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Familienurlaub wird wichtiger

US-Homos reisen trotz Wirtschaftskrise mehr


Wieder mehr schwule Touristen unterwegs...

Zum ersten Mal in drei Jahren reisen Schwule und Lesben aus den USA wieder mehr - sie ziehen Stadturlaub Abenteuerreisen vor.

Um ein bis drei Prozent hat "LGBT Travel" in einem Jahr zugelegt, heißt es in der 16. "Annual Gay & Lesbian Tourism Study". Bei der Untersuchung haben mehr als 10.000 Schwule und Lesben online teilgenommen. Insgesamt haben Schwule und bisexuelle Männer in einem Jahr 3,9 Urlaubsreisen unternommen und 2,4 Geschäftsreisen - und damit weit mehr als Lesben (3,3/1,6). Meistens wurde dabei das Flugzeug verwendet: Hier bringen es die Männer auf 7,6 Flüge pro Jahr, Frauen auf 5,2.

Bei Urlaubsreisen steht bei 59 Prozent der schwulen Männer Erholung auf dem Programm. Nur 20 Prozent bevorzugen "Abenteuerurlaub", worunter etwa Kajakfahren aber auch Wandern fällt. Beliebtestes nationales Reiseziel ist wie in den vergangenen Jahren New York City, gefolgt von San Francisco und Las Vegas. Bei den europäischen Zielen liegt Deutschland gemeinsam mit Spanien auf Rang vier - hinter England, Frankreich und Italien.

Sexabenteuer und CSDs nach wie vor beliebt

Auch Sexabenteuer sind für viele Schwule ein Entscheidungsgrund, um in eine bestimmte Destination zu fahren: Fast ein Drittel der schwulen Männer, aber nur sechs Prozent der Lesben, gaben an, dass dies ein entscheidender Faktor bei der Auswahl ihres Reisezieles war.

CSD-Hopping ist ebenfalls weiter angesagt: 21 Prozent der schwulen Männer gaben an, dass sie im vergangenen Jahr mindestens einen CSD in einer anderen Stadt besucht und dort übernachtet haben. Noch höher liegt die Zahl bei den unter 35-Jährigen.

Auch traditioneller Familienurlaub wird für Schwule - und insbesondere Lesben - wichtiger: Drei Prozent der homosexuellen Männer und 19 Prozent der Frauen gaben an, dass in ihrem Haushalt mindestens ein Minderjähriger wohnt. Diese Zielgruppen sind für traditionelle schwul-lesbische Urlaubsanbieter kaum noch zu erreichen. (dk)



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