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Rainbow Reykjavik 2012

Island unterm Regenbogen


Beim jährlichen Gay Pride in Reykjavik ist ganz Island auf den Beinen (Bild: pinkiceland.is)

Im Februar lädt Reykjavik zum internationalen Gay-Festival. Doch ist es nicht zu kalt, dunkel und einsam im Heimatland von Björk? Mitnichten! Zehn queere Gründe für einen Island-Trip.

Von Carsten Weidemann

Die Island-Top-10 ist eigentlich eine Erfindung des dortigen Tourismusbüros. Unsere Kollegen von der Website gayiceland.is haben die offizielle Liste jedoch verfeinert, um zu zeigen, dass sich insbesondere schwul-lesbische Touristen in ihrem Land besonders wohl fühlen können. Ihre zehn persönlichen Gründe möchten wir hier präsentieren:

1. Island ist homofreundlich. Und besonders die Hauptstadt Reykjavik steht definitiv an der Spitze, was die Offenheit angeht. Die Szene dort mag nicht die größte sein, doch ist sie sehr offen und freundlich. Island hat außerdem eine der fortschrittlichsten Regierungen der Welt und ist eines der wenigen Länder, in denen die gleichgeschlechtliche Ehe ohne Abstriche eingeführt wurde.

2. Der Gay Pride. Er ist ganz anders als die CSDs, zu denen du sonst gehst. In der Tat ist der Reykjavik Gay Pride eines der populärsten Events des Landes, das jedes Jahr Tausende von Einheimischen und Touristen anlockt. An diesem Tag ist jeder mal gay, sogar die Stadtspitze.

3. Das Nachtleben. Die Isländer lieben es, zu feiern - und dir geht es hoffentlich auch so. Die Einheimischen tauchen allerdings nicht früh auf, sondern spät, dafür bleiben sie länger. Schlafen gilt nicht.

4. Bears on Ice. Wer den Bären angehört oder ihr Freund ist, für den ist dieses Event sicherlich interessant. Wer einmal bei Bears on Ice dabei gewesen ist, plant in der Regel bereits die Wiederkehr im nächsten Jahr.


Reykjavik von oben: Warmer Empfang garantiert, auch im Februar

5. Die schwul-lesbischen Künstler. Island hat so viele Talente, die es wert sind, ajuf der Bühne gesehen zu werden. Páll Óskar, Lay Low, Friðrik Ómar und Jonsi (von Sigur Ros) sind nur ein paar der Namen.

6. Anstoßen mit (neuen) Freunden. Island ist einfach der beste Platz für ein queeres Bier!

7. Rainbow Reykjavik. Vom 16. bis 19. Februar 2012 feiert Islands internationales LGBT-Festival Rainbow Reykjavik seine Premiere. Eine breite Palette von Kultur-Events, Partys und Aktivitäten steht auf dem Plan, mehr Infos dazu im Kasten unten.

8. Islands offen lesbische Premierministerin. Sie ist die weltweit erste offen lesbische Frau an der Spitze einer Regierung. Johanna Sigurdadottir führt das Land seit 2009. Als das Parlament die Öffnung der Ehe für Lesben und Schwule 2010 verabschiedete, waren sie und ihre Partnerin das erste gleichgeschlechtliche Paar im Land, das sich trauen ließ.

9. Honeymoon in Island? Das Land ist ideal für eine Hochzeit und die Flitterwochen. Es gibt jedes Jahr einige schwule und lesbische Paare, die nur deshalb nach Island reisen, um den Bund fürs Leben zu schließen.

10. Island ist wärmer als du denkst. Und es ist nicht so kalt, wie du befürchtest. Reykjavik ist tatsächlich im Winter sogar durchschnittlich etwas wärmer als New York.

Internationales LGBT-Festival

Rainbow Reykjavik heißt das neue Gay-Event, das sich im Frühjahr 2012 erstmals sowohl an Isländer als auch an Gäste aus Europa und den USA richtet.
Das Programm vom 16. bis 19. Februar 2012 ist ein ungewöhnlicher Mix aus Natur, Kultur, Party, Politik und kulinarischen Erlebnissen. So geht es gleich nach Ankunft auf dem Flughafen Keflavik zur Blauen Lagune - ein geothermal beheiztes Freibad mit naturblauem Wasser. Höhepunkt am Freitag ist die "Gullfoss, Gaysir & Fontana Tour", die zu Wasserfällen und Geysiren führt. Am Samstag können die Event-Teilnehmer u.a. an einem LGBT History Walk teilnehmen. Den Abschluss des Festivals bildet eine Wikingerparty.
Für "Rainbow Reykjavik" bietet Icelandair Online-Reisepakete ab 765 Euro an. Die Pakete beinhalten Hin- und Rückflug ab Frankfurt, drei Übernachtungen in gehobenen Hotels, tägliche Mahlzeiten sowie alle Transfers, Ausflüge und Eintrittsgelder.