Hauptmenü Accesskey 1 Hauptinhalt 2 Footer 3 Suche 4 Impressum 8 Kontakt 9 Startseite 0
Neu Presse Tagesbild TV Termine
© Queer Communications GmbH
http://queer.de/?15531
  • 10. Dezember 2011, noch kein Kommentar

(Bild: Universal Music / Shady Records)

Der Sound von Yelawolf zeichnet sich durch einen eigenwilligen, spannenden Sound und harte, kantige Beats aus.

Michael Wayne Atha alias Yelawolf ist die Neuentdeckung auf Eminems Label "Shady Records"! Er hat etwas erreicht, was man in den vergangenen Jahren im Rap-Genre meist vergeblich suchte: Er hat dem Stil neue Nuancen verpasst und klangliche Innovationen geschaffen. Sein eigenwilliger, spannender Sound changiert zwischen harten, kantigen Beats und überraschenden Ausflügen in den amerikanischen Classic Rock.

Zwischen diesen beiden Polen hat der ausgezeichnete Rapper, der seine Reime mit stakkatohafter Präzision kickt, sein klangliches Zuhause gefunden. Damit stößt er in seiner Heimat derzeit auf große Begeisterung. Insbesondere seine Live-Shows, eine Mischung aus Rap- und Rock-Konzerten, zählen zu den derzeit spannendsten Perfomances im HipHop-Genre. Ende November ist nun sein zweites Album "Radioactive" erschienen.

Moderner Jack Kerouac mit den Reimskills eines LL Cool J


(Bild: Universal Music / Shady Records)

2005 erschien sein erstes Album "Creek Water" auf einem kleinen Indie-Label. Jenes brachte es zu ersten Achtungserfolgen und einem Plattenvertrag mit Columbia Records, der jedoch noch vor einer Veröffentlichung wieder aufgelöst wurde. Stattdessen reiste er viel durch die USA und übertrug seine Erlebnisse in Songs - die Presse beschrieb ihn fortan als "einen modernen Jack Kerouac mit den Reimskills eines LL Cool J". Diese Songs mischte er unter seine mittlerweile hoch gehandelten Mixtapes, die er unter Eigenregie veröffentlichte.

Auf dem Mixtape "Stereo" (2008) lebte er erstmals intensiv seine Begeisterung für Classic Rock aus, indem er über die Instrumental-Versionen großer Rock-Hits rappte. Das im vergangenen Jahr erschienene Mixtape "Trunk Muzic" zeigt hingegen seine ganze stilistische Breite und beweist: Es gibt kaum noch Grenzen von Yelawolf. Hieran knüpft nun das neue Album "Radioactive" an. (cw/pm)