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New York City Eine Kommission der republikanischen Partei hat ein Parteiprogramm beschlossen, in dem eine Verfassungsänderung gefordert wird, die jegliche staatliche Anerkennung von Homo-Partnerschaften ausschließt. Das Programm wird auf dem Parteitag vorgestellt, der vom 30. August bis zum 2. September im New Yorker Madison Square Garden stattfindet. Die Forderung, die erstmals im republikanischen Parteiprogramm aufgenommen wird, kommt 24 Stunden, nachdem sich Vize-Präsident Dick Cheney gegen eine Verfassungsänderung ausgesprochen hat (siehe queer.de-Nachricht). Seine Tochter ist lesbisch. Cheryl Jacques, Chefin der größten schwul-lesbischen Lobbygruppe Human Rights Campaign, fordert nun eine Erklärung des Vize-Präsidenten: "Cheney muss erklären, wie er hinter dem Parteiprogramm stehen kann, das gegen Familien wie seine eigene diskriminiert." (dk)



#1 JörgAnonym
  • 26.08.2004, 14:24h
  • Das wird Cheney nicht weiter stören. Seine Einlassungen waren ja ohnehin nur wahltaktisch kalkuliert. Und er hat sie gleich wieder eingeschränkt, indem er betonte, daß der Präsident ja schließlich die Richtlinien der Politik bestimme, und der sei schließlich für eine Verfassungsänderung. In allen anderen Bereichen ist Cheney sowieso noch zigmal konservativer als sein Chef. Und seine lesbische Tochter arbeitet fleißig im Wahlkampfteam für die Wiederwahl. Schizophren!
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#2 wolfAnonym
  • 26.08.2004, 16:56h
  • langsam wird es "fakt", das freieste, demokratischste volk der welt, natürlich mit kulturanspruch, frisst seine eigenen kinder,aus welchem grund auch immer ?
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#3 knecht ruprechtAnonym
  • 27.08.2004, 02:33h
  • ich als christ finde es wunderbar, dass es in den usa eine partei gibt, die es sich zur aufgabe macht, das christentum in die politik einfließen zu lassen. und wenn der grünen-kandidat den democrats wieder die wahlstimmen klaut, dann seh ich bush's wiederwahl erfreulich entgegen.

    was mich besonders wundert ist, dass es besonders die protestanten in den usa sind, die bush puschen. wer hätte das gedacht, das ich als katholiik mal die protestanten (in einem punkt) gut finden würde ;)
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#4 MarkusAnonym
  • 27.08.2004, 09:32h
  • Ich als aufgeklärter Mensch und Demokrat finde es Scheiße, daß eine reaktionäre Partei, die durch Wahlbetrug an die Macht gekommen ist, ihre gesellschaftspolitische Rollback-Politik möglicherweise noch eine weitere Legislaturperiode fortsetzen kann.
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#5 GerdAnonym
  • 27.08.2004, 11:11h
  • Zu knechtruprecht:
    Ich als homosexueller Christ mit festem, langjährigen Freund finde es gut, dass die Protestanten in Europa wesentlich weiter in der Anerkennung homosexueller Paare sind als die protestantischen Kirchen in den USA (wo heftigst innerkirchlich gestritten wird).

    Hier können bereits in den evangelischen Landeskirchen der EKD homosexuelle Paare gottesdienstliche Segnungsfeiern (durch Synodenbeschlüsse zugelassen) erhalten; auch in der altkatholischen Kirche ist dies zugelassen.

    Sollten die Republikaner wirklich das Parteiprogramm dermassen homophob gestalten, dann ist dies ein Armutszeugnis für die Amerikaner.

    Früher waren die USA das Land, in dem Menschen Schutz vor Repressalien suchten. Heute entwickeln sich die USA dank den Republikanern unter Bush in eine hochgerüstete Wagenburg mit "Big-Brother is watching you" Geheimdienst und völkerrechtswidrig handelnder Regierung, die Klimaschutz und Minderheitenrechte mit den Füssen tritt.

    Hoffentlich verliert Bush die Wahlen...
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#6 knecht ruprechtAnonym
  • 27.08.2004, 12:24h
  • ich verstehe diese begriffsspiele nicht, wie menschenrechte, völkerrechtswidrig etc.

    was für die gruppe der homosexuellen menschlich und völkerrechtssachlich gut ist, ist für andere unmenschlich und völkerrechtswidirg. jeder gruppe hat sein recht. und ich wüßte nicht, wie ich dazu komme, nach dem recht der gruppe der homosexuellen zu leben anstatt das die gruppe der homosexuellen, nach dem recht der gruppe der christen lebt.
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#7 DavidAnonym
  • 28.08.2004, 01:14h
  • Steck dir deinen Glauben sonstwo hin!
    Es gibt keine Gruppe der Homosexuellen, die andere zwingt nach ihren "Rechten" zu leben. Wie soll 'n das aussehen?
    Obwohl, das wäre gar nicht mal so schlecht. Ab sofort erhalten christliche Fundamentalisten die wenigen Rechte, die unsereins gewährt werden. Streicht schonmal die Kirchensteuer und lebe deinen Glauben bloss heimlich aus. Du könntest ja jemanden beläastigen.

    So was dämliches... Nach den Rechten der Christen... UNTERordnen...
    Es reicht doch, wenn DU dich unterordnest .
    Soweit ich weiss ist genau DAS der grund an vielen Kriegen, weil jede religion meint, sich über andere zu erheben zu müssen...
    Soviel Leid hat es den Menschen gebracht.
    Richte nicht über andere, sodas auch üpber dich gerichtet wird.
    Oder anders gesagt: leben und leben lassen. Dachte, das wäre christliche Nächstenliebe.
    Die Republikaner mögen hoffentlich mal selber unter ihrer selbstherrlichen, menschenverachtenden Arroganz zu leiden haben, das sie selber mal die eigene Diskrimierung erfahren.
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