher.
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#9 XRayXProfil
  • 08.12.2011, 10:48hNürnberg / Ansbach
  • Ich weiß nicht, woher die Leute immer die Frechheit nehmen, zu behaupten, Sie würden wissen was Gott will...

    Ich bin der Meinung, gerade solche Leute haben an wenigsten Ahnung was "Gott" will. Basiert die Behauptung auf der Bibel? Schwachsinn, das bekannteste Märchenbuch der Welt.

    Wenn es Gott so gibt wie es die Kirche behauptet, bezweifle ich sehr stark, dass Gott etwas gegen Homosexuelle hat. Ich glaube eher, dass Ihm dann wichtiger wäre, dass jeder Mensch glücklich ist und sein eigenes authentisches Leben führt, egal welche sexuelle Orientierung, Hautfarbe, Glauben oder Nationalität er hat.
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#10 finkAnonym
  • 08.12.2011, 15:38h
  • Antwort auf #9 von XRayX
  • da hat angeblich ein unvorstellbar mächtiges wesen ein universum mit 200 milliarden galaxien geschaffen, von der jede einzelne viele milliarden sonnen mit noch mehr milliarden planeten enthält. auf der erde gibt es hundert millionen von arten mit milliarden individuen. und dann guckt dieser typ unter allen milliarden von milliarden von milliarden orten der welt ausgerechnet in mein schlafzimmer, um penibel und eifersüchtig darüber zu wachen, was ich mit meinem dödelchen mache?

    angeblich lehrt das christentum demut. in wirklichkeit zeugt es von einer unfassbaren arroganz, das eigene kleine leben für dermaßen wichtig zu halten.
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