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George Clooney führte zuletzt auch Regie bei "The Ides of March" (Bild: Wiki Commons / Nicolas Genin / CC-BY-SA-2.0)

Hollywoodstar George Clooney wird bei einer Lesung über Proposition 8 auf der Theaterbühne in Los Angeles zu sehen sein - Autor des Stückes ist Dustin Lance Black.

Die Geschichte des Stückes mit dem Titel "8" beruht auf den Protokollen aus Gerichtsverfahren, die sich mit der Ehe-Öffnung in Kalifornien beschäftigt haben. Das Eheverbot für Schwule und Lesben wurde vom obersten kalifornischen Gericht im Mai 2008 für verfassungswidrig erklärt, im November 2008 votierten die Bürger des Bundesstaates in einer Volksabstimmung aber mehrheitlich für einen Verfassungszusatz, der die Ehe als Verbindung zwischen Mann und Frau definiert. Seither liefern sich Gegner und Befürworter der Gleichbehandlung im Eherecht juristische Scharmützel.

Clooney sagte in einer Pressemitteilung, er engagiere sich für Homo-Rechte, weil Schwule und Lesben immer noch wie "Bürger zweiter Klasse" behandelt werden: "Ich bin aber überzeugt, dass schon sehr bald die Gesetze dieses Landes die Tatsache berücksichtigen werden, dass Schwule und Lesben - wie alle Menschen - mit gleichen Rechten geboren werden."

Das Stück soll bislang nur einmalig am 3. März 2012 im Wilshire Ebell Thetre in Los Angeles gezeigt werden. In Kürze sollen die anderen Schauspieler benannt werden. Bereits jetzt sind mehrere Hollywood-Größen dabei: Der offen schwule Autor Dustin Lance Black hatte 2009 mit "Milk" den Oscar für das beste Drehbuch gewonnen. Regie wird Rob Reiner ("Stand By Me", "Harry und Sally", "Mysery") führen. Der 64-Jährige ist Mitbegründer der American Foundation for Equal Rights, die Gerichtsverfahren für die Homo-Ehe unterstützt. Er ist zudem ein Umwelt- und Anti-Tabak-Aktivist und unterstützte mehrfach demokratische Präsidentschaftskandidaten.

Eine Lesung fand bereits im September in New York statt. Damals haben sich mehrere Hollywood-Größen wie Morgan Freeman und John Lithgow beteiligt. (dk)



Kalifornien: Klage gegen Ehe-Öffnung gescheitert

Der oberste Gerichtshof des Bundesstaates Kalifornien hat am Montag einstimmig einen Antrag von Homo-Gegnern abgelehnt, gleichgeschlechtliche Eheschließungen sofort wieder auszusetzen.
#1 alexMucEhemaliges Profil
#2 userer
  • 14.12.2011, 14:27h
  • Antwort auf #1 von alexMuc
  • Wieso ist deine Welt schwarz-weiß?

    Wieso können Homo-Unterstützer nicht hetero sein?

    Oder: Bist du eifersüchtig auf seine Freundinnen, weil du ihn haben willst, er aber so unerreichbar für dich ist?

    Oder: Falls er schwul (oder bi) sein sollte, warum muss er sich dann outen, wenn er Schwule offen unterstützt und uns nicht schadet? Das wäre alleine seine Entscheidung über sein Leben.
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#3 JD81Anonym
  • 14.12.2011, 15:00h
  • Ich find´s toll. Es ist sehr wichtig, dass so bekannte Personen für Rechte eintreten... ob nun schwul oder nicht. Besides, es sollte seine Sache bleiben. Wenn ich george Clooney wäre, dazu schwul, und wollte noch ein bisschen was von meiner Karriere haben, ich glaube ich würde mich auch nicht outen. Engagement hin oder her, es wäre nicht nötig, wenn die Menschen nicht so dumm wären. Das hat auch George Clooney erkannt, sonst würde er nicht mitmachen.
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#4 BaukiAnonym
#5 FoXXXynessEhemaliges Profil
  • 14.12.2011, 16:04h
  • George Clooneys Engagement für die Eheöffnung in Kalifornien ist sehr gut und es wäre mal schön, wenn er demnächst eine schwule Filmrolle spielen würde!
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#6 AndreasAnonym
  • 14.12.2011, 18:02h
  • Antwort auf #1 von alexMuc
  • @alexMuc:
    Dann sind nach deiner Logik auch Morgan Freeman, John Lithgow, Rob Reiner, Brad Pitt, Alec Baldwin und viele weitere Unterstützer der Homoehe schwul? George Clooneys wiederholter Einsatz für Schwulenrechte ist doch der beste Beweis, dass er es nicht ist. Die heimlich schwulen Hollywoodstars werden doch den Teufel tun, sich auch nur in der Nähe einer solchen Veranstaltung zu zeigen und damit Verdacht zu erwecken.
    Immer dieses peinliche Wunschdenken... Stattdessen sollten man sich einfach über die namhaften Hetero-Unterstützer freuen!
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#7 alexMucEhemaliges Profil
#8 alexander
#9 raoulAnonym
  • 14.12.2011, 21:37h
  • Antwort auf #7 von alexMuc
  • ich muss aber schon wieder lachen, direkt zur wendezeit war es ausserordentlich schwierig einen heterosexuellen mann zu finden ? (in den neuen ländern!) zwar alle verheiratet, aber nicht uninteressiert am eigenen geschlecht und fast immer passiv, (beine hoch die liebe kommt !).
    die haben so gut wie alle kinder gemacht !
    ich konnte es damals kaum glauben, aber war eine tolle erfahrung !
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#10 dexterAnonym
  • 14.12.2011, 23:34h
  • Antwort auf #9 von raoul
  • man muß nicht hetero- oder bisexuell sein um ein kind zu haben. das geht auch als schwuler. da gibt es alle möglichen varianten.
    man denkt zb beim sex an sexy typen und dann klappt das schon irgendwie. so wars zumindest bei meinem jetztigen freund, er hat ne tochter die er mit einer freundin gezeugt hatte weil er ein Kind wollte.
    ausserdem gibts viele spätgeoutete die aus früherer ehe kinder haben. trotzdem bezeichnen die sich als schwul, weil es für sie sexuell und emotional mit männern schöner ist und sie die frauen damals nur geheiratet haben weil es halt üblich war.

    "und fast immer passiv"

    ja, "bisexuelle" die nur passiv sind kenne ich auch. da stehe ich überhaupt nicht drauf, denn wer bei männern nur passiv ist aber auch mit frauen fickt, der scheint sich entweder seine neigung zu männern nicht einzugestehen oder er ist in wirklichkeit nur auf frauen orientiert, bzw begehrt frauen und nicht männer. das sind für mich verkappte heteros die nur mal gern anal passiv genommen werden und es geht ihnen um die sexuelle technik und weniger um die erotische attraktivität des männlichen sexualpartners. denen würde zb auch eine transsexuelle reichen, hauptsache sie haben was im arsch ;-).

    nur bisexuelle die auch aktiv oder aktiv/passiv sind, bezeichne ich als wirklich bisexuell, weil diese auch männer begehren.
    und dann gibt es noch die gruppe der bisexuellen die heimlich schwul sind, die habe ich bisher auch meist richtig erkannt wie sich später rausstellte.

    es spielt bei sexueller orientierung also weniger eine rolle mit wem man in der vergangenheit schon alles im bett war, sondern zu welchem geschlecht man sich erotisch UND emotional hingezogen fühlt.
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